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Worüber die deutsche Regierung schweigt: Oxford-Chirurg berichtet über schwerste Kriegsverbrechen des israelischen Militärs

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Die Regierung Merz versteht nicht, warum sie international so wenig Unterstützung für Deutschlands Bewerbung für einen nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat bekommen hat. Der folgende Bericht nennt einen gewichtigen Grund dafür: Das auffällige Schweigen der deutschen Regierung über schwerwiegende Kriegsverbrechen des israelischen Militärs.

Es gibt Zeugnisse, die es einem schwer machen sie zu glauben. Gerne möchte man sie ignorieren oder als Propaganda abtun. Aber das hilft nicht weiter, wenn ein renommierter britischer Chirurg der Universität Oxford, der seit über einem Jahrzehnt in Gaza Operationen durchführt und Medizinstudenten unterrichtet, vor laufender Kamera schildert, was er mit eigenen Augen gesehen hat.[1] Das vielbeachtete Interview fand im Mai 2026 statt. Maynard erklärte, er sehe es als seine moralische Pflicht an, diese Augenzeugenberichte öffentlich zu teilen. Ein umfassendes Dossier mit schriftlichen und fotografischen Beweisen habe er der britischen Regierung übergeben. Diese Beweise präsentierte er bereits am 18. März 2024 direkt im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York im Rahmen einer hochrangig besetzten Informationsveranstaltung am UN-Hauptquartier in New York. Seine schwerwiegenden Anschuldigungen wurden von UN-Sonderberichterstattern untersucht und als glaubwürdig eingestuft. Die Reaktionen der deutschen und britischen Regierung? Schweigen.

„Ich habe die schrecklichsten Gräueltaten gesehen“, sagte er bei der Veranstaltung im UN-Hauptquartier in New York. „Grausamkeiten, die ich nie erwartet hätte, in einer medizinischen Einrichtung zu sehen. Ich habe im Al-Aqsa-Krankenhaus Dinge gesehen, von denen ich nachts noch immer aufwache und an die ich denken muss: schreckliche Verletzungen, vor allem bei Frauen und Kindern. Die verheerendsten Verbrennungen bei kleinen Kindern. Ein Kind kann ich nicht vergessen. Es war so stark verbrannt, dass seine Gesichtsknochen sichtbar waren. Wir wussten, dass sie keine Chance hatte, das zu überleben, aber es gab kein Morphium, das wir ihr geben konnten“, so Dr. Maynard. „Sie ist also nicht nur unweigerlich gestorben, sondern noch dazu unter Höllenqualen. Noch dazu kam, dass wir sie nirgendwo hinbringen konnten, es gab keinen Platz mehr, kein freies Bett. Sie ist einfach auf dem Boden der Notaufnahme zum Sterben zurückgelassen worden.“[2]

Kernpunkte seiner Aussagen waren: (Zusammenfassung nach: google, KI-Modus)

Gezielte Schüsse auf Kinder und Jugendliche: Er schilderte, dass Ärzte ein systematisches Muster bei Schusswunden an Hilfsausgabestellen beobachtet hätten. An bestimmten Tagen wurden gezielt dieselben Körperteile wie etwa der Kopf, der Hals oder die Genitalien von Jugendlichen und Kindern beschossen, was den Eindruck von „Zielübungen“ erwecke. Maynards Bericht über präzise Schusswunden in Kopf und Brust werden von Dutzenden ausländischen Medizinern gestützt[3].

Gezielte Zerstörung von Krankenhäusern: Er berichtete über die Zerstörung der medizinischen Infrastruktur, darunter das Al-Shifa-Krankenhaus und das Nasser-Krankenhaus. Beweise für eine militärische Nutzung der Kliniken durch die Hamas will er nicht gesehen haben. Human Rights Watch (HRW) dokumentierte detailliert die Angriffe auf Kliniken wie das Indonesische Krankenhaus, das Al-Ahli- und das Al-Quds-Krankenhaus. Laut Berichten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren zeitweise nur noch 4 von 36 Krankenhäusern im Gazastreifen unbeschädigt. HRW stuft die Blockade von Strom, Wasser und Medikamenten während der Militärpräsenz in den Kliniken als Kriegsverbrechen ein. Die primäre Quelle ist der detaillierte Untersuchungsbericht von Human Rights Watch (HRW) mit dem Titel „Gaza: Israelische Angriffe auf Krankenhäuser verschärfen Gesundheitskrise“.

