Ganz unten ist überall der Wurm drin
Bevölkerungsschutz vor Eigennutz: Einladung zur Kundgebung
„Emmy und der Kern der Dinge“
Ein Jahr „UNVERPACKT wunderbar“ in Braunschweig
Pressemitteilung
1 Jahr Wunderbar Unverpackt in Braunschweig – das heißt 1 Jahr die Möglichkeit plastikfrei zu leben, 1 Jahr lang etwas im Kampf gegen 11 Mio. Tonnen Plastikmüll in Deutschland bewirkt, 1 Jahr lang Ressourcen eingespart, 1 Jahr lang bewusst Lebensmittel konsumiert und damit verdorbene Lebensmittel reduziert, 1 Jahr lang Meerestiere gerettet, 1 Jahr die Entstehung von Mikroplastik verringert – und damit auch sich selbst geholfen!
Störfall in Braunschweig: Bevölkerungsschutz wurde ignoriert
"Pressemitteilung"
Störfall in Braunschweig: Atombetrieb in Thune verschweigt der Stadt und Feuerwehr den Vorfall - Bevölkerungsschutz wurde ignoriert
Feuerwehr und Stadt erfuhren vom Austritt einer Wolke von radioaktivem Jod 131 erst nach einer Woche und auch nur aus der Presse. Das gab der zuständige Dezernent Claus Ruppert in der Sitzung des Feuerwehrausschusses am 28.11.2017 auf Nachfrage von BIBS-Ratsherrn Peter Rosenbaum bekannt. Am 22.11.2017 war es nach Angaben des Niedersächsischen Umweltministeriums (NMU) zu einem Zwischenfall bei der Firma GE Healthcare Buchler GmbH & Co. KG gekommen, bei dem auch Mitarbeiter erhöhten Strahlendosen ausgesetzt wurden.
"Zwar führte der Störfall auf dem Firmengelände zu sofortigen Evakuierungen und Dekontaminations-Maßnahmen; die Menschen im nur wenige Meter entfern-ten Schulzentrum sowie die Anwohnerschaft in direkter Nachbarschaft zum Firmengelände blieben aber ahnungslos. - So ein Verhalten der Atom-Firma ist hochgradig verantwortungslos", erklärt dazu BIBS-Ratsfrau Astrid Buchholz. „Der Schutz der AnwohnerInnen und MitarbeiterInnen muss absoluten Vorrang haben!“
„Wunderbar Unverpackt“ feiert einjähriges Jubiläum
"Pressemitteilung"
1 Jahr Wunderbar Unverpackt in Braunschweig – das heißt 1 Jahr die Möglichkeit plastikfrei zu leben, 1 Jahr lang etwas im Kampf gegen 11 Mio. Tonnen Plastikmüll in Deutschland bewirkt, 1 Jahr lang Ressourcen eingespart, 1 Jahr lang bewusst Lebensmittel konsumiert und damit verdorbene Lebensmittel reduziert, 1 Jahr lang Meerestiere gerettet, 1 Jahr die Entstehung von Mikroplastik verringert – und damit auch sich selbst geholfen!
Als erster unverpackt-Laden Braunschweigs öffnet Wunderbar Unverpackt am Samstag, den 02.12.2017, von 9:30-18:30h für das einjährige Jubiläum die Türen. Mit Aktionen und Köstlichkeiten möchte sich das gesamte Team bei seinen Kunden bedanken. Die Inhaberin Denise Gunkelmann berichtet „ich kann kaum fassen, dass schon 1 ganzes Jahr seit der Eröffnung letztes Jahr am 3.12.2016 vergangen ist. Es gab viele Herausforderungen, die in diesem ersten Jahr zu meistern waren, aber mit meinem Freund, meiner Familie, meinen Freunden sowie meinem Team an meiner Seite war es doch möglich.“

Mehr als 20.000 Einkäufe wurden mittlerweile bei Wunderbar Unverpackt getätigt. Haferflocken, rote Linsen und Nudeln seien der Renner, so Gunkelmann. Aber auch viele Artikel, die das plastikfreie Leben ermöglich, wie bspw. Shampoo-Steine, Bambus- Zahnbürsten, Bambus-Kaffeebecher oder Edelstahl-Strohhalme, seien sehr gefragt bei den Kunden.
