„Nachbarschaftszentren stärken sozialen Zusammenhalt – Erarbeitung des Bedarfsplans ist ein wichtiger Schritt“

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Die SPD-Ratsfraktion begrüßt die laufende Erarbeitung des Bedarfsplans Nachbarschaftszentren zur Förderung von Nachbarschaften in den Stadtteilen. Der Bedarfsplan geht zurück auf einen Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der SPD und wurde im Jahr 2018 vom Rat beschlossen.

Annegret Ihbe, die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, betont die Wichtigkeit der Förderung nachbarschaftlichen Zusammenhalts: „Soziale Treffpunkte im Quartier mit Begegnungsstätten, Nachbarschaftstreffs, Gemeinschaftshäusern oder Jugendzentren sind unverzichtbar, um das Gemeinschaftsgefühl im Quartier zu stärken und der Vereinsamung vorzubeugen. Der Bedarfsplan Nachbarschaftszentren soll unter anderem dafür sorgen, dass auch bislang unterversorgte Stadtteile solche Begegnungsstätten erhalten. Aus mehreren Stadtgebieten haben wir bereits großes Interesse an der Einrichtung von Nachbarschaftszentren vernommen.“

In den Stadtteilen soll zur Bedarfsermittlung, unter Mitwirkung der jeweiligen Stadtbezirksräte und ansässiger Einrichtungen, die Meinung der Bürgerinnen und Bürger erfasst werden. „Die Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner durch Beteiligungsveranstaltungen, ob in Präsenz oder digital, ist wichtig, um die Vorstellungen zur Umsetzung der Nachbarschaftszentren vor Ort zu erfassen. Die Wünsche sollen gehört werden und können in die weitere Planung einfließen“, so Ihbe. In diesem Rahmen wird auch der Bedarf an Möglichkeiten zur Ausübung von Gemeinschaftsaktivitäten oder an Beratungs- und Hilfsangeboten erfasst.

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