Teuflische Damen, entblösste Herren. Shaw’s „Heartbreak House“ im Staatstheater

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Als böse Seele des zivilisatorischen Abgesangs führt Guinness (Saskia Taeger, rechts) die Zuschauer durch ein anspruchsvolles Salonspiel voller Tiefgang. Foto: Birgit Hupfeld

Wenn man den Theatergänger nach dem Besuch der „zornigen Komödie“ fragt: „Mal ehrlich. Worum geht es eigentlich in Shaw’s Haus der gebrochenen Herzen?“, bekommt man vermutlich ein verlegenes Stammeln zu hören. Und schaut in ein unglaublich glückliches Gesicht, dessen Mundwinkel ein Lächeln umspielt. Continuity im Storytelling? Fehlanzeige. Roter Faden? Gibt’s nicht. Klare politische Botschaft? Nebulös. Durchgehender Konflikt? Nicht erkennbar. Tabellentauglicher Spiel-Endstand? 1:1:1:....

Umso bemerkenswerter, dass die neue Generalintendantin Dagmar Schlingmann sich das selten gespielte, sperrige und fast hundert Jahre alte Werk des irischen Dramatikers George Bernhard Shaw aussuchte, um ihren Einstand als Regisseurin am Braunschweiger Haus zu geben. Und daraus einen Theaterabend macht, der zu Recht mit über zehnminütigem Beifall belohnt wird.

Kommunale Schulsozialarbeit: Grüner Antrag auch im Schulausschuss einstimmig beschlossen!

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Der Schulausschuss hat heute (Freitag) den Grünen Antrag „Kommunale Schulsozialarbeit“ einstimmig beschlossen. Schon in den anderen zuständigen Fachausschüssen (Jugendhilfeausschuss, Finanz- und Personalausschuss) war dieser Antrag auf einhellige Zustimmung gestoßen. Damit kann es als gesichert gelten, dass es am 26. September 2017 auch zu einer positiven Entscheidung des Rates in dieser Frage kommen wird.

Die Grüne Fraktionsvorsitzende und Antragstellerin Dr. Elke Flake  ist hocherfreut über den Verlauf der Vorberatungen:

Die neue Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel

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Das neue Gedenkstättengebäude in der JVA Wolfenbüttel. Gut erkennbar ist das große Fenster aus der Perspektive des Innenhofes. Rechts die Gefängniskirche. Foto: Winkelmüller...

Wie Kinder Luther deuten

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Schüler im HAUM: Rund 270 Kinder eroberten den Musentempel. Museumsleiter Prof. Dr. Luckhardt freute sich über eine verdoppelte Besucherfrequenz seit der Neueröffnung. Foto: Klaus Knodt

Je oller, so doller – diese Weisheit hat sich offenbar auch ins Niedersächsische Kultusministerium verbreitet. Ganz zufällig vor Bundes- und Landtagswahl beschert Kultusministern Frauke Heiligenstadt (SPD) dem Herzog Anton Ulrich-Museum daher einen Moment ihrer Anwesenheit, um eine Schüleraussstellung zum Thema „Luther“ zu eröffnen.

1000 Gesichter für den Frieden

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Donnerstag 21.9.2017 um 19.00 Uhr

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Referentin: Gudula Wegmann

Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig


Frauen organisieren und leiten Friedenstische in Konflikt- und Postkonfliktgebieten, in Ländern mit laufenden Friedensverhandlungen - parallel zu den offiziellen Verhandlungen. Über 30 FrauenFriedensTische im Jahr 2017! In Afghanistan, Algerien, Bangladesch, Brasilien, Burma/Myanmar, Burundi, DR Kongo, Fidschi, Honduras, Indien, Indonesien, Kenia, Kolumbien, Laos, Mali, Marokko, Mexiko, Nepal, Pakistan, Palästina, Philippinen, Senegal, Sri Lanka, Sudan, Schweiz und Vanuatu.

Wir zeigen den Dokumentarfilm »1000 Frauen und ein Traum«.

Braunschweiger Filmfestival gibt Wettbewerbsfilme bekannt

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Die Kandidaten für den Publikumswettbewerb des 31. Internationalen Filmfestival Braunschweig (17.-22. Oktober 2017) stehen fest. Zehn Produktionen aus zehn Ländern gehen ins Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Preis „Der Heinrich“ für europäische Debüt- und Zweitfilme, darunter acht Deutschland-Premieren.

