Kurz und Klar 3.Juni (Kurzmeldungen)

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Gute Nachricht für VW: In China steigt der Kfz-Absatz wieder kräftig an

Mit vergleichsweise geringeren Unterstützungsprogrammen kommt Chinas Wirtschaft wieder in Fahrt. In einzelnen Sektoren verläuft die Erholung „V“-förmig. Das macht Hoffnung, dass sich auch die EU zügig erholen könnte.

Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor legte in China per Mai dynamisch von zuvor 44,4 auf 55,0 Punkte zu und markierte den höchsten Indexstand in der für uns verfügbaren Historie.

Per Berichtsmonat Mai stieg der Kfz-Absatz im Jahresvergleich um 11,7 % (2,14 Mio. Kfz) nach zuvor 4,4 %. Das waren die ersten Umsatzanstiege im Jahresvergleich seit zwei Jahren. (b.k.) (Quelle CashKurs 3.Juni)

Handelsabkommen mit den USA: EU-Kommission hält sich alles offen:

So will die EU-Kommission bei der Gentechnik stärker mit Trump-Regierung kooperieren: Die EU-Kommission hat in einem Brief an Testbiotech die Bedenken bezüglich eines neuen Handelsabkommens mit den USA zurückgewiesen. Testbiotech warnt davor, dass in diesem Zusammenhang die Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Pflanzen beschleunigt und Sicherheitsstandards abgesenkt werden sollen. Nach dem Schreiben der EU-Kommission sollen zwar die gesetzlichen Standards nicht angerührt werden. Man suche aber nach Wegen, um mit den USA im Bereich Biotechnologie stärker zusammenzuarbeiten.

Testbiotech sieht in dieser Antwort keinen Grund zur Entwarnung und beurteilt die Position der EU-Kommission aus der Perspektive des Schutzes von Mensch und Umwelt sehr kritisch. Selbst bei den gesetzlich vorgeschriebenen Standards gibt es bereits jetzt erhebliche Probleme, insbesondere bei der Risikoprüfung. (u.m.)Quelle: Testbiotech

Was bedeutet COVID-19 für die Debatte um den Einsatz der Gentechnik und den Schutz der biologischen Vielfalt?

Aktuell propagieren verschiedene Akteure die gentechnische Veränderung natürlicher Populationen, beispielsweise von Insekten, Bäumen, Nagetieren, Korallen und Mikroorganismen. Unter anderem sollen gentechnisch veränderte Insekten oder auch Mikroorganismen  zur Bekämpfung von Malaria freigesetzt werden. Andere Anwendungen betreffen die gentechnische Veränderung von Bienen und deren Darmbakterien. Dabei würde tief in die natürlichen Systeme eingegriffen, ohne die Folgen und Wechselwirkungen mit den Ökosystemen überblicken oder gar kontrollieren zu können.

Gerade die Verwendung von neuen Instrumenten der Gentechnik wie der Gen-Schere CRISPR/Cas könnte in naher Zukunft dazu führen, dass in rascher Folge viele verschiedene Organismen freigesetzt werden, die nie von der Evolution erprobt wurden. Dabei können schon kleine Veränderungen große Wirkung zeigen. (u.m.) Quelle: Testbiotech

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