Misshandlungen von Medizinern: Maynard berichtete über die Tötung und Folter palästinensischer Ärzte in israelischer Gefangenschaft. Berichte von Menschenrechtsorganisationen bestätigen die willkürliche Festnahme und Folter von medizinischem Personal, das während der Spitalbesetzungen abtransportiert wurde. Bekannte Mediziner, wie der Krankenhausdirektor Dr. Hussam Abu Safiya, wurden monatelang in israelischer Gefangenschaft festgehalten, während Menschenrechtsgruppen weltweit ihre Freilassung forderten.

Maynard hat nach eigenen Angaben Beweismaterial über die humanitäre Katastrophe zusammengetragen und persönlich an Vertreter der US- und britischen Regierung übergeben.

Die Aussagen sind hochgradig plausibel und decken sich lückenlos mit den UN-Protokollen sowie den verifizierten Berichten internationaler humanitärer Organisationen (google, KI). Das Zitat oben bezieht sich primär auf seinen zweiwöchigen Einsatz ab dem zweiten Weihnachtstag (26. Dezember 2023) bis Anfang Januar 2024 im Schuhada-al-Aqsa-Krankenhaus in Deir al-Balah (Zentralgaza). Er war dort als medizinischer Leiter eines Notfallteams der britischen Hilfsorganisation Medical Aid for Palestinians (MAP) im Einsatz. Seine Berichte teilte er nach seiner Rückkehr Anfang 2024 weltweit in zahlreichen Medieninterviews (unter anderem bei der BBC und CNN) sowie im März 2024 während einer offiziellen Pressekonferenz vor den Vereinten Nationen (UN) in New York, um auf den Zusammenbruch des dortigen Gesundheitssystems aufmerksam zu machen.

„Die statistische Dimension, die Maynard nennt, ist erdrückend. Nahezu 2.000 Gesundheitsarbeiter seien während dieses Konflikts getötet worden – 75 pro 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: In der Ukraine liege diese Zahl bei 0,8 pro 100.000. In allen anderen jüngeren Konflikten bewege sie sich im einstelligen Bereich. Wer hier noch von „Kollateralschäden“ spricht, beleidigt jede statistische Vernunft. Im Januar 2024 habe Maynard selbst im Al-Aqsa-Krankenhaus operiert, als eine israelische Rakete die Intensivstation direkt neben seinem Operationssaal getroffen habe. Während er am Patienten stand. Die offizielle Begründung – Hamas-Kommandozentralen unter den Kliniken – bezeichnet er als Lüge ohne jeden Beweis. Er sei „in jedem Quadratzentimeter dieser Krankenhäuser“ gewesen und habe „absolut nichts“ gesehen, was auf eine militärische Hamas-Präsenz hindeute.“[4]

„Besonders verstörend sind Maynards Schilderungen zu den Verteilpunkten der sogenannten Gaza Humanitarian Foundation. Dort beobachte er ein wiederkehrendes Muster: Lebensmittel würden in einem umzäunten Gelände ausgelegt, die Tore blieben verschlossen, bis sich eine Übermenge an Wartenden gestaut habe. Werden die engen Tore dann geöffnet, breche Chaos aus – und in diesem Moment eröffneten Soldaten und Quadcopter-Drohnen das Feuer auf unbewaffnete Zivilisten. Die Opfer seien überwiegend jugendliche Jungen, elf, zwölf, dreizehn Jahre alt. Familien schickten die Kräftigsten zum Essenholen. (…) Auch die Ernährungslage beschreibt Maynard mit klinischer Präzision. Nach dem Bruch des Waffenstillstands am 18. März 2025 sei eine komplette Blockade verhängt worden – keine Lebensmittel, keine Medizin, keine Babynahrung. Die Folgen seien im OP-Saal unmittelbar sichtbar gewesen: Patienten mit eigentlich überlebbaren Verletzungen, deren Gewebe nicht mehr heilten. „Sie fielen auseinander“, weil die Körper keine Ressourcen für die Wundheilung mehr gehabt hätten. Die elfjährige Habiba mit zertrümmerter Speiseröhre habe die komplizierte nächtliche Rekonstruktion überlebt, sei aber vier Wochen später gestorben. Nicht an der Operation. Sondern weil das Krankenhaus nichts gehabt habe, um sie zu ernähren. Auf der Neugeborenen-Intensivstation seien vier Frühgeborene verhungert. Mitgebrachte Babynahrung amerikanischer Ärzte sei an der Grenze konfisziert worden. Maynard selbst habe in einem Monat acht Kilogramm verloren, einen befreundeten Chirurgen mit 40 Kilogramm Gewichtsverlust habe er nicht wiedererkannt.“[5]