Spiel mit dem Feuer – 19. Mobile Atomaufsicht am Schacht KONRAD
Freisetzung von radioaktivem Jod über Braunschweig
"Pressemitteilung"
Freisetzung von radioaktivem Jod über Braunschweig nach Störfall bei GE Healthcare Buchler GmbH & Co KG - BISS kritisiert Behörden
Am vergangenen Mittwoch kam es nach Aussage der Braunschweiger Zeitung, die sich ihrerseits auf das Niedersächsische Umweltministerium bezieht, zu einer Freisetzung radioaktiven Jods über Braunschweigs Norden. Die Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) kritisiert fehlerhaftes Krisenmanagement.
„Weder die Bevölkerung noch die Stadt oder die Feuerwehr wurden über den Störfall informiert, und gemessen wurde offensichtlich auch nicht. Das ist angesichts der Gefährlichkeit des Stoffes in Sichtweite eines Schulzentrums unzumutbar“, stellt BISS-Sprecher Peter Meyer klar.
Meyer weiter: „Ein „Schnapsglas“ radioaktives Jod-131 kippt um. Es hätte auch die Menge eines Weizenbierglases sein können - was dann? Radioaktives Jod-131 löst Schilddrüsenkrebs aus. Die Schnapsglasmenge entkommt über die Abluft, sodass nicht nur Mitarbeiter*innen, sondern auch Menschen außerhalb der Atomfirmen mit hoher Wahrscheinlichkeit radioaktive Partikel einatmen. Es wird 40 % mehr Radioaktivität frei als für einen Tag genehmigt ist. Aber zum Glück zeigen Berechnungen Tage später, dass niemand zu Schaden gekommen sein kann - wirklich? Ist es nicht wissenschaftlich erwiesen, dass jede zusätzliche Strahlung gefährlich ist? Und wieso wird offenbar nur berechnet und nicht gemessen? Warum erfahren wir erst Tage später davon? Was muss denn noch passieren - wie kann man hier so sorglos mit unserer Zukunft umgehen?“
Abrissarbeiten im „Holzmoor“ stoppen
"Pressemitteilung"
Offenbar ist geplant, trotz des Fundes streng geschützter Tierarten im „Holzmoor“ mit Bauarbeiten zu beginnen.
Am 25.10.2017 berichtete die Braunschweiger Zeitung über den Fund streng geschützter Tierarten im „Holzmoor“. Die Verwaltung wurde im Artikel mit der Aussage zitiert: „Es wird nichts geschehen, was die Winterruhe der Knoblauchkröte stört. Es wird keine Erdarbeiten auf dem Gelände geben.“ Im Frühjahr sollen Fangzäune aufgestellt werden, wenn die Kröte auf Wanderung zu ihren Laichgewässern geht (siehe BZ vom 25.10.2017).
Nun aber teilt die Verwaltung in Ds. 17-05663-01 vom 16.11.2017 mit, dass bereits jetzt Gehölze bis zu einem Durchmesser von 15 cm entfernt werden dürfen und auch der Gebäudeabriss möglich sei. Außerdem habe die Untere Naturschutzbehörde nun mitgeteilt, dass unter ihrer Begleitung bereits im Dezember der Schrebergarten, auf dem die schützenswerten Tiere gefunden wurden, eingeebnet werde.
Gestörte und ungestörte Wälder – Wie Abholzung die Artenvielfalt bedroht
Deutschlandfunk - 24.11.2017
Von Monika Seynsche
Gefährdet das Roden von Waldflächen die Artenvielfalt stärker in Gebieten, die bereits viel Wald verloren haben? Oder leiden zuvor unberührte Ökosysteme mehr? Darüber ist unter Forschern eine Debatte entbrannt. Auslöser ist eine neue Studie, die bisherigen Theorien widerspricht.
Wenn tropische Wälder abgeholzt werden, zerstört das den Lebensraum vieler Arten und der Artenreichtum schwindet. Das ist unumstritten. Die Frage ist nur, ob jede Rodung die gleichen Folgen hat. Der bislang gängigen Theorie zufolge hat der Waldverlust anfangs geringe Auswirkungen auf die biologische Vielfalt. Erst wenn beim fortschreitenden Flächenverlust ein Kipppunkt erreicht wird, kommt es plötzlich zu einem enormen Artensterben. Diese Aussterbeschwelle ist demnach erreicht, wenn weniger als die Hälfte des ursprünglichen Lebensraums übrig ist.

































