Bürgerinitiativen warnen vor Verfüllung der Atomüllkammer-Zuwege in der Asse

0

"Pressemitteilung"

Vernässung des Atommülls droht – BfS-„Topfkonzept“ riskant und nutzlos. Das Bundesamt für Strahlenschutz will in der Asse auf der 750 m-Sohle Zuwege zu Atomüll-Kammern verfüllen. Um auf die weitreichenden Folgen dieser Maßnahmen aufmerksam zu machen und davor zu warnen, lud der Asse 2-Koordinationskreis nach Remlingen ein, unter dem Titel: „Asse 2: Flutung durch die Hintertür?! Drohende Verfüllung gefährdet unsere Region“.
Zwei Wissenschaftler, die zur wissenschaftlichen Expertengruppe der Asse 2- Begleitgruppe (AGO, „Arbeitsgruppe Option Rückholung“) gehören, trugen am 25.10. ihre jeweiligen Einschätzungen bezüglich der vom BfS geplanten Maßnahmen vor. Der Hydrogeologe Dr. habil. Ralf Krupp monierte, dass die vom BfS erstellte „Machbarkeitsstudie zur Offenhaltung“ wichtige Optionen und Varianten, einschließlich der Vorschläge der AGO, nicht betrachtet habe. Die darauf aufbauende „Risikoabwägung“ habe entscheidende Risiken der Verfüllung nicht erkannt und sie nicht in die Abwägung einbezogen. Das Ergebnis der Abwägung sei aus Sicht der AGO methodisch fehlerhaft und nicht nachvollziehbar. Dr. Krupp wörtlich: „Die Notfallvorsorge des BfS, insbesondere das Topfkonzept, wird während der Rückholung der Abfälle unwirksam und damit nutzlos. Im Fall eines unbeherrschbaren Lösungszutritts wird durch das Topfkonzept das radiologische Risiko drastisch erhöht, indem die Lösungen in die unverfüllten Einlagerungskammern kanalisiert werden.“

Lichtbildervortrag im Naturhistorischen Museum: „Arktisches Monopoly“

0

Ewiges Eis. Kälte. Wildnis. Jahrhundertelang war der hohe Norden Sehnsuchtsort und Innbegriff unbezwingbarer Natur, eine Reise dorthin ein Spiel mit hohem Risiko. Doch mit dem Klimawandel verändert sich die Arktis dramatisch: Grönlands Eispanzer schmilzt, die Nordwest-Passage ist schiffbar und das Packeis verschwindet zunehmend!

BfS gefährdet die Rückholung des Atommülls aus der ASSE II

1

Im Dezember will das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die 2. südliche Richtstrecke vor den Einlagerungskammern vier und acht auf der 750m-Sohle verfüllen. Bis jetzt wird die Lauge, die sich vor den Kammern sammelt, abgepumpt. Nach der Verfüllung, so die begründete Befürchtung, staut sich diese Lauge in den Einlagerungskammern auf. Das vom BfS verfolgte sogenannte Topfkonzept, dass eigentlich den Atommüll vor zutretender Lauge schützen soll, droht so in sein Gegenteil verkehrt zu werden: Die sich aufstauende Lauge wird zur Korrosion der Atommüllfässer und zur Mobilisierung der enthaltenen Radionuklide führen; „die Rückholung könne so massiv erschwert, wenn nicht ganz verhindert werden“, so Claus Schröder von der Fachgruppe ASSE der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD.

„Asse 2: Flutung durch die Hintertür?! Drohende Verfüllung gefährdet unsere Region“

0

"Pressemitteilung"

Der Asse 2-Koordinationskreis lädt zu zwei Veranstaltungen am 25.10. und am 01.11.2016 ein.

Am Di., 25.10., 19.00 Uhr, Remlingen Dorfgemeinschaftshaus und am Di., 01.11., 19.30 Uhr, Wolfenbüttel Rathaus-Saal.

