Holocaust-Gedenktag – Ausstellungseröffnung am 27.1.2019
Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Holocaust eröffnet die Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße am kommenden Samstag, den 27.1.2018 um 14.00 Uhr eine Ausstellung. Unter dem Titel „Roter Winkel. Politische Häftlinge im Konzentrationslager Bergen-Belsen“ erinnert die Präsentation daran, dass mehr als die Hälfte der Gefangenen des Lagers nördlich von Celle politische Häftlinge waren, die den roten Winkel als Kennzeichnung trugen. Sie informiert über die Existenzbedingungen der Männer und Frauen, stellt Biografien vor und fragt nach der Geschichte der Überlebenden in der Nachkriegszeit.
Die politischen Häftlinge waren aus unterschiedlichen Gründen in das Konzentrationslager gekommen: Sie galten als Gegner der Nationalsozialisten, hatten an konkreten Widerstandsmaßnahmen teilgenommen oder sich in den besetzten europäischen Ländern gegen das Besatzungsregime zur Wehr gesetzt. Unter ihnen waren auch prominente Gefangene. So fand allein acht Reichstagsabgeordnete der Weimarer Republik in Bergen-Belsen den Tod. Auch der frühere Braunschweigische Ministerpräsident Dr. Heinrich Jasper starb in den letzten Kriegstagen in Bergen-Belsen.
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Das zynische Gesicht des Kapitalismus
Ernteten Applaus von den IHK-Mitgliedern (v.l.:) IHK-Präsident Helmut Streiff, Umweltminister Olaf Lies, „Industrieklub“-Vorsitzender Volker Heemsoth
Mitte 1917 wütete der erste Maschinenkrieg der Weltgeschichte schon 3 Jahre. Millionen deutscher und europäischer Männer verreckten in den Schützengräben an Marne und Somme elend im Dreck; in der Zivilgesellschaft des Kaiserreichs starben Kinder und Frauen an Seuchen und Unterernährung. Da beschlossen Braunschweiger Geschäftsleute, den „Industrieklub 1918“ zu gründen.
Die knapp über 50 Gründungsmitglieder brachten im vorletzten Kriegsjahr in Kürze 262.000 Reichsmark (heutiger Wert: rund 3,5 Millionen Euro) auf, um ein standesgemässes Vereinshaus in Braunschweig zu erwerben oder zu erbauen. Leider legten die kapitalistischen Wirtschaftsführer des „Industrieklub“ im Herzogtum ihren Kapitalstock in Kriegsanleihen an. 1918 war der Krieg verloren und das Geld der Braunschweiger Spekulanten futsch. Ende mit Vereinsheimsträumen. Eine klassische Fehlinvestition gieriger Nimmersatte, für die man später Andere verantwortlich machen konnte.
7 + 1 Fragen an: YMAY
1. Wer seid Ihr? Beschreibt Euch in einem Satz!
Das Wichtigste am Sein ist, einfach so zu sein, wie man sich am wohlsten fühlt. Das Motto: Mach das, was dir Spaß macht – und check dabei immer ab, ob sich das gut anfühlt. Wenn ja, ist es richtig für dich. YMAY ist eine Verschmelzung aus Musik und Kunst, Performance und Poesie, Philosophie und Seele.
2. Warum lohnt es sich, ein Konzert von Euch zu besuchen?
Weil es einen performativen Charakter hat und jedes Mal etwas neues Interessantes passiert. Es geht gleichermaßen um musikalischen wie um performativen künstlerischen Ausdruck auf der Bühne.




































