Eröffnung der Ausstellung “DENKMAL” der Künstlerin ELLINOR MICHEL !

1

Am 1. April ab 11.00 Uhr eröffnen wir die Ausstellung “DENKMAL”. Wir zeigen die Werke aus dem Nachlass der bereits am 2. April 2007 verstorbenen Künstlerin ELLINOR MICHEL

... Sie malte Bilder, ihr Geliebter baute Bomben ...   

Untertitel eines Zeitungsartikels über ihre Arbeit und ihre Beziehung zu Andreas Baader ...

 Elly-Leonore Michel studierte an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart:

1962 kehrte sie zurück nach Berlin und arbeitete dort als freischaffende Künstlerin ...

 Ellinor Michel (Geb. 1939)

WERNER VAN BEBBER

Sie malte Bilder, ihr Geliebter baute Bomben. Eine Prinzessin, blonde Locken, braune Augen, ein sanftes Gesicht, nicht frei von Stolz. Der Vater, ein Offizier, hat sie geschont, die Prügel bekamen die größeren Geschwister. An einem Morgen im Januar 1945 wachte Ellinor, die alle Ello nannten, mit den Worten auf: „Der Papi ist tot.“ Sie hatte es geträumt, gespürt. Ihr Vater, der preußische Offizier, war in diesen Tagen im Kurland-Kessel erschossen worden.

Ellos Mutter hatte für Prinzessinnen nichts übrig, sie hatte, wie sie meinte, äußerst ungehorsame Kinder. Als Ello neun war, zerrte sie ein Mann ins Gebüsch, zerriss ihr das Kleid. Dem weinenden Mädchen verpasste die Mutter Prügel. Ello erholte sich erst wieder und blühte auf, als sie zu Pflegeeltern kam, einem Fabrikantenpaar mit Dienstboten und einer Villa im Süddeutschen. Ello bekam ihre Kleider genäht und lernte, sich und das Leben wieder schön zu finden. Nur die Schule nicht. Sie ging ab, so früh es ging, besuchte die Kunsthochschule in Karlsruhe, wurde Grafikerin, begann zu malen.

Braunschweig fest im Sattel. Zahlreiche Veranstaltungen rund ums Rad

0

Die zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in Braunschweig rund ums Fahrrad bieten für jeden Radfan die richtige Ansprache. (Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Sascha Gramann)

Pressemitteilung Stadtmarketing

Für die einen ist das Fahrrad praktisches Fortbewegungsmittel zur Arbeit oder in der Freizeit, für andere begehrtes Sportgerät oder gar ein Kultobjekt mit dem Charme vergangener Zeiten. Bei zahlreichen Veranstaltungen in diesem Sommer können sich Freundinnen und Freunde des Fahrrads über die aktuellsten Trends informieren, an Rundfahrten und Fahrradrennen teilnehmen oder sich an Retro-Rädern und originalen Klassikern erfreuen.

Staatstheater: Thementage zu Flucht und Migration

0

Generalintendantin Dagmar Schlingmann (mit Mikrofon) stellte die Themenwoche „Escape to Life“ im Staatstheater Braunschweig vor. Foto: Klaus Knodt

Mit dem Bühnenstück „LeHavre“ wurde das Sujet bereits thematisiert, jetzt legt Braunschweigs Staatstheater noch eine Schippe drauf: Vier Tage in der ersten Aprilwoche widmen sich Großes und Kleines Haus dem Thema „Europa und die Chronologie der Flucht“ unter dem Titel „Escape to Life“. Dabei setzen die MacherInnen nicht nur auf klassische Arten der Werkvermittlung. Generalintendantin Dagmar Schlingmann: „In Stücken, Konzerten, Performances, Lesungen, Vorträgen und Gesprächen suchen wir nach Verschränkungen zwischen Theater und Musiktheater, wollen zum Teil auch die Zuschauer mit einbeziehen.“ Dazu, so Schlingmann, habe man sich auch in Kooperationen mit dem Land Niedersachsen, dem Deutschlandfunk Kultur, der Mobilen Akademie Berlin und vielen Braunschweiger Persönlichkeiten und Institutionen begeben.

Braunschweiger Erzählfestival 2018

0

Erzähl mir eine Geschichte!

