SPD-Votum: Etablierte Medien fallen aus

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Die Reaktionen der etablierten Medien auf das Votum der SPD-Mitglieder Eskens und Borjan als Vorsitzende haben zu wollen, scheinen völlig aus dem Ruder zu laufen. Sind die vor Schreck verrückt geworden? Bei kritischer Betrachtung fällt auf, dass sie sich zu politischen Akteuren hochspielen. Sie ergreifen Partei und lassen die dringende Pluralität völlig vermissen.

In den wesentlichen Punkten sind sich nahezu alle Kommentatoren in den Medien einig. Die SPD-Mitglieder hätten einen „radikalen Linksruck“ beschlossen und die alles dominierende Frage sei nun der Fortbestand der Großen Koalition. Erstaunlich ist, welche Sorgen sich vor allem die konservativen Presseorgane über die Zukunft der SPD machen. Der Schreck scheint den Verstand vernebelt zu haben, wenn man bedenkt, dass die SPD zur Zeit in den Umfragen bei 14% steht – und dies, „obwohl“ sie stets den Empfehlungen von FAZ und Co. gefolgt ist“, schreibt Jens Berger in seinem Kommentar, den Sie hier lesen können.

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