BIBS-Teilerfolg: Kulturentwicklungsplan auf den Weg gebracht!
Fast zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass sich die Stadt Braunschweig erstmals daran gemacht hatte, einen Kulturentwicklungsplan (KEP) zu erarbeiten. Leider war er bis zum jüngsten Tage weder fertiggestellt noch veröffentlicht worden. Zur Sitzung des Kulturausschusses am 23.11.2012 hat die BIBS-Fraktion deshalb einen Antrag eingebracht, mit dem die Verwaltung beauftragt werden soll, den alten KEP endlich zu veröffentlichen und zusammen mit den Kulturschaffenden und den Kulturinstitutionen der Stadt einen neuen KEP zu erstellen.
Ratsherr Dr. Wolfgang Büchs bringt für die BIBS-Fraktion den Antrag im Ausschuss ein und betont, dass der Kernpunkt des Ansinnens der BIBS-Fraktion „das Anschieben eines Prozesses“ sei. Für die anderen Fraktionen im Ausschuss, die bereits beim ersten Anlauf zum KEP im Jahre 2002 involviert waren und das Thema danach über all die Jahre "verschlafen" haben, kommt der BIBS-Antrag knapp ein Jahrzehnt später aber trotzdem noch zu schnell daher. Das Thema sei zwar richtig und wichtig, so der Grundtenor im Ausschuss bei CDU, SPD und Grünen, der BIBS-Antrag passe aber zeitlich nicht. „Verfrüht“, nennt ihn die Grüne Andrea Stahl - die Initiative der BIBS sei prinzipiell gut, die Verwaltung habe aber derzeit „andere Projekte vor der Brust.“ So eine Sache wie einen Kulturentwicklungsplan müsse man „auf lange Sicht“ angehen, „ohne gedrängte Zeitschiene.“
Thünen-Institut: Wissenschaft erleben
Die Land und Forstwirtschaft steht zu Recht im Mittelpunkt der Diskussion in der Öffentlichkeit. Schließlich geht es um die Ernährung des Menschen und um die Generationenvorsorge - also um Nachhaltigkeit. Diese ist nicht nur eine naturwissenschaftliche oder agrarwirtschaftliche Herausforderung, sondern vor allem eine moralische.
Musikveranstaltungen
15.12.2012
Bigband der TU
Britta Rex Quartett
Braunschweiger Zeitung, Alte Rotation, Eingang Mittelweg
20.00 Uhr
Eintritt: 16, --
(Foto: TU , Geza, Axel und Geza)
JAZZTRONAUTS – ACROSS THE UNIVERSE
Leserbrief von Achim Schlesinger “Der Bürger ist machtlos”
1913: Was mit unseren Steuergeldern bezahlt werden soll – und was nicht
Was mit unseren Steuergeldern bezahlt werden soll - und was nicht
Zur Sitzung des Kulturausschusses am 23. 11. 2012
Der Vorwurf, den man Stölzls Konzept gemacht hatte: es sei „dürftig“ gewese (siehe auch B-S), muss bei den Verantwortlichen in der Verwaltung gesessen haben. Nun revanchierte sich die Stadt mit einem mehr als opulenten Programm, in das alles, aber auch alles hineingesteckt und gestopft wurde, was sich auch nur entfernt auf „Herzogtum Braunschweig“ reimte. Frau Pöppelmann vom Landesmuseum trug vor – oder vielmehr: ließ vortragen, welche Köstlichkeiten vom nächsten Jahr an auf uns warten. Denn schließlich will der Bürger, Hoffmanns Spar-Tiraden im Ohr, wissen, was mit seinen 1,2 Millionen Euro gemacht werden soll.
