Kurz und Klar 2.Juni

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Nachrichten hacken Foto: Pixabay

Orban erklärte, dass Europa in die Phase der Kriegsvorbereitung mit Russland eingetreten ist

Der ungarische Ministerpräsident sagte, dass die EU und die NATO zunehmend in den bewaffneten Konflikt in der Ukraine hineingezogen werden

Europa ist in ein Zwischenstadium der Vorbereitung auf einen Krieg mit Russland eingetreten, da es zunehmend in den bewaffneten Konflikt in der Ukraine hineingezogen wird. Diese Meinung vertrat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban in der Morgensendung des Radiosenders Kossuth.

Ihm zufolge gibt es jede Woche mehr und mehr Anzeichen dafür, dass sich die EU und die NATO auf ein militärisches Vorgehen vorbereiten. Der Regierungschef stellte fest, dass „man nicht in einem Schritt in einen Krieg eintritt“. „Es gibt drei Phasen: Diskussion, Vorbereitung und Zerstörung. Jetzt sind wir dabei, die Diskussion abzuschließen und sind in der Vorbereitungsphase. Wir sind ein paar Zentimeter von der Vernichtung entfernt“, sagte er.

„Die NATO ist ein starkes Verteidigungsbündnis, das geschaffen wurde, um seine Mitgliedstaaten zu schützen, nicht um in einen weiteren Krieg einzugreifen.“ (zitiert aus dem Anti-Spiegel vom 31.5.2024) (b.k.)

BASF könnte Deutschland Richtung China verlassen: Jetzt reagiert der Chemiekonzern

Immer mehr Firmen verlassen Deutschland. Berichten zufolge könnte mit BASF auch eines der größten deutschen Unternehmen nach China abwandern. Was sagt der Chemieriese dazu? (…)
Während in Ludwigshafen die Produktion zurückgefahren wird und Stellen abgebaut werden, investiert das Unternehmen in China zehn Milliarden in eine neue Fabrik. Begründet wird die Entscheidung mit den bereits erwähnten deutschen Standortproblemen. Der Chemiekonzern habe nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr überall Gewinn gemacht, nur nicht in Deutschland. (Quelle NDS 31.5. / Berliner Zeitung) (b.k.)

Millionen Kinder in Grossbritannien haben nicht genug zu essen

Martina Frei /  Bei fast jedem fünften Kind reicht das Geld daheim nicht mehr für täglich ausreichende Mahlzeiten. Mangelernährung nimmt zu.

Eines der reichsten Länder der Erde, Mitglied der sieben führenden Industrienationen G7, lässt es zu, dass rund 2,4 Millionen Kinder im Land (17 Prozent aller Kinder) keine Ernährungssicherheit haben. Das heisst: Es ist ungewiss, ob sie über einen Monat hinweg täglich genug zu essen bekommen werden. Weitere 10 Prozent der Kinder lebten in Haushalten, bei denen das Geld nur noch knapp fürs Essen reiche, berichtet das «British Medical Journal» (BMJ). (Quelle Infosperber)

US-Sanktionen stärken Huawei im KI-Rennen und schwächen Nvidias Dominanz in China. Huawei nutzt die Chance und entwickelt konkurrenzfähige KI-Chips.

Mit Sanktionen versucht die US-Regierung, China von Spitzentechnologien abzuschneiden. So hat sie Maßnahmen ergriffen, um den Export fortschrittlicher Chips einzuschränken, die für Systeme der künstlichen Intelligenz verwendet werden können. Es zeigt sich jedoch immer deutlicher, dass die US-Konzerne dadurch Konkurrenz bekommen.

Nutznießer der Sanktionen ist Huawei. Der chinesische Technologiekonzern erhält die Chance, mit seinen Chips für künstliche Intelligenz den heimischen Markt zu erobern. Bisher hatte der US-Konzern Nvidia in China einen Marktanteil von 90 Prozent. Doch nun zwingen die Sanktionen Nvidia zum Rückzug, heißt es bei Reuters, und der Markt mit einem Volumen von sieben Milliarden Dollar ist vorerst verloren. (Quelle Telepolis) Da die Aufholjagd Chinas sehr teuer ist, unterstützt China die Entwicklung für fortschrittliche Chips mit einer enormen Summe (ich habe die Zahl von 43,6 Milliarden Euro gelesen). (b.k.)

