Norman Paech zur Lage in Israel und Palästina
Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. em. Dr. Norman Paech
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

INTERNATIONALER LIEDERABEND
„Arturo Ui“ im Staatstheater: Dem Karfiol-Süppchen fehlte der kleine Schuss Sherry
Eine überragende Gertrud Kohl (links) rettet in ihrer Dreifach-Rolle eine biedere Inszenierung des „Arturo Ui“ am Staatstheater. Foto: Staatstheater Braunschweig / ©Birgit Hupfeld
Brecht ist sperrig, pingelig, pedantisch und gern mal doktrinär. Kurzum: deutsch. Deshalb lieben Germanisten ihn, die es nur zum Oberstudienrat gebracht haben, und quälen gerne ganze Schülergenerationen mit seinen Stücken. Dass hinter der vordergründigen Brecht’schen Volkspädagogik tiefe Wahrheiten und subtile Weisheiten verborgen liegen, bleibt häufig unentdeckt.
Vortrag in der Dankeskirche: Die Eisenbahn in Äthiopien
Oliver Ding – seit 15 Jahren Kämpfer in der Freiwilligenarbeit
Wolfenbüttel. Seit 15 Jahren ist Oliver Ding Mitarbeiter der in Braunschweig und Wolfenbüttel beheimateten Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V.Grund genug für seine Kolleginnen und Kollegen, ihm im Rahmen einer kleinen Feier am 6. März 2019 ihren Dank auszusprechen.
Woher kommt der Niedergang der gedruckten Medien?
Die Auflagen der Regionalzeitungen von DuMont sind in den letzten zehn Jahren um 43,5 % zurückgegangen, von 1.072.220 auf 605.633, und das mit zunehmender Geschwindigkeit.
„Während sich viele fragen, wie lange die Funke Mediengruppe noch die Kraft hat, die Lasten des vor gar nicht langer Zeit ausgebauten Printgeschäfts zu tragen, hat man bei DuMont kürzlich eingesehen, ein totes Pferd zu reiten. Man plant Verkäufe, wobei man sich Fragen darf, ob der Begriff „Verkauf“ richtig gewählt wurde, oder ob man nicht dem Erwerber noch ein paar Mark mit auf den Weg geben sollte. Wie heißt so eine Transaktion eigentlich? Bezahltes Verschenken? Viel Fleisch ist nicht mehr am Knochen verblieben.“ (Internetzeitung CashKurs)
Woran liegt das? Eine Studie der Uni Mainz gibt da interessante Hinweise.
Auf die Frage „Wie ist es, wenn es um wirklich wichtige Dinge geht, wie sehr kann man da den Medien vertrauen“ antworteten 2018 genau 22% „man kann eher nicht/überhaupt nicht vertrauen“, 34% antworteten „teils teils“ und 44% „man kann eher/voll und ganz vertrauen“. Betrachtet man zusätzlich die Entwicklung von 2008 bis 2018, so fällt auf, dass diejenigen, die den etablierten Medien nicht vertrauen, von 9 auf 22% gestiegen sind, und diejenigen, die ihnen vertrauen, von 29% auf 44% gestiegen sind.
Die Interpreten dieser Zahlen trösten sich teilweise damit, dass gerade die politisch in der Mitte stehenden das größere Vertrauen haben. Aber es sind die ehemals treuen Zeitungsleser, die den Zeitungen zu hunderttausenden weglaufen und diese gehören bestimmt nicht zu denen mit dem großen Vertrauen. Und letzteres ist eine extrem solide Datenbasis.
Zunehmende Entfremdung der Bürger von den etablierten Nachrichtenmedien
Diesem Thema widmet die Untersuchung einen eigenen Block, der auch hier nicht nur die gedruckten Medien betrachtet.
Der Ansicht „In meinem persönlichen Umfeld nehme ich die gesellschaftlichen Zustände ganz anders wahr, als sie von den Medien dargestellt werden“ stimmen 42% zu und 32% „teils, teils“ zu.
„Die Medien haben den Kontakt zu Menschen wie mir verloren“: Dem stimmen 27% zu und 33% meinten „teils, teils“.
„Die Themen, die mir wichtig sind, werden von den Medien gar nicht ernst genommen“: Dem stimmen 27% zu, während 37% wiederum meinten „teils, teils“.
„Die Meinungen, die in den Medien vertreten sind, sind ganz anders, als meine eigenen“: Dem stimmen 27% zu und 49% antworteten mit „teils, teils“.
Zum Weltfrauentag: EMBRACE – Du bist schön
Manfred (Manni) Kemper ist tot
"Manni" bei seinem alltäglichen Einsatz für den Frieden mit einem seiner oft beeindruckenden Körperschilder
Foto: Uwe Meier
Manfred Kemper *3.3.1943 ist am Dienstag tot in seiner Wohnung aufgefunden worden.
Wie kaum ein anderer hat sich Manfred Kemper für den Frieden eingesetzt, die Menschen angesprochen und gegen Aufrüstung der Atomwaffen gewettert. Viele Braunschweiger kennen ihn, wenn er unterwegs war mit seinen Plakaten und Tagebüchern voller anerkennender Unterschriften.




































