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Künstler intervenieren in Braunschweigs Machtwelten

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Das Projektbüro actualitas – Kunst vor Ort der HBK Braunschweig organisiert die dritte Veranstaltung ihrer Reihe künstlerischer Interventionen. Nach der erfolgreichen Auseinandersetzung mit Braunschweigs „Konsumwelten“ und „Naturwelten“ finden nun zwischen dem 17. und 19. November 2010 Eingriffe in sogenannten „Machtwelten“ statt.

Auf Basis von Bewerbungen auf unsere internationale Ausschreibung wurden 12 Künstler eingeladen, Arbeiten an verschiedenen Orten Braunschweigs zu realisieren. Bei den ausgewählten Positionen handelt es sich um überwiegend subversive, unangekündigte und performative Interventionen, teils spielerisch, teils aber auch an den Grenzen der Legalität. Raum wird sich angeeignet und verwandelt, Konventionen öffentlicher Strukturen werden beleuchtet und untergraben, der Spagat zwischen Kunst und politischer Agitation wird versucht.

Dem Thema Macht wird sich im Verlaufe der Veranstaltung von unterschiedlichen Perspektiven ausgehend genähert. Die eingeladenen Positionen beleuchten: Das Geld- und Bankensystem; Religiöse Rituale; die Verteilung von Raum; unsere Straßenordnung; die gängige Beziehung zur Arbeit in Deutschland; die Arbeitsvorgänge in Verwaltung und Politik; unsere virtuell gewordene Wissenskultur. Durch die Auseinandersetzung der hiermit verbundenen Systeme wird sich den Fragen genähert, inwiefern Strukturen und Institutionen das Individuum sowie die Masse prägen und umgekehrt wie viel Spielraum und Einfluss dem Individuum zukommt.

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Stadtbaurat Zwafelink verabschiedet sich

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Blick in den in "Originalmaßen" wiedererstandenen Innenhof des herzoglichen Residenzschlosses zu Braunschweig


Auf eigenen Wunsch wurde Stadtbaurat Zwafelink vorzeitig in den Ruhestand entlassen. Unter der Überschrift "Das Schloss hat die Identität gefördert" erschien am 2.11. in der Braunschweiger Zeitung eine Art Interview mit ihm, in dem er von Ralph-Herbert Meyer vorgegebene Halbsätze fortführte.

Ausgangspunkt ist die Formulierung "Schlossarkaden und die Rekonstruktion der Schlossfassade sind für mich…", die Zwafelink fortsetzt, indem er zum einen meint, dass diese "Projektfügung" zu recht heftig diskutiert wurde, diese aber schließlich "die Schlüsselfunktion bei der Neuinterpretation und Attraktivierung der Mitte Braunschweigs eingenommen hat". Man fragt sich, warum für Zwafelink die heftigen Diskussionen berechtigt waren - angesichts des seiner Meinung nach großen Erfolges, der für ihn ja offensichtlich schon vorher klar war. Das klingt so nun etwas anbiedernd - oder ist er doch selbst nicht so ganz überzeugt?

Seine Entscheidung 2002 als Stadtbaurat von Nordhorn nach Braunschweig zu wechseln, sieht Zwafelink als "die beste Entscheidung, die ich je treffen konnte". Es ist nur schade, dass er als "etwas exotischer Sonderling, dessen Ideen meistens nicht ins System passen und Unruhe verursachen", nie wirklich aufgefallen ist. Man hatte im Gegenteil eher den Eindruck, dass er immer ganz im Sinne Hoffmanns agierte und genauso wie dieser kein Problem damit hatte, jederzeit kostbares und zum Teil auch historisches Stadtgrün zugunsten von Investoren aufzugeben. Gehört das zu dem angeblich "eingeschlagenen Kurs der ´Kultivierung der europäischen Stadt´"?

Althusmanns „Oberschule“ ist keine Gesamtschule

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Aus durchsichtigen Gründen betont die Braunschweiger Zeitung immer wieder, Kultusminister Althusmanns neue „Oberschule“ sei doch eigentlich eine Gesamtschule. Den Kritikern der niedersächsischen Schulpolitik soll...
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Wild & Tanzbar / blackhole-factory und das neue Theaterhaus Kunstmühle

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Claudy Soundschwester informiert:

Hey lieber Freund, liebe Freundin -
Komm zur Wild & Tanzbar am Samstag, 13.November!

Du wirst dort Menschen treffen, die Dein Leben verändern
- Musiktitel hören, die Dein Gehirn erleuchten, und etwas trinken!

