Kurz und Klar – 12.Okt. (Kurzmeldungen)

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Nachrichten hacken Foto: Pixabay

Ist der Flughafen Waggum noch zu halten?

Tower und Eingangsportal am hoch defizitären Flughafen Braunschweig-Wolfsburg Foto: Uwe Meier

Die Grünen im Landtag lassen sich alle Zuschüsse für die Regionalflughäfen von BUND, Land und EU aufschlüsseln. Sie wollen u. a. wissen, wie der Regionalflugplatz Braunschweig-Wolfsburg in Waggum vorbereitet wird, von 2024 an die Kosten vollständig selber zu tragen. Die EU beendet dann die finanziellen Hilfen für regionale Flughäfen. (um) Quelle: TAZ 8.10.19

Integration in Frankreich: Einfache Maßnahme, guter Erfolg

Foto: Pixnio

Kinder von Einwandern und Flüchtlingen haben es oft besonders schwer im Bildungswesen. Das erschwert ihre Integrationschancen. In Frankreich hat man eine einfache Konsequenz gezogen: in den Grundschulen, die hauptsächlich von diesen Kindern in „sozial schwierigen“ Bezirken besucht werden, wurden die Klassenstärken in den ersten zwei Schuljahren auf 12 Schüler reduziert. Ergebnis: allgemeine, sogar „teils spektakuläre“ Verbesserungen des Lese-, Schreib- und Rechenvermögens. Die Mehrkosten dürften sich auf Dauer in mehrfacher Hinsicht für die gesamte Gesellschaft lohnen. (a.m.) (Quelle: FAZ, 8. Oktober 2019)

Hohe umweltschädliche Subventionen in Deutschland

Mit 57 Milliarden Euro (siehe Grafik), so hat das Umweltbundesamt 2017 berechnet, werden umweltschädliche Prozesse und Kraftstoffe jährlich unterstützt, sei es durch Steuernachlässe, direkte Zuwendungen oder die nahezu kostenlose Nutzung von Bodenschätzen wie der Braunkohle. Ein weites Feld, das zum Nutzen der öffentlichen Finanzen und des Klimaschutzes zu bestellen wäre. Das Geld könnte sinnvoll umverteilt werden: Nur rund 13 Milliarden Euro jährlich würde es zum Beispiel kosten, den öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland gebührenfrei anzubieten. (h-g.d) Quelle: Telepolis, UBA

Umweltschädliche Subventionen in Deutschland Grafik: UBA Datenbasis 2012

Studie: Erstellung des Klimapakets der Regierung verursachte mehr CO2 als es einsparen wird

Berlin (dpo) – So war das aber nicht geplant! Laut einer neuen Studie des Instituts für Umwelt hat die Erstellung und Präsentation des neuen Klimapakets der Bundesregierung mehr klimaschädliches CO2 freigesetzt, als durch die geplanten Maßnahmen eingespart werden. Die Bundesregierung wollte sich bislang nicht zu den Erkenntnissen äußern. (Der Postillion Satire)

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