Nach dem Scheitern von Glasgow: Unsere letzte Hoffnung ist die kritische Masse

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Heizkraftwerk Mitte. Foto: BS-Energy

Wir wissen, dass die Erderwärmung sich erheblich beschleunigen kann, wenn bestimmte Kipppunkte erreicht sind. Wenn etwa der Permafrostboden taut wird das viele freiwerdende Methan die Erwärmung kräftig beschleunigen. Hierfür gibt es einige weitere Beispiele.

Nun berichtet der Freitag von umgekehrten Kipppunkten, die das Klima noch retten könnten. Diese Kipppunkte können von Regierungen nach vorn gezogen werden, wenn die klimafreundlichen Technologien durch finanzielle Anreize gefördert werden.

Die Verbreitung neuer Technologien neigt zur Selbstbeschleunigung, da größere Effizienz, Größenvorteile und industrielle Synergieeffekte sich gegenseitig verstärken. Die Hoffnung ist daher folgende: Wenn sich die Verbreitung der Nutzung von umweltfreundlichen Autos und Maschinen einer kritischen Schwelle nähert und die dafür erforderliche Infrastruktur erst einmal vorhanden ist, führt das automatisch zum raschen Ende der Nutzung fossiler Brennstoffe.

Dagegen steht die Fossilindustrie, deren gigantischen Einnahmen sich sehr schnell gegen Null reduzieren würden. Deren Lobbyeismus müsste dafür überwunden werden.

Eine Anmerkung, die noch kaum bekannt ist: 2022 wird die erste Produktion von kostengünstigen und umweltfreundlicheren Batterien anlaufen.

Hier können Sie diese optimistische Entwicklungsvariante im Freitag dargestellt lesen.

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