Wie reagierte die Politik darauf?  Premierminister Keir Starmer habe ein detailliertes Dossier mit Fotos und schriftlichen Beweisen erhalten. Maynard habe hochrangige Beamte der Biden-Administration getroffen, darunter Samantha Power – jene Autorin, die für ein Buch über Genozidprävention den Pulitzer-Preis erhalten habe. Er habe laminierte Farbfotografien von Babys mit Kopfschüssen, von Kindern ohne Gliedmaßen, von verhungerten Kindern auf den Tisch gelegt. Die Reaktion? Verständnisvolles Nicken. Keine Taten.

Das peinliche Schweigen der deutschen Bundesregierung und ihre Doppelmoral

Natürlich gab es von der Bundesregierung überhaupt keinen Kommentar dazu, erstaunlicherweise auch nicht von den GRÜNEN, auch nicht von der LINKEN, aber sie fordert auf Grund vieler Berichte über israelische Kriegsverbrechen immerhin einen sofortigen und vollständigen Stopp aller deutschen Rüstungsexporte nach Israel. Durch die Lieferungvon Waffen und Logistik mache sich Deutschland der Beihilfe zu völkerrechtswidrigen Handlungen mitschuldig.

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und zivilgesellschaftliche Akteure fordern ebenfalls einen Stopp der Rüstungsexporte, sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien und den USA. Dass die bundesdeutschen Medien und die etablierten Parteien dazu schweigen, aber gleichzeitig jedes ukrainische Opfer zählen und erwähnen, zeigt die ganze verlogene Doppelmoral. Das hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass die Staatenmehrheit den Deutschen keinen Sitz im UN-Sicherheitsrat zuerkennen will.

Es ist Zeit, Sanktionen gegen Israels Militäreinsatz zu beschließen, insbesondere, da im Schatten des Ukraine- und Irankriegs Israel immer weiter Krieg im Libanon führt und offenbar seinen rechtsradikalen Traum von „Großisrael“ rücksichtslos weiter verfolgt und das Völkerrecht ignoriert. Nähme die Bundesregierung ihre behauptete Werteorientierung der Außenpolitik ernst, dann müssten wir uns Ländern wie Belgien, Brasilien, Kolumbien, Mexiko, Türkei und Spanien anschließen, die Israel vor dem Internationalen Strafgerichtshof verklagen.


[1] https://youtu.be/AHPmW-XKfCM?si=CTu24FsZ4GtCc9Hu (ab Minute 24); Siehe auch: Instagram: Linkin.bio/middleeasteye, siehe auch: Facebook: Middle East Eye. Vgl. auch: https://www.aerztezeitung.de/Politik/Mediziner-berichten-von-grausigen-Zustaenden-in-Gaza-Krankenhaeusern-446020.html

[2] Die direkte Quelle dieses Zitats ist eine offizielle Pressekonferenz bei den Vereinten Nationen (UN) in New York. Siehe Google, KI-Modus

[3] https://www.aljazeera.com/news/2025/9/14/foreign-doctors-say-israel-systematically-targeting-gazas-children-report

[4] https://www.kettner-edelmetalle.de/news/oxford-chirurg-packt-aus-wie-das-gesundheitssystem-in-gaza-systematisch-ausgeloscht-wird-29-05-2026

[5] Ebenda, siehe auch: https://youtu.be/AHPmW-XKfCM?si=CTu24FsZ4GtCc9Hu

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