„kulturquartier“ am Wolfsburger Südkopf

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Von Otmar Böhmer

Neues „kulturquartier“: 7-köpfige Interessengemeinschaft stärkt Kulturschwerpunkt an Wolfsburger Südkopf

„Hier spielt nicht nur die Musik“, diese Meinung vertreten die insgesamt sieben Gründungsmitglieder der Interessengemeinschaft „kulturquartier“, die nun kollektiv öffentlichkeitswirksam für den Kulturstandort am Südkopf und das dortige Kulturangebot werben möchte. Seine Events, Angebote und Termine will das kulturquartier von nun an auf einer gemeinsamen Plattform präsentieren unter
­   kulturquartier-wolfsburg.de  
­Zu den gleichberechtigten Mitgliedern des künftigen Vereins zählen danndas Kunstmuseum Wolfsburg,das Planetarium Wolfsburg,das Scharoun Theater Wolfsburg,der CongressPark Wolfsburg,das Leonardo Hotel Wolfsburg unddas Südkopf-Center mit seinen künftigen Museums-Arkaden sowiedie Volksbank BraWo als Fördermitglied.Der Verein des kulturquartiers ist offen für Mitglieder aus der Kulturszene und Unterstützer aus Handel, Hotellerie und der Bevölkerung, die sich dem Ziel verbunden fühlen, den Südkopf als Kulturareal zu stärken. Eine Auftaktveranstaltung soll, wenn es die Pandemie erlaubt, den feierlichen Start der Vereinsgründung bilden.

Unter dem Dach des kulturquartiers sollen zukünftig gemeinsame Veranstaltungen und überregionale Werbemaßnahmen geplant und durchgeführt werden. Auch von einem Kompetenzaustausch erhoffen sich die Initiatoren Synergieeffekte – ganz im Sinne der innerstädtischen Belebung des Südkopfs. „Vielen Menschen – selbst in Wolfsburg – ist nicht bewusst, welches vielseitige Kulturangebot sie am Wolfsburger Südkopf in direkter Nachbarschaft zueinander vorfinden. Ein in dieser Form einzigartiges Spektrum aus Kunstausstellungen, Theater, Konzerten, Events in Kombination mit Handel, Hotellerie und Gewerbe verdichtet sich in der südlichen Innenstadt. Dafür wollen wir hier vor Ort und überregional gemeinsam werben“, so Otmar Böhmer, Geschäftsführer Kunstmuseum Wolfsburg.

„Wie wichtig kulturelle Vielfalt ist, sehen wir aktuell in Zeiten der Pandemie, wo sich die Menschen nach Kulturangeboten sehnen. Zu Recht machen Kulturschaffende mit Initiativen wie ‚Ohne uns wird’s still‘ von sich reden. Wir haben mit dem Kulturquartier nun einen Weg gefunden, die Wahrnehmung für Kulturangebote auf den Südkopf zu lenken und Kultur dorthin zu rücken, wo sie hingehört: in die Mitte der Gesellschaft“, Claudia Kayser, Leiterin Direktion Wolfsburg der Volksbank BraWo, Fördermitglied.

Inhaltlich als auch örtlich sind die Kultureinrichtungen nah beieinander. Die im Zentrum des kulturquartiers befindliche Skulptur „Weiße Giraffe“ der Künstlerin Sina Heffner hat die beauftragte Marketing- und Werbeagentur MSCG als Sinnbild und Logo der Interessengemeinschaft erwählt. Von hier aus ist jede Institution zu sehen und in wenigen Fußminuten zu erreichen.


Weitere Stimmen aus dem kulturquartier

„Als Kulturschaffende stehen wir nicht in Konkurrenz zueinander. Im Gegenteil: Wir profitieren von einer lebendigen und pulsierenden Kulturszene. Ich bin überzeugt, dass wir als Kulturschaffende und Kulturinteressierte einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung leisten können“, so Christopher Hesse, Prokurist, CongressPark Wolfsburg.

Als bisher einziges Hotel in der Reihe kulturquartier-Mitglieder erklