„Lesen verboten!“: Erinnern an die Bücherverbrennung vor dem Schloss

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Noch bis Montag erinnert ein rotes Kreuz mit den Namen der verfemten AutorInnen auf dem Schlossplatz an die Bücherverbrennung der Nazis vor 85 Jahren. Foto: Klaus Knodt 

Heute vor 85 Jahren, am 10. Mai 1933, brannte vor dem Braunschweiger Schloss der Scheiterhaufen der Literatur. Die Studenten des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes, mit dem Rektor der Technischen Universität an ihrer Spitze, „übergaben dem Feuer“ die Werke missliebiger DichterInnen und LiteratInnen, wie es im Jargon der braunen Hochschul-Elite schwülstig hiess. Das Schlimme: Teile der Braunschweiger Bevölkerung, aufgestachelt durch „Schwarze Listen“ verfemter Autoren in Braunschweiger Zeitungen, machten willig mit und plünderten ihre Bücherschränke, um die sogenannte „Aktion wider den undeutschen Geist“ zu unterstützen.

Starke Resonanz. Ausstellung Credo im Kreuzgang eröffnet

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  Ausstellungseröffnung im Kreuzgang der Brüdernkirche/Theologisches Zentrum. Mitten in der Stadt ein Ort der Ruhe, der Entspannung und der Kultur bei Kaffee und...

NEOTON nehmen Musikvideo mit dem Filmproduzenten der Braunschweiger „Sanddorn“-Krimis Jonas Jarecki auf

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Foto: Simon Zoltan Aus den beiden unterschiedlichen künstlerischen Schaffensbereichen Film und Musik hat sich nun eine Zusammenarbeit ergeben, die eigentlich schon längst...

Querum: Lost Places – The Borwall Concert

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Pressemitteilung Am Samstag, den 9. Juni 2018 um 20.00 Uhr spielt Crossing Blue ein Konzert am Querumer Borwall! Tauchen Sie ab in eine...

GEI: Gegen Klischees in Schulbüchern

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Leitfaden Schulbuchinhalte inklusiv gestalten nimmt die Themen Religion, Gender und Kultur in den Fokus

Im April erschien der Leitfaden Schulbuchinhalte inklusiv gestalten auf Deutsch. Die Veröffentlichung wurde von der UNESCO und dem Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) unter Mitwirkung einer international zusammengesetzten Gruppe von ExpertInnen auf dem Gebiet der inklusiven Bildung erarbeitet. Der Leitfaden bietet eine Handreichung zum Planen, Erstellen und Beurteilen von Lehrmitteln, die frei sind von Vorurteilen in Bezug auf Religion, Gender und Kultur.

„450 Jahre Landeskirche Braunschweig 1568 – 2018“

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Pressemitteilung St. Katharinen in Braunschweig
„450 Jahre Landeskirche Braunschweig 1568 - 2018“
Vortragsreihe 2018

Anlässlich von 450 Jahren Landeskirche Braunschweigwird es eine Veranstaltungsreihe geben, zu der die Braunschweiger Kirchengemeinden St. Katharinen und St. Magni einladen. Für einen bunten Geburtstagsstrauß von Themen konnten u.a. verschiedene Persönlichkeiten unserer Landeskirche, z.B. Landesbischof Dr. Christoph Meyns, Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer und Landeskirchenarchivrätin Birgit Hoffmann gewonnen werden. Im Mittelpunkt eines jeden Nachmittags steht ein ca. 45-minütiger Vortrag. Im Verlauf der Reihe werden sowohl historische Themen als auch aktuelle Fragen zur Geschichte und Lage der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig dargestellt.

Auftauchen bei voller Fahrt: „Das Boot“ im Aquarium

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Deutsche U-Boote im Nordatlantik. Foto: Deutsches Marinearchiv / honorarfrei

Kulissenfrei die Bühne, der Zuschauerraum halbleer: solch eine kärgliche Umgebung hätte Heiner Take nicht verdient bei Theo Voerstes „Installation mit Musik“ zu Lothar-Günther Buchheims Werkadaption des Millionen-Sellers und Kino-Klassikers „Das Boot“. Denn er glänzt, reißt mit, holt mit Mimik und Gesten aus dem (zu oft?) bekannten Stoff Nuancen heraus, die die große Leinwand eines Wolfgang Petersen nicht zu beleuchten vermochte.

Besoffen im Zynismus der Unmenschlichkeit gestrandet, wankt Buchheim’s Alter Ego Werner (Heiner Take) mit einer Schnapsflasche in der Hand auf die Bühne, während im Hintergrund eine Chansonnette „l’amour“ preist: „Alle voll bis Oberkante Unterkiefer. Erkennen den eigenen Kommandanten nicht mehr. Erschiessung von gestern liegt mir noch im Magen. 19 Jahr’, Fahnenflucht.“

8. Mai 2018 Tag der Befreiung „Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit“

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Anlässlich des Jahrestag der Befreiung vom Faschismus lädt das Bündnis gegen Rechts am 8. Mai zu einer Gedenkveranstaltung mit Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten ein. Anschließend wird das Bündnis gegen Rechtsextremismus aus Goslar und die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus über die geplanten Proteste gegen den bundesweiten Naziaufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ am 2. Juni in Goslar informieren:

Staatstheater will Grenzen zwischen den Sparten aufheben

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Die Macher der kommenden Theatersaison: Claudia Lowin, Christoph Diem, Jörg Wesemüller, Stefan Mehrens, Dagmar Schlingmann, Srba Dinic, Isabel Ostermann, Gregor Zöllig, Martin Weller Foto: Staatstheater Braunschweig/ thomas m. jauk

Braunschweigs größte Kultureinrichtung, das Staatstheater Braunschweig, wartet in der Saison 2018/19 mit 36 Premieren und Projekten, darunter 10 Uraufführungen auf. Generalintendantin Dagmar Schlingmann stellte ihre zweite Amtszeit unter das Motto „Geschichte wird gemacht“ – und wagt den geschichtlichen Schritt zurück in die wilden Jahre, als erstmals die Grenzen zwischen den einzelnen Theatersparten aufgehoben wurden. „Unsere Philosophie ist es, zwischen den Sparten Verschränkungen entstehen zu lassen . Das Zukunftsmodell des Braunschweiger Staatstheaters ist ein Crossover, in dem Schauspiel und Musik oder Ballett und Gesang zusammenwirken können.“ Man wolle ausschöpfen, „was wir als großes Fünf-Sparten-Haus können“.

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