PM: Ein Blick hinter die Kulissen des Weihnachtsmarktes
Pressemitteilung der Braunschweig Stadtmarketing GmbH vom 23. November 2012
Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt versüßt zahlreichen Besuchern alljährlich die Vorweihnachtszeit. Doch wie erleben eigentlich die Schausteller und Händler den Markt? Welche Anekdoten wissen sie zu berichten? Antworten auf Fragen wie diese gibt die "Weihnachtsmarktführung mit einem Blick hinter die Kulissen" ab dem 30. November. Bis 22. Dezember können Interessierte die Geschichte des Marktes hautnah erleben. Im letzten Jahr bot das Braunschweiger Stadtmarketing die Führungen über den Weihnachtsmarkt erstmals an. Bei 16 Führungen nahmen über 270 Personen teil, nahezu alle Führungen waren ausgebucht. Auch die Rückmeldungen waren positiv.
Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH / Thomas Ammerpohl
Heinke Both: Augenscheinlich- Menschenbilder in Serie
Ausstellungseröffnung am 06. Dezember um 20 Uhr
Die Torhaus-Galerie vom BBK Braunschweig präsentiert vom 07.12.2012 bis zum 13.01.2013 die Künstlerin Heinke Both.
Zentrales Thema aller Arbeiten ist der individuelle Mensch in seiner Verbindung zur Innen- und Außenwelt. Die Kunstwerke zeigen die Zerbrechlichkeit der Wesen sowie die emotionale Empfindlichkeit menschlicher Existenz. Die Grundlage der Arbeiten ist das Aquarell, welches die Künstlerin mit den verschiedensten Materialien kombiniert. Tonkarton, alte Dokumente in Frakturschrift und Millimeterpapier überlagern sich und die gemalten Bilder. Die Werke der Künstlerin Heinke Both bleiben im figürlichen Bereich, eröffnen jedoch durch verschiedene Collage-Elemente eine stetige Suche nach dem augenscheinlich Unsichtbaren.
PM: Grüne begrüßen Umbenennung des Berliner Platzes in Willy-Brandt-Platz
Positiv reagieren die Grünen im Rat der Stadt Braunschweig auf den Vorschlag der Verwaltung, den Berliner Platz (zumindest teilweise) in Willy-Brandt-Platz umzubenennen. "Das ist eine gute Idee, die wir sehr begrüßen," kommentiert die Grüne Ratsfrau Andrea Stahl (Mitglied im Ausschuss für Kultur und Wissenschaft). Pressemeldung der Stadt
7 + 1 Fragen an: Lars Tuchel
1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!
Ich bin Lars Tuchel, selbstständiger Fotograf mit der Leidenschaft zur Musikinstrumenten- und Naturfotografie, aber auch digitale Manipulationen am Bild reizen mich sehr.
2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?
Ich zeige Bilder von der Natur in speziellen Lichtstimmungen, die viele so nicht sehen. Mystische Nebelstimmungen zum Sonnenaufgang sollen den Betrachter verzaubern.
Meine Gitarrenbilder zeigen meine Begeisterung und Liebe für dieses Instrument. Spezielle Bearbeitungstechniken am Computer rücken die Instrumente dann in ein ganz spezielles Licht.
In meinen Digi-Art Werken erzeuge ich aus realen Bildern neue Fantasiewelten. Es ist eine spannende Reise guer durch mein Schaffen.
„Der Einzelkämpfer – Richter Heinz Düx“ (2011)
Der Fritz Bauer Freundeskreis zeigt in Kooperation mit dem Kino den Film „Der Einzelkämpfer – Richter Heinz Düx“
Am Montag den 26.November 2012 um 19 Uhr im Kino Universum, Braunschweig, Neue Str. 8
Heinz Düx war Untersuchungsrichter im Auschwitz-Prozess. Ähnlich wie bei Fritz Bauer sind seine Verdienste etwas in Vergessenheit geraten. Der Film kann dazu beitragen, die Leistungen von Heinz Düx wieder entsprechend zu würdigen. Wie auf den Film „Tod auf Raten“ über Fritz Bauer kann man auch auf diesen Film gespannt sein.
Der Regisseur Dr.Wilhelm Rösing wird bei der Veranstaltung anwesend sein und zu einer Diskussion nach dem Film zur Verfügung stehen.




































