Presseerklärung zum Stand der Stadtbahnprojekte Volkmarode und Rautheim
Anlässlich des Abschlusses der Bürgerworkshops zu den Stadtbahnver-längerungen in Volkmarode und Rautheim hat die Verwaltung die Standardisierte Bewertung aktualisiert und die wichtigsten Zahlen zur Wirtschaftlichkeit veröffentlicht.
Erfreulich ist, dass der Nutzen des Projektes deutlich erhöht werden konnte. So ist es auch den Bürgerworkshops zu verdanken, dass Streckenverläufe an die Bedürfnisse der Bevölkerung – und damit der Nutzer – detailliert angepasst werden konnten. Dies führt nicht zur günstigsten sondern in Richtung der besten Lösung. Wer, wenn nicht die Bürger, als die späteren Nutzer, könnten sagen, wie sich der größte Nutzen ergeben soll? Im Fall der Stadtbahnverlängerung durch Volkmarode waren die wichtigsten heute beachteten Vorschläge zur Reduktion der Betriebskosten bereits 2012 bekannt. Sie wurden damals unter einer politisch konservativen Verwaltungsspitze ignoriert. Beispielhaft ist hier die Anlage einer Wendeschleife in Gliesmarode zu nennen.
Keine Beteiligung an der Standortsuche für ein Bereitstellungslager KONRAD
Stadtbahnausbau: Kostensteigerung ist zu verkraften / GRÜNE loben Beteiligungsverfahren und Mobilitätswende
Jetzt liegen die Zahlen auf dem Tisch: Der Stadtbahnausbau in Braunschweig wird deutlich teurer als gedacht, die Förderfähigkeit ist aber weiterhin gegeben. Letzteres ist die wichtigste Nachricht der großen Pressekonferenz am Dienstag (siehe http://www.presse-service.de/data.aspx/static/996060.html). Dieses Ergebnis ist der Nachweis, dass der volkswirtschaftliche Nutzen größer sein wird als die Investitionskosten.
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Verwaltung erhofft grünes Licht für den Stadtbahn-Ausbau
Nur Streckenausbau, bessere Taktung und intelligenter Service machen die Tram in Braunschweig attraktiver. Foto: Klaus Knodt
"Die Stadt hat hierzu ihren "Kompaktbericht" freigeschaltet (unten)
Nur 13 Prozent des innerstädtischen Verkehrs wird in Braunschweig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen – das ist ein beschämend niedriger Wert im Vergleich zu anderen Großstädten mit bis zu 25 Prozent ÖPNV-Anteil. Und das soll, nicht zuletzt aus ökologischen Gründen, geändert werden: „Wir streben mindestens 20 Prozent an“, so Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD). Dafür soll kräftig in das Stadtbahnnetz investiert werden. Vorläufiger Zwischenstand: rund 220 Millionen Euro, die zwischen 47 und 57 Prozent von Bund und Land gefördert werden könnten.
Im Rathaus wurden nach abgeschlossener Bürgerbeteiligung nun erste Ergebnise vorgestellt. Wenn der Rat bis Ende des Jahres zustimmt, könnten die ersten beiden Großprojekte in die Planung gehen: Die Verlängerung der Linie 3 bis ins Neubaugebiet Volkmarode sowie der Neubau einer Trasse vom Hauptfriedhof nach Rautheim, wo im Lindenberg ein attraktives, neues Wohngebiet entstanden ist. Hierzu gibt es bislang noch drei verschiedene Trassenalternativen, da erst mit Beginn der offiziellen Planungen mit der Bahn über eine Querung der Gleise an der Helmstedter Straße bzw. einen Brückenschlag direkt über den Hauptgüterbahnhof hinüber verhandelt werden kann (Kostenvarianten zwischen 44 und 58 Mio. Euro). Besonderheit in Volkmarode: Die Bahn soll im Neubauabschnitt stadteinwärts auf der Straße verkehren und stadtauswärts auf einem nördlich davon gelegenen Rasenstreifen, und deshalb temporär auf „britischen“ Linksverkehr wechseln.
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BI Baumschutz lädt ein Aktionskunst „Lückendeko“ i
Aufrufplakat zur Bürger/innen/versammlung am 23.08.2018
Zum Feierabend am Freitag ab 16°° Uhr will die BI Baumschutz die Jasperallee "verschönern".
Dort sind nicht nur 86 Bäume von der Fällung bedroht, sondern es gibt auch 29 Baumlücken.Seit etwa fünf Jahren wurde nicht mehr nachgepflanzt.
"Mit unser Aktionskunst wollen wir dafür sorgen, dass diese Lücken nicht mehr zu übersehen sind" sagt Baumschützerin Sabine Sambou, "Wir unterstreichen damit unsere Forderung an Politik und Verwaltung, die Lücken gleich in diesem Herbst mit 29 kleinen, das heißt jungen Bäumen zu bepflanzen. Und natürlich die prächtigen Altbäume nicht anzurühren! Außerdem laden wir - dem Aufruf der Stadtverwaltung folgend - zu einem öffentlichen Gießen der sommertrockenen Ahornbäume ein, für deren Erhalt wir uns seit Februar so intensiv einsetzen."





































