Kurz und Klar 14.Juni

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Nachrichten hacken Foto: Pixabay

Bitcoin auf Talfahrt

Der Stromverbrauch der Bitcoin-Währung läßt sich nur schwer schätzen. Laut einer Untersuchung der Universität Cambridge entspricht er etwa dem der Niederlande. Laut digiconomist.net entspricht er einem CO²-Ausstoß von etwa 56 Millionen Tonnen. Wegen des hohen Energieverbrauchs haben sich sowohl Elon Musk (Tesla), als auch das Chinesische Bankwesen gegen solche Kryptowährungen ausgesprochen bzw. untersagt. Infolge dessen sank der Bitcoin seit Mitte Mai von 41.000 Euro auf 32.000 Euro. Das Vertrauen in diese Währungen beginnt angesichts der berechtigten Kritik am CO²-Fußabdruck zu wanken. (c’t 5.6.21) (b.k.)

Hamburg auf dem Holzweg – und Braunschweig?

Die Stadt Hamburg hat mit Namibia im Mai 2020 eine „Biomasse-Partnerschaft“ vereinbart. Sie beinhaltet die „Ernte“ von Millionen Büschen und Bäumen in Namibia, deren Zerhäckselung, Verpressung zu Holzpellets und dann den Transport aus dem südlichen Afrika ins nördliche Europa. Die Hamburger Umweltbehörde behauptet, das sei sogar umweltfreundlich, weil große Teile der Savanne mit Dornakazien überwuchert würden, was schwerwiegende Folgen für Tiere Pflanzen und Wirtschaft habe. Dem widersprechen allerdings zwei renommierte Forscher. Sie sagen, die Angaben der Befürworter seien nicht wissenschaftlich gedeckt. Nun erfolgt eine erneute Prüfung.

Bekanntlich plant BS/Energy ein Altholz-Kraftwerk. Ob die Behauptung stimmt, dass dafür auf Dauer ausreichende Bezugsquellen zur Verfügung stehen, ist ebenfalls fraglich. ( Quelle: Regenwald-Report Nr. 2/21) (a.m)

Ferkel scheitern in Karlsruhe – Verfassungsbeschwerde abgelehnt

Das Bundesverfassungsgericht hat keine Grundrechte für Ferkel anerkannt. Die Richter:innen lehnten eine Verfassungsbeschwerde, die die Organisation Peta im Namen der männlichen Ferkel Deutschlands eingereicht hatte, ohne Begründung ab. Peta kritisiert die Entscheidung scharf.  Als Kläger nannte Peta alle männlichen Ferkel Deutschlands. Diese seien in ihrem Grundrecht auf Schmerzfreiheit verletzt. Peta sei nur Prozessvertreter der Schweine. (u.m)

Enthüllungsbericht: So wenig Steuern zahlen die Superreichen

„Sie sind ganz an der Spitze, haben das meiste Geld der Welt: Doch mit dem Staat scheinen sie ihr Vermögen nur ungern zu teilen. Ein neuer Enthüllungsbericht von ProPublica deckt auf, wie wenig Steuern Amazon-Gründer Jeff Bezos, Tesla-Chef Elon Musk und Co. tatsächlich die letzten Jahre gezahlt haben“ …

So heißt es in dem Bericht. Bekannt ist Amazon als einer der größten Arbeitsplatzvernichter. Die Kommunalpolitik begrüßt nahezu einhellig eine erfolgreiche Ansiedlung von Amazon an der A-2 bei Barmke. 1000 Arbeitsplätze werden geschaffen, so die Behauptung. Eine Überprüfung der Angaben ist nicht bekannt. Wie viel und in welch zukunftsfähiger Qualität werden es in zehn Jahren noch sein? (u.m.) (Quelle aol.de)

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