Über drei Themen wird dort jeweils informiert:
1. Was ergibt der Vergleich des Schließungskonzeptes des früheren Betreibers HMGU (Helmholtz-Zentrum) mit dem sog. Notfall-Konzept des gegenwärtigen Betreibers der Asse, dem Bundesamt für Strahlenschutz?

2. Was ist zu erwarten, wenn die vom BfS geplante Verfüllung vor den Atommüll-Kammern durchgeführt wird? Wie dürften sich die Zustände in den Kammern und die Drainagemöglichkeiten entwickeln, wenn die Strecken offengehalten werden, und wie, wenn sie verfüllt werden?

Revolution in der Elektromobilität

0
Drei Brüder aus Österreich revolutionieren die Elektromobilität: Kein Batteriesystem ist leistungsstärker, leichter und langlebiger als ihres. Ein Werkstattbesuch ENORM-MAGAZIN: Diese Brüder sind besser...

„Wie grün darf die Stadt sein?“ – Ein Vortrag von Prof. Dietmar Brandes

0
  Wolfgang Wiechers als Diskussionsleiter links und der Vortragende Prof. Brandes rechts auf dem Foto. (Foto: U. Meier, Fair in Braunschweig) Seit Jahren sind...

Atommüllkonferenz fordert: Gesundheit vor wirtschaftlichen Interessen

0

„Das neue Strahlenschutzgesetz muss sich an dem Schutz des ungeborenen Lebens orientieren“, forderte Oda Becker, Physikerin und Sprecherin der BUND Atom- und Strahlenkommission (BASK) auf der Atommüllkonferenz in Göttingen am letzten Wochenende. Zwei Tage zuvor war der Referentenentwurf des neuen Strahlenschutzgesetzes vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit versandt worden. „Es ist nicht hinnehmbar, dass in diesem Gesetz der Strahlenschutz explizit und an erster Stelle an wirtschaftlichen Interessen relativiert werden soll“, so Becker. In dem Gesetzentwurf werden Erkenntnisse über die schädliche Wirkung niedriger Strahlendosen, die insbesondere in medizinischen Studien in den letzten 15 Jahren gewonnen wurden, überhaupt nicht berücksichtigt. Aus den Reihen der Atommüllkonferenz wird es deshalb eine kritische Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf geben.

Schunterrind-Grillen für den Naturschutz

0

 

Wir von Ottos Gaststätte, bereiten dieses Mal eine ganz besondere Aktion vor: wir grillen in Kooperation mit dem fun-Hondelage

"Allerlei vom Schunterrind". Otto´s Gaststätte in Hondelage lädt zum 30. September zu einem Ihrer regelmäßigen Grillabende in den Biergarten ein. Das Thema lautet diesmal „Fleisch vom Schunterrind“. So werden an diesem Abend ausschließlich Speisen mit dem BIO-Fleisch der Tiere des fun angeboten.

Wir sind noch nicht am Ende!

0

Liebe Freundinnen und Freunde,

Sie und weitere 29.500 Menschen haben vor einigen Wochen meine Petition “Hände weg vom Fracking-Moratorium” unterzeichnet. Zusammen waren wir so viele, dass wir mit der Petition richtig politischen Druck ausüben konnten!

Gemeinsam mit Campact haben wir in den letzten Wochen Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) mit zahlreichen Flashmobs auf seiner Wahlkampftour “verfolgt”: Bei seinen Auftritten in Oldenburg, Celle, Braunschweig, Stade und Verden begrüßten ihn Dutzende Bürger/innen mit blauen Schildern, auf denen stand: ”Fracking stoppen,Herr Weil!”

So wurde deutlich: In ganz Niedersachsen lehnen Menschen Fracking ab. Der Dialog mit Stephan Weil war freundlich und respektvoll - zumeist durften wir sogar am Mikrophon unsere Forderungen erläutern. Doch von seiner Position rückte der Ministerpräsident nicht ab. Er findet das neue Fracking-Gesetz ausreichend - doch das ist es nicht.

Aktuelles

Meistgelesen