Es gibt wohl keine Kinder und Eltern, die nicht gerne frei erzählten Geschichten lauschen, oder? Darum laden wir zum 3. Braunschweiger Erzählfestival vom 16.-18. März 2018 ein.

Spannendes, Heiteres, Abenteuerliches, Verwunschenes und Unglaubliches gibt es auf dem Schimmelhof (Hamburger Straße 273) im Theater Das KULT an diesen Tagen zu hören. Geschichten- und MärchenerzählerInnen, Papier- und SchattentheaterspielerInnen lassen die „Kunst guter Geschichten“ für Groß und Klein lebendig werden. Von den insgesamt 33 Veranstaltungen sind allein 20 für die Vier- bis Zwölfjährigen geeignet und natürlich auch für die Erwachsenen.

„Philibert und Fifi“ im Städtischen Museum: Widerstand mit spitzem Stift

0

 

Das kleine Strichmännchen „Fifi“ ist ein ständiger Begleiter in Philibert’s Karikaturen. Repro: Marcus von Bucholz

 Fast 70 Jahre haben diese Kostbarkeiten in archivarischer Dunkelheit geschlummert. Das Städtische Museum Braunschweig holt jetzt erstmals alle 80 erhaltenen Zeichnungen des französischen Malers und Karikaturisten Philibert Charrin (1920 bis 2007) in die Öffentlichkeit, die er als Zwangsarbeiter der Nationalsozialisten in einem österreichischen Arbeitslager anfertigte – konspirativ, mit spitzem Stift, subtilem Humor und in ihrer entlarvenden Lächerlichkeit zersetzend. Immer wieder begleitet seine Zeichnungen, fast wie eine Signatur, das schmunzelnde Strichmännchen „Fifi“, das in seiner naiv erscheinenden Arglosigkeit kontrapunktisch die herrschenden Heldenmenschen ins Abseits des Absurden verdammt.

Kommt ein Dino geflogen

0
    Allein der Kopf des mit messerscharfen Säbelzähnen bewaffneten Urzeit-Räubers war fast drei Meter lang.   Foto: Marcus von Bucholz 1,1 Tonnen schwer, 14...

Uwe Timm im Kolleg: Eine Reise in die Erinnerung

0

Uwe Timm an alter Wirkungsstätte: Zwischen 1961 und 1963 machte der Romancier und Literat am Braunschweig-Kolleg sein Abitur. Foto: Marcus von Bucholz

In den Sechziger Jahren machte er am Braunschweig-Kolleg sein Abitur, jetzt kehrte Uwe Timm an alte Wirkungsstätte zurück: Der mittlerweile promovierte Autor, Drehbuchschreiber, literarische Intellektuelle, vielfach Ausgezeichnete (u.a. Heinrich-Böll-Preis) und Romancier las vor ausverkauftem Saal aus seinem 2017 entstandenen Werk „Ikarien“, einem zu Zeiten seiner frühen Kindheit im Deutschland nach dem Zusammenbruch des 3. Reichs spielenden Werks. Es kommen US-Offiziere und die gebeutelten kleinen Leute nach dem Zusammenbruch vor, Kriegsinvaliden, Kriegshelden wie der berühmt-berüchtigte US-General George Patton und – und damit nähert sich Timm dem Kern seines Werks – der „Eugeniker“ Dr. Alfred Plötz, der 1936 sogar Kandidat für den Nobelpreis war. Dessen heute menschenverachtend erscheinende Idee: Aus dem „Glauben an eine perfekte Gesellschaft heraus“ hat Plötz lange Versuchsreihen zur Vererbungslehre gemacht, mit denen der früher überzeugte Kommunist zum Handlanger und Helfershelfer der nationalsozialistischen Wahnideologie des Rassenhasses wurde.

„Das ist eine Reaktion auf das Versagen der traditionellen Medien“

0
Der Journalismus „sägt an dem Ast, auf dem er sitzt.“ Diese Auffassung vertritt Michael Meyen im Interview mit den NachDenkSeiten. Meyen, der an der...

Ein fehlender Beitrag zur Digitalisierung

0
Social-Media-Netzwerke als Volksdroge Instagram, Snapchat und all die anderen sozialen Netzwerke machen süchtig. Das NDR Info Satiremagazin Intensiv-Station gibt erschreckende Einblicke in die...

Aktuelles

Meistgelesen