Richtlinienvorschlag für Transparenz der Interessenvertretung im Auftrag von Drittländern

„Der Richtlinienvorschlag zielt darauf ab, die Transparenz- und Rechenschaftsstandards für Lobbying im Auftrag von Drittländern zu harmonisieren. Für den Binnenmarkt sollen einheitliche Anforderungen an solche Transparenz- und Rechenschaftsstandards festgelegt werden. Gleichzeitig werden Hindernisse für grenzüberschreitende Lobbying-Tätigkeiten im Auftrag der Regierungen von Drittländern beseitigt, indem uneinheitliche regulatorische Anforderungen beseitigt und die grenzüberschreitende Aufsicht und Rechtsdurchsetzung durch die zuständigen Behörden unterstützt werden. In Bezug auf Lobbykampagnen, die im Auftrag von Drittländern geführt werden, soll in der gesamten EU ein hohes Maß an Transparenz und demokratischer Rechenschaftspflicht sichergestellt werden. Mittelfristig soll die Richtlinie auch dazu beitragen, das Ausmaß, die Trends und die beteiligten Akteure besser zu verstehen und öffentlich bekannt zu machen. …“ Dies ist nicht aus Georgien, sondern der ähnliche Vorschlag vom Bundesministerium Justiz für die EU. Also, was für die EU gut ist, nämlich die Einflußnahme aus dem Ausland zu stoppen, ist für Georgien zutiefst böese, wenn man der transatlantischen Presse glaubt. (b.k)

mRNA-Impfduldungspflicht für Soldaten bis Ende Mai

Ende Mai 2024 (!) beendet Kriegsminister Boris Pistorius (SPD) die mRNA-Impfduldungspflicht für Soldaten, die er bisher wahrheitswidrig als notwendig zum Schutz vor eigener und fremder Ansteckung gerechtfertigt hat. (Quelle Nober Härimg) (b.k.)

Israels geheimer Krieg gegen den Internationalen Strafgerichtshof – und sein Scheitern

Die israelischen Geheimdienste hören offenbar seit 2015 die Kommunikation horchrangiger Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs ab, verleumden und bedrohen diese. (Quelle Telepolis)(b.k.)

Toter im Krankenwagen nach israelischem Angriff im Libanon

Beirut. Bei einem israelischen Angriff auf den Libanon ist im Süden des Landes ein Mensch getötet worden. Die Nachrichtenagentur NNA berichtete unter Berufung auf eine von der Hisbollah betriebene Gesundheitseinrichtung, dass bei dem Angriff am Freitag auch eine weitere Person verletzt wurde. Die Drohnenattacke richtete sich demnach gegen einen Krankenwagen in Nakura nahe der Grenze zu Israel. Bei den Opfern handele es sich um Mitarbeiter des Gesundheitszentrums. Außerdem hätten israelische Kampfflugzeuge das Gebiet angegriffen, hieß es weiter. Israels Militär gab an, die Berichte zu prüfen. (dpa/junge Welt 1.6.2024) (b.k.)

Soldaten in der Ukraine sagen, dass von den USA gelieferte Panzer sie zu Zielen für russische Angriffe gemacht haben

CNN-Journalisten waren die ersten Reporter, die die M1 Abrams in der Ukraine an einem Ort im Osten des Landes sahen, wo sich rund sechs Fahrzeuge im Laub versteckten. Die in Deutschland ausgebildeten Besatzungen sagten, dass die Fahrzeuge – der Hauptkampfpanzer des US-Militärs, der im Irak gegen Saddam Husseins Streitkräfte und Aufständische eingesetzt wurde – keine Rüstung hätten, die moderne Waffen stoppen könne. Einer, der unter einem Baum geparkt war, war während des Besuchs von CNN aufgrund eines Motorproblems fast unbeweglich, sagt die Crew, obwohl das Fahrzeug gerade aus Polen eingeschifft wurde. Sie beklagen auch, wie bei Regen oder Nebel Kondensat die Elektronik im Fahrzeug braten kann.

Die ukrainischen Soldaten beschreiben den Panzer als nicht ausreichend. (Quelle CNN, automatisch übersetzt) (b.k.)

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