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Zur Lebenszeit der Pappeln in Riddagshausen

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In der Diskussion um den Erhalt der Pappeln in Riddagshausen wird immer wieder behauptet, dass die Pappeln in Riddagshausen nur noch 10 bis 15 Jahre leben würden. Durch die Wurzelschäden, die durch die Straßenbaumaßnahmen unvermeidlich wären, hätten die Bäume nur noch eine rel. kurze Lebenserwartung. Phytopathogenen Pilze (es wird von Weißfäule verursachenden Pilzen gesprochen) würden die Bäume zerstören.

Diese Aussagen sind fachlich nicht begründet. Eine Vorhersage der Lebensdauer von Bäumen, die im Laufe ihres Lebens zahlreichen Einflüssen ausgesetzt sind, ist nicht möglich. Es liegen allerdings Erfahrungen über die potenzielle Lebensdauer der unterschiedlichen Bäume vor. Bei Pappeln geht man von 150 bis 170 Jahren aus, wobei diese Annahme auch abhängig von der Pappelart ist.

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Die Bäume am Kreuzteich bleiben stehen

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Es war spannend gestern im Rathaus. Zunächst wurden die Pappeln am Kreuzteich in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses immer kränker geredet – es lag ein neues „Schnellgutachten“ der Verwaltung vor. Innerlich wurde man auf kreischende Motorsägen eingestimmt, auf einen Beschluss, wie ihn die CDU-Mehrheit schon am Montag im Bezirksrat 111 durchgesetzt hatte.

„… ohne sich auch nur einmal vor Ort zu informieren“ – Verwirrspiel geht weiter

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Endlich! - möchte man sagen, der ortskundige Ratsherr Hennig Brandes bietet Bürger Borek eine Baumfällführung. Kundig schaut er auf seine professionellen Unterlagen und erläutert:...
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Rückblick auf Riddagshausen (Versammlung 22. Febr.)

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Zwei Ergebnisse des Treffens von Interessierten und Engagierten am letzten Freitag im Riddagshausener Herrenkrug seien hier erwähnt und kurz kommentiert (mehr vielleicht später):

1.) Wenn schon die Straße am Teichblick wegfällt und sich der Verkehr daher noch stärker auf die eine verbleibende Abzweigung Ebertallee-Messeweg konzentriert, dann möchte man doch aus verkehrstechnischen Gründen dort zumindest einen Kreisverkehr und keine Ampelanlage.
- Warum nimmt die Verwaltung den Vorschlag nicht an? Warum wehrt sie sich so dagegen? Womöglich ein Grund:
Eine Ampelanlage muss von den Straßenanliegern mit bezahlt werden, denn eine Kreuzung oder Abzweigung gilt als Teil der Straßen, die sie zusammen bzw. auseinanderführt. Bei einer Kreisverkehrsanlage ist das rechtlich anders, sie gilt als eine eigenständige Verkehrsanlage, die sich als solche abgrenzt von den Straßen, die auf sie stoßen.
Kommt man von einer Straße auf einen Kreisverkehr, dann verlässt man - nach beitragsrechtlichen Kriterien - die eine und kommt auf eine andere Verkehrsanlage. Eine Ampelanlage gilt dagegen als Teil der Straßenanlagen, deren Schnittfläche sie ist.

Geld könnte also die erste Rolle spielen für die Beharrlichkeit der Verwaltung: die Anwohner sollen nicht nur die Teilstücke vor Ihren Häusern, sondern auch den "Ampel-Spaß" bezahlen.

2.) Man möchte keinen Kahlschlag. Selbst wenn die Pappeln nur noch wenige Jahrzehnte zu leben hätten oder haben, möchte man doch einen fließenden übergang.

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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! – Kahlschlag in Riddagshausen ist noch nicht gestoppt

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Ein bisschen Freude muss zunächst erlaubt sein!

Als sechs tapfere UmweltschützerInnen am Dienstag der vorigen Woche (12.02.08) ihre einfachen Papierplakate mit Heftzwecken an die todgeweihten Kreuzteich-Pappeln pinnten, geschah dies eigentlich nur noch aus Verzweiflung.

Wie viele andere Bürger hatten sie erst durch den BZ-Artikel vom 31.01. vom beabsichtigten Umfang der geplanten Baumfällungen erfahren und sahen schon wegen der Kürze der Zeit bis zum Beginn der Arbeiten eigentlich keine Chancen mehr, irgend etwas aufzuhalten oder zu verhindern.

Baumfällaktion: Erörterungstreffen in Riddagshausen

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Hallo an alle Natur- und Baumschützer in und um Riddagshausen! Viele halfen mit: Naturschützer, die mit Plakaten und Ständen die Bevölkerung auf die...

Leserbrief: Bäume weg – und dann?

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von "Bastarden" und Edelbürgern
Auch wenn die Pläne Ebertallee - wie Stadtbaurat Zwafelink sich jetzt über einige Fraktionen wundert - in Gremien beraten und (wie üblich) mit großer Mehrheit abgestimmt worden sind, so blieben die eigentlichen Motive und Pläne der Umgestaltung von Riddagshausen in eine Art Park mit Sichtachsen, Promenaden und Säuleneichen verborgen.

Die Riddagshausener Bürgerinnen und Bürger wussten jedenfalls von der geplanten Abholzerei (Schwarzpappeln hin - "Art-Bastarde" her) nichts ... bis auf wenige offensichtlich besondere Riddagshausener, nennen wir sie mal Edelbürger.

Warum reden diese besonderen - und insofern gut informierten - Bürgerfamilien eigentlich nicht mit ihren gemeinen Artgenossen, demokratisch und offen, damit alle wissen, worum es geht?

(noch) nicht gedruckter Leserbrief Peter Rosenbaum, Braunschweig

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Galgen- bzw. Sägefrist für Riddagshäuser Bäume

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Braunschweiger Zeitung und Neue Braunschweiger berichteten:
Angesichts der Tatsache, dass Dendrologen (Baumkundler) nicht ausschließen konnten, dass sehr seltene, geschützte Schwarzpappeln unter den Bäumen am Riddagshäuser Kreuzteich sind, die am Montag der Kettensäge zum Opfer fallen sollten, erwies sich die Stadtverwaltung als flexibel und legte kurzfristig ein Moratorium ein, das wohl zumindest so lange währen wird, bis die fraglichen Pappeln genetisch bestimmt sind. Dann will man weitersehen. Derweil informierten Naturschützer am Wochenende über die Baumfällaktion am Kreuzteich und sammelten einige hundert Unterschriften für den Erhalt.

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„Das wird keine Fassade für ein Einkaufscenter, das wird ein richtiges Schloss“ (7. Folge)

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8. „Die Rekonstruktion des 1960 abgerissenen Residenzschlosses beginnt.“ - Das Ende der Schamfrist


Ziemlich genau ein Jahr nach der Presseratsrüge war für die Braunschweiger Zeitung die Schamfrist jedenfalls vorbei. Das Ankleben der ersten Sandsteinplatten an den Betonrohbau des "Schlosses" wurde jedenfalls am 1.4.06 von Ernst-Johann Zauner in der BZ kommentiert mit „Die Rekonstruktion des 1960 abgerissenen Residenzschlosses beginnt.“ Der Text ist ansonsten auf gewohnte Weise tendenziös, aber nicht irgendwie besonders erwähnenswert.*

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