Pressemitteilung der BISS zum Leserforum am 30.06.2015
Das BZ-Leserforum brachte Erkenntnisse, aber keine Ergebnisse
Eckert & Ziegler - die Erweiterung des Standortes und des radiologischen Wirkens in Braunschweig Thune
Das Leserforum der Braunschweiger Zeitung am gestrigen Dienstag war mit weit über 200 Besuchern gut gefüllt.
Die Teilnehmer waren Umweltminister Wenzel, Geschäftsführer Dr. Mann von Eckert & Ziegler, Stadtbaurat Hr. Leuer, Bezirksbürgermeister Hartmut Kroll und die Vertreter der BISS Dr. Thomas Huk und Astrid Buchholz.
Dr. Mann, EZ AG Vorstandsmitglied und EZ Umweltdienste Geschäftsführer, bekam allerdings aus unserer Sicht zuviel Redezeit, die er dazu nutzte,
- die Stadt Braunschweig mit einer möglichen Atommülldrehscheibe zu bedrohen
- der Stadt Braunschweig die Klage gegen den neuen Bebauungsplan anzukündigen
- die Erweiterung des Standortes Braunschweig Thune im Rahmen der bislang nur zu 6% ausgenutzten Genehmigungen anzukündigen
- Verhandlungen mit Stadt, Land und Bürgern anzukündigen, aber gleichzeitig eine Position der Stärke zu formulieren, die EZ erlaubt, alles zu fordern und nichts zu geben
- alle Aussagen dazu, was sie nicht am Standort Braunschweig Thune machen wollen, zu widerrufen
Hier hat Eckert & Ziegler mal wieder seine Glaubwürdigkeit verspielt und die Anwesenden vor den Kopf gestoßen.
Atommüll in Braunschweig-Thune – Stadtgespräch
Größtmögliche Transparenz“ auch beim Schacht V – Presseerklärung
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ist, wie auch bei anderen Projekten, vom BfS mit einer fachlichen Begleitung der Untersuchungen zum Bau des Bergungsschachtes Asset V beauftragt worden. Im Rahmen regelmäßiger Fachgespräche haben Mitarbeiter des BGR eine Tischvorlage erstellt, die vor kurzem für Schlagzeilen in der Presse sorgte. In dieser Tischvorlage wurde offensichtlich die Eignung des Standortes für den geplanten Bergungsschacht grundsätzlich in Frage gestellt.
Das BfS gab daraufhin eine Pressemeldung heraus, dass diese Schlussfolgerung fachlich nicht fundiert sei und deshalb überarbeitet werden müsse.
Asse-Akten kommen jetzt doch nach Wolfenbüttel – Presserklärung
Im Oktober 2013 gab das Niedersächsischen Umweltministeriums (NMU) zur Eröffnung des Instituts für Wissensanalyse und Wissenssynthese (IWW) in Goslar die Meldung heraus, dass der Bund - wie vom Landtag erbeten - 7,2 Millionen Euro für die wissenschaftliche Auswertung der rund 3000 Ordner des Parlamentarischen Asse II-Untersuchungsausschusses bereitgestellt habe. Dafür würden in Goslar 8 – 10 Arbeitsplätze geschaffen.
Die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) schrieb damals der Niedersächsischen Staatskanzlei und dem Landesumweltminister, dass sie keinerlei Verständnis dafür habe, dass die Asse-Akten nicht im Landkreis Wolfenbüttel, sondern in einem neu gegründeten Institut in Goslar wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Besonders unverständlich war die Entscheidung angesichts der Tatsache, dass das Niedersächsische Landesarchiv (NLA) mit all seinen Erfahrungen auf dem Gebiet der Archivierung und wissenschaftlichen Auswertung in Wolfenbüttel ansässig ist.
Wieder illegaler Zaun bei Eckert & Ziegler in Thune – BIBS-Fraktion fordert Rückbau
Erneut Illegale Zaunstrecken auf dem Gelände von Eckert & Ziegler in-Thune – BIBS-Fraktion fordert Rückbau
Die BIBS-Fraktion hat dem Baureferat eine illegale Baumaßnahme angezeigt. Nachdem zuletzt ein neuer Zaun wegen rechtswidrig hoher Ausmaße rückgebaut werden musste, verstößt die Firma in Thune mit dem Zaunbau erneut gegen das Baurecht. Die BIBS-Fraktion bittet das Bauamt der Stadt daher, Teile der Einfriedung des von Eckert & Ziegler neu erworbenen Geländes zu untersagen und den Rückbau der so nicht statthaften Einfriedung zu verfügen.
Studie zu Geburten in Thune veröffentlicht
BISS fordert weitere Untersuchungen
Der unabhängige Informationsdienst „Strahlentelex" veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe (Juni 2015) den Aufsatz „Verschiebung des Geschlechterverhältnisses in der Nähe der Braunschweiger Nuklearfirma Eckert & Ziegler" von Dr. Thomas Huk. Die Bürgerinitiative Strahlenschutz nimmt dies zum Anlass, erneut eine Prüfung gesundheitlicher Auswirkungen zu fordern.
„In Gegenden, die durch ionisierende Strahlung, also Radioaktivität, belastet sind, findet man den Effekt, dass das Geschlechterverhältnis Neugeborener anders aussieht als in vergleichbaren Gebieten ohne diese Belastung: Es werden weniger Mädchen geboren, als man im Verhältnis zur Anzahl der Jungengeburten erwarten könnte. Die Wissenschaft diskutiert diesen Umstand kontrovers. Dr. Hagen Scherb und Dr. Kristina Voigt gehen davon aus, dass die Strahlung zum Absterben weiblicher Embryonen führt", so BISS-Vorsitzender Huk.
Ein derartiger Effekt sei...weiter in der Presseinfo
Mahnwoche vom 5.- 12. Juli direkt am Asseschacht
Carsten Müller (CDU-BA): Fracking – ja oder nein?
In der nächsten Woche übergeben Bürger/innen eine Petition gegen das Fracking-Gesetz an Carsten Müller – Abgeordneter aus Ihrem Wahlkreis in Braunschweig. Als Mitglied des Umweltausschusses hat Carsten Müller es in der Hand, unser Trinkwasser zu schützen. Bitte unterzeichnen auch Sie die Petition:
Klicken Sie hier für ein Verbot des gefährlichen Frackings...



