Polka Pop Indierock Soul Elektro mit Soundschwester
am Freitag, 13. November, ab 21 Uhr in der Schweinebärmann Bar, Wendenstraße 61, Braunschweig

- Rambazambapopofunkysoulectro! -



Elke Utermöhlen von blackhole-factory informiert:

Sonntag, 14. November, 11.30 Uhr
Kunstmühle, Braunschweig

Ethernet Orchestra: Distant Presences 2

Stellungnahme (5.11.2010)

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Stellungnahme (5.11.2010)

Heinrich Heine:
Erinnerung aus Krähwinkels Schreckenstagen

Wir Bürgermeister und Senat,
Wir haben folgendes Mandat
Stadtväterlichst an alle Klassen
Der treuen Bürgerschaft erlassen.

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Julia Schmid -Sehenswert ist-

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Eröffnung: 4. November, 20.00 Uhr
Einführung: Anne Mueller von der Haegen
Katalogpräsentation mit Linsensuppe: 18. November, 20.00 Uhr
Ausstellungsdauer: Bis 12. Dezember - geöffnet jeweils donnerstags 16.00 bis 20.00 Uhr, Samstag und Sonntag 14.00 bis 18.00 Uhr
Ausstellungsort: Allgemeiner Konsumverein e.V., Hinter Liebfrauen 2

Die Malerin und Zeichnerin, die New-York-Stipendiatin des Landes Niedersachsen, die HBK-Meisterschülerin Julia Schmid lebt in Hannover und Stuttgart. Sie wird an den Ort ihrer Ausbildung, Braunschweig, zurückkehren - im doppelten Sinne: Sie wird nach Jahren der Abstinenz hier Arbeiten vorstellen. Und sie wird, ihrer konzeptuellen Arbeitsweise entsprechend, sich Braunschweig in sehr spezieller Weise nähern.
Mit -Fahrten nach Hause- fotografiert und bearbeitet die Künstlerin die auf Besonderes aus der Region hinweisenden Schilder an Autobahnen und zeichnet so ihre -Heimfahrten- ab.

Leserbrief der Schlossallianz: „Meistbesuchtes Schloss der Welt“

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Dr. Bernd Wedemeyer, promovierter Kunstgeschichtler, Schlossfreund der ersten Stunde und Verfasser der einzigen Monographie über das Braunschweiger Residenzschloss (und zwar über das wirklich originale...
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Schulpolitik Niedersachsen – Die Oberschule kommt

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In Niedersachsen sollen die Kommunen die Hauptschulen künftig abschaffen und mit Realschulen verschmelzen. Die neue Schule wird voraussichtlich den Namen Oberschule tragen, wie...
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Drittes internationales Capoeira Treffen der Gruppe Cordao de Ouro in Braunschweig

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Vom 12.11. – 14.11.2010 führt der Verein Cordao de Ouro Braunschweig das 3. internationale Capoeira Treffen in Braunschweig durch. Dieses Event ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (7-100 Jahre) geeignet.

Capoeira ist ein afro-brasilianischer Kampftanz und nationales Kulturerbe Brasiliens. Sie wurde von den afrikanischen Sklaven als Verteidigung gegen ihre Herrscher eingesetzt und wurde lange Zeit als kriminelle Handlung angesehen. Heutzutage erfreut sich dieser Kampf-Tanzsport weltweit wachsender Beliebtheit. In der Capoeira verschmelzen Musik, Tanz, akrobatische Kampfkunst und Ritual. Mit seiner Vielfalt an Bewegung fordert diese Sportart sowohl unsere physischen als auch geistigen Strukturen, die Motorik, die Koordination, die Geschicklichkeit, das Denkvermögen, die Wahrnehmungsfähigkeit wie auch die musikalische Fähigkeiten auf positive Art und Weise. Capoeira ist neben Sportarten wie Schwimmen und Turnen eine der wenigen, die den ganzen Körper beansprucht.

Des Weiteren werden Beweglichkeit, Koordination, Reaktion, Rhythmusgefühl und nicht zuletzt die sozialen Kompetenzen gefördert und gefordert. Capoeira ist für alle Menschen geeignet, es gibt keine Eingrenzung. Im Gegenteil, die Ausübung dieser Sportart bietet eine Möglichkeit, alle zu vereinen.

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Metal, Jazz und mehr

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Samstag, 16. Oktober, 20 Uhr: Till Burgwächter liest im Tattoo-Studio Culture Shocks in Wolfsburg




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