Biofleisch – wirklich weniger Tierqual?

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Foto: AbL Newsletter

  Tierschützer beklagen Tierquälerei in anerkannten Bio-Ställen und Verbrauchertäuschung bei Bio-Fleisch
 Forscher stellen fest, dass Bio-Tiere oft gar nicht gesünder sind als konventionell gehaltene Tiere
 Experten schätzen, dass jedes achte Schwein und fast jedes zehnte Rind beim Schlachten nicht richtig betäubt ist
 Massenbetriebe gefährden verantwortungsbewusste Bio-Bauern

Schon vor mehr als 30 Jahren, als man dafür noch verlacht wurde, hat Ernst Hermann Maier seinen Betrieb auf Biofleisch umgestellt. Für Tochter Annette, studierte Agrarwissenschaftlerin, kommt auch heute nichts anderes in Frage: „Das System ist in eine Richtung gegangen, dass man industrielle Abläufe kopiert hat. Und da sieht man eigentlich das Tier als Mitgeschöpf, als Lebewesen nicht mehr. Und deshalb: Ich könnte Tiere so nicht halten.“
Maiers Tiere dürfen sich das ganze Jahr über frei auf dem gesamten Gelände bewegen, Kälber werden nicht von den Müttern getrennt, alle leben gemeinsam in der Herde auf der Schwäbischen Alb. Annette Maier:“Es ist einfach spannend zu sehen, dass die Kühe ein ähnliches Verhalten zeigen wie Wildrinder. Das können Rinder in einer normalen Nutztierhaltung eben nicht.“
Fortsetzung

 

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