„Es hat sich erfreulicherweise ergeben, dass wir fünf Filme von Regisseurinnen und fünf Regisseuren nominieren, ohne dass wir eine Quote im Augen hatten“, so Festivaldirektor Michael P. Aust. „Offensichtlich ist die filmische Gleichberechtigung bei der Regie in anderen Ländern weiter als in Deutschland“.

Das Preisgeld von 10.000 Euro geht je zur Hälfte an den Regisseur und den deutschen Verleih. Den Preis stiftet der Festival-Hauptsponsor Volkswagen Financial Services. Der Gewinnerfilm wird auf der Preisverleihung am Samstag, 21. Oktober im Braunschweiger Staatstheater bekannt gegeben.

Grundsteinlegung für den Neubau Gedenkstätte im Gefängnis in Wolfenbüttel

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Die Hausherrin Frau Martina Staats legt das Kupfergefäss mit Tageszeitung, Geld und Urkunde in den vorbereiteten Hohlraum. Anschließend wird dieser mit einer Betonplatte verschlossen. Rechts Dr. Wagner und in der Mitte Frau Ministerin Heiligenstadt. Foto: Helge Krückeberg/Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel.

Mit der Neugestaltung der Gedenkstätteinder JVA Wolfenbüttel entsteht ein internationaler Lernort zur Geschichte von Justiz und Strafverfolgung im Nationalsozialismus, an dem auch gegenwartsaktuelle Fragen zur Gefährdung der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie behandelt werden. Die ersten Teilbereiche der Neugestaltung sind bereits umgesetzt: Das ehemalige Hinrichtungsgebäude wurde bauhistorisch erschlossen und saniert. Im Bereiche der ehemaligen Gemeinschaftszellen wurde eine interaktive und multimediale Lernumgebung mit Multi Touch-Tischen installiert. Den Abschluss der Neugestaltung bildet der Bau des neuen Dokumentationszentrums. Dadurch wird die neu erarbeitete Dauerausstellung künftig auch ohne Voranmeldung zugänglich sein.

Bülow-Villa: Mit der Arroganz der Macht

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Titelblatt des Begleitbuches zur Ausstellung

"Grün kaputt" hieß das Begleitbuch zur gleichnamigen Fotoausstellung, die 1983 auch in Braunschweig gezeigt wurde - im Rathaus. Seitdem ist in Braunschweig viel passiert. Die Innenstadt wurde klimatologisch, stadtökologisch und psychologisch baumlos gestaltet. Nicht, dass es keine Bäume gibt, die gibt es durchaus - aber bevorzugt als Funktionsgrün wie auf dem Bohlweg oder dem Schlossplatz.

Falls das Lebendige, hier die lebendigen Bäume, nicht mehr funktionieren (abgestorbene Äste), könnten sie auch durch Plastikbäume ersetzt werden. Diese "Bäume" sind ohnehin kostenreduzierend, machen kein Laub und sind streusalzresistent. Ein entsprechender Vorschlag liegt bereits seit sechs Jahren vor.

Trotz jahrzehntelanger Erkenntnis, hat es sich in Braunschweig noch nicht durchgesetzt, dass Bäume nur dann gedeihen, wenn sie in städtische baumwidriger Umgebung, in Gruppen stehen. Alle Bäume sind Waldbewohner.

Die Chefredakteurin des Magazins "taz.Futurzwei", Hanna Gersmann, schreibt in der Zeitung "Das Parlament" vom 21.08.17, Seite 5, unter der Überschrift: "Stadt mit Natur" "Wir müssen die Stadt zuerst vom Grün aus denken." In Braunschweig wird, auch unter SPD-Führung, zuerst die Stadt vom Investor aus gedacht.

Mit Freude wird die Bürgerbeteiligung gespielt. "Denk deine Stadt", heißt das Spiel. Es will deutlich machen, dass der Bürger etwas zu sagen hat bei der Entwicklung seiner Stadt. Bürgerbeteiligung wird vorgegaukelt. Sie werden noch nicht mal angehört, wie derzeit beispielhaft zu erleben ist.

Nacht der Kirchen

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Flyer 10 Innenstadtkirchen öffnen ihre Türen zur 2. Ökumenischen Nacht der Kirchen in Braunschweig. „Neu anfangen“ ist das diesjährige Motto. Neuanfänge kennen und...

Reformation in Deutschland

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