Während des Weihnachtsmarktes wird Münzstraße gesperrt
Europa im Fokus: Ein Geschichtsbuch für Deutschland und Polen
"Pressemitteilung"
Am 20. November stellten die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg Britta Ernst und die polnische Ministerin für Nationale Bildung Anna Zalewska am Sitz der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung den zweiten Band des gemeinsamen Geschichtsbuchs „Europa – Unsere Geschichte“ vor. Koordiniert wird das Projekt vom Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) in Braunschweig und dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Die gesamte, auf vier Bände ausgelegte Reihe erscheint bis 2020, ihr erster Band wurde im Juni 2016 in Berlin durch den damaligen Außenminister Steinmeier sowie den polnischen Außenminister Waszczykowski präsentiert.
„Unterschiedliche Sichten auf die Geschichte und mangelndes historisches Wissen führen bis heute zu gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, die zuweilen bis in die Politik reichen, ganz sicher aber für Irritationen zwischen unseren Gesellschaften sorgen. ‚Europa – Unsere Geschichte‘ setzt genau hier an: Die Reihe erweitert gewohnte historische Horizonte, vertieft das Wissen über den Nachbarn und ermuntert dazu, die Rolle von Geschichte bei Identitätsbildungen zu reflektieren und darüber in Dialog zu treten. So vermittelt die Lehwerkreihe Fähigkeiten, die unverzichtbar sind, wenn wir uns heute in Europa über die Vergangenheit, aber auch über die gemeinsame Zukunft verständigen.“ führte Prof. Dr. Eckhardt Fuchs, Direktor des Georg-Eckert-Instituts, aus.
Filmkonzert „Ein Sechstel der Erde“ zum Abschluss „100 Jahre Oktoberrevolution“
Filmkonzert „Ein Sechstel der Erde“ zum Abschluss der Reihe „100 Jahre Oktoberrevolution“
Mit einem Filmkonzert beschließt das Universum Filmtheater seine vierteilige Reihe „100 Jahre Oktoberrevolution“. Die belgischen Postrocker „We stood like kings“ vertonen live „Ein Sechstel der Erde“ von Dziga Vertov.
„Ein Sechstel der Erde“ – das ist die euphorische Botschaft der Sowjetrevolution im Jahr 1926, der Dziga Vertow – ästhetisch nicht weniger bahnbrechend – ein filmisches Manifest schuf. Er schickte Kameraleute, sog. „Kinoki“, als Filmkorrespondenten bis in die entlegensten Gebiete der Sowjetunion, um den Wandel und die eingelösten Versprechen des Umsturzes zu dokumentieren. Dabei geht es ihm nicht um eine nüchterne Dokumentation, sondern um euphorisch‐appellative Bilder von der Stärke, der Modernität und der Integrationskraft des Revolutionsgedankens. Kompositorisch und stilistisch wurde der in sechs Kapitel gegliederte Film unmittelbar von der Dichtung Majakowskis beeinflusst.
Fritz Kösters Bluestime in der „Bassgeige“
Gruppe Schloßstraße 8 und Inka Nowoitnick
Gruppe Schloßstraße 8
Eröffnung: 23. November.2017
Ausstellung: 24.11.2017–04.02.2018
Paul-Kurt Bartzsch, Gustav Kurt Beck, Heinrich Heidersberger, Hans Hirschler, Rudolf Mauke,
Helga Pape, Jürgen Siems, Olga Szaif-Pawlowa, Peter Szaif, Gerhard Trommer
Aktuelle bildende Kunst fand in Wolfsburg stets ein offenes Ohr. Wolfsburg wurde in Rekordgeschwindigkeit zur Kunststadt. In nur 22 Jahren nach Stadtgründung, im Jahr 1959, gründete man den Kunstverein Wolfsburg und erfand den Kunstpreis „Junge Stadt sieht Junge Kunst“. Dass man schließlich das Schloss Wolfsburg, das Wahrzeichen der Stadt, das ihr den Namen gab und zu jener Zeit als Logo auf dem VW-Käfer Verwendung fand, Gegenwartskünstlern zur Verfügung stellte, war in Deutschland einmalig.
Um das jahrelang leerstehende Gebäude wieder mit Leben zu füllen, suchte die Stadtverwaltung nach Künstlern mit überregionalem Ansehen, die sich angelockt von der Möglichkeit, in einem Schloss zu leben und zu arbeiten, in Wolfsburg niederlassen konnten. Die Umwandlung von ungenutzter, leerer Architektur erinnert an die jüngere Geschichte, in der vorwiegend leere Industrieräume durch Ateliers und Studios kulturalisiert und neu nutzbar gemacht werden. Die Suche war erfolgreich. Im Laufe der kommenden Jahre wurden - orientiert an der Bauhaus-Idee - Werkstätten für Druckgrafik, Fotografie und Keramik eingerichtet.
Eine Gruppe junger Künstler, die sich nach der Adresse „Schloßstraße 8“ nennen sollte, besiedelte das bis Anfang der 1940er Jahre von den Grafen von Schulenburg bewohnte Gebäude. Dieser Schritt war nicht nur extrem modern, sondern auch gewagt. Es muss eine Sensation gewesen sein, als man das große Renaissanceschloss zur Wohn- und Arbeitsstätte von Künstlern, darunter auch ein documenta-Künstler, erklärte. Ende der 1950er Jahre gab es nichts Vergleichbares in Deutschland.
Weihnachtsmarkt mit großem Angebot für Kinder
Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH
Theater, Plätzchenduft und Wunschzettel-Briefkasten
Braunschweig, 20. November 2017
Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt 2017 bietet ein abwechslungsreiches und kostenloses Kinderprogramm. Neben der Weihnachtswerkstatt gibt es den Wunschzettel-Briefkasten und verschiedene weihnachtliche Figurentheaterstücke.
In der Weihnachtswerkstatt vom 30. November bis 23. Dezember auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt können Kinder von vier bis zwölf Jahren nach Herzenslust basteln, backen und spielen, während ihre Eltern über den Markt oder durch die Innenstadt bummeln. Montags und sonntags stehen Groß- und Holzspielzeuge zum Spielen bereit, dienstags und freitags können die Kinder persönliche Foto-Weihnachtsgrüße gestalten, donnerstags und samstags besteht das Angebot, Weihnachtsbasteleien zu fertigen. Jeden Mittwoch wird aus der Weihnachtswerkstatt eine Weihnachtsbäckerei. Ebenfalls donnerstags sowie sonntags zeigt ein Kunsthandwerker den Kindern, wie sie ihre eigenen Kerzen formen können.





































