„Blick in Kaisers Weihnachtszimmer – Militärisches Spielzeug für die Prinzen“

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Leserbrief zum Artikel von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel, neue Braunschweiger v. 24.12.2008. *

Auf dem Bild wird uns eine Weihnachtsidylle der Kaiserfamilie gezeigt. Die spätere Herzogin von Braunschweig, Prinzessin Victoria Luise hält eine Soldatenfigur in den Händen, sie wäre so gern ein Junge gewesen. Die Prinzen wurden mit militärischem Spielzeug beschenkt.

Matrosenkleidung war schick. Es wurde eine Marine- Begeisterung unter die Menschen gebracht. Der Kaiser stimmte sein Volk auf seine irrsinnige Hochrüstung der Kriegsmarine ein. Seine kaiserliche Flotte wurde zum größenwahnsinnigen Flopp.

Fröhliches Weihnachtsfest

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Biegels Einsatz

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Was tut ein ordentlicher Professor? Er forscht und lehrt. Und was wird vom künftigen Institutsleiter Professor Biegel erwartet? Er soll, laut OB Hoffmann, sein...

Thron und Thronfolge: „Ja, ich habe Post bekommen“

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  Braunschweiger Zeitung, 04.05.2007. Gerd Biegel:"Uns war ein gemeinsamer Haupteingang durchs Portal versprochen worden, nun kommt man da bloß ins ECE. Bibliothek und...

„Alle feiern Weihnachten. Wir nicht!“

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So lautet das schöne Motto der diesjährigen dezemberlichen Bumsdorfer Gerüchteküche mit Axel Klingenberg, Roland Kremer, Marcel Pollex, Daniel Terek und den Stargästen Kai-Olaf Stehrenberg und Hauke Trustorff in der

KaufBar Braunschweig, Bolchentwete 1, Braunschweig
11. Dezember, 20.00 Uhr
Eintritt: 4,- Euro. Ganz neu ist übrigens die 4er-Karte für 10,- Euro!!!

Bericht aus Bumsdorf XVIII

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Wenn mein Schwager mich begrüßt, tätschelt er zärtlich meinen Bauch. „In welchem Monat bist du denn?“, fragt er dann.
In Wirklichkeit meint er natürlich: „Du bist zu dick.“
Das stimmt aber gar nicht, denn in Wirklichkeit bin ich bloß co-schwanger.
Co-schwanger wird man, wenn man sich so in seine schwangere Frau einfühlt, dass man die gleichen Symptome zeigt wie sie.
Sie hat einen Bauch. Ich auch.
Sie hat Rückenschmerzen. Ich auch.
Sie übergibt sich jeden Morgen. Ich nicht.

alt

Anstrengungen und kein Ende

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11 Jahre ist es her, genauer: am 22.07.1997 veröffentlichte die Braunschweiger Zeitung einen Leserbrief von Sigrid Probst. In diesem Leserbrief, unter der Überschrift...

„Der charismatische Frontmann der legendären Formation“

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Als ein Freund und ich vor 14 Jahren damit begannen, Musikrezensionen zu verfassen, war uns sofort eine Formulierung zuwider: „Der charismatische Frontmann der legendären Formation“. In exakt dieser Formulierung war uns die Floskel schon als Leser nämlich seit jeher ein Dorn im Auge. Wer entweder von Sprache oder von Musik keine Ahnung hatte, aber dennoch mit geschriebenen Musikrezensionen sein Geld verdienen wollte, bemühte diese Nichtaussage. Vor allem in Magazinen für jugendliche Randerscheinungen, deren Schreiber keine Germanisten sein mussten, um ihre Zielgruppe zufrieden zu stellen, tauchte dieses Satzfragment regelmäßig auf. Wahrscheinlich waren sich diejenigen Magazine, die diese Floskel einst erfunden hatten, bereits deren Aussagelosigkeit bewusst und vermieden sie. Man muss ja auch wirklich keine Ahnung von Musik haben, um zu erkennen, dass man da gerade völlig abgekaute Phrasen missbraucht.

Und als die Prinzessin den Quadriga-Prinz küsste, verwandelte er sich in einen Frosch

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Wie hat er das nur gemacht, der Dr. Gert Hoffmann, dieses Wunder von Braunschweig? - fragen sich viele weltweit, oder doch in ganz Deutschland: Soeben hatte die Stadt noch sehr viel Schulden und - schwuppdiewupp, welch ein Wunder! - schon hat sie auf einmal sehr viel Geld!

Dabei ist das finanzwirtschaftliche Rezept des Braunschweiger Oberbürgermeisters sehr einfach: Langfristiges städtisches Vermögen, Substanz wird verkauft und der Erlös wird verwendet für vergleichsweise kurzfristige Liquidität (ca. zwei Wahlperioden) und Investitionen in Image-Pflege, "Leuchtturmprojekte", teuer in Szene gesetzte Feuerwerke, die sicher stellen, dass man gesehen wird und die staunende Mitwelt sich verblüfft fragt: Wie macht er das nur, dieses Wunder?

Doch nicht alle sind von der Wunderrezeptur so begeistert wie Hoffmann selbst. Und wenn er jetzt verstärkt auf einen Ausbau des Zusammenschlusses zur Region drängt, bekommt er ein geteiltes Echo. Denn manche Nachbarn befürchten, unter dem Deckmäntelchen der Region sei der beherzte Griff in die Kassen der Nachbarn das Hauptmotiv für die grenzüberschreitenden Zukunftsträume des Braunschweiger Oberbürgermeisters.

alt

Schulstreik – eine Nachlese

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Wenn 100.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland während der Unterrichtszeit auf die Straße gehen, um für mehr und bessere Bildung zu demonstrieren, dann ist das Lamento über die unpolitische Jugend, das allenthalben zu hören ist, völlig fehl am Platze. Dass Politikerinnen und Politiker, die für das deutsche Bildungsdesaster verantwortlich sind, sogleich von linker politischer Unterwanderung sprechen, zeigt entweder Hilflosigkeit durch fehlenden Durchblick, arrogante Ignoranz oder beides. Das Einteilen in links oder rechts, wie es in der Politik üblich ist, interessiert junge Menschen nicht. Sie sind weniger ideologisch festgelegt. Das macht sie schwer kalkulierbar. Das ist ihre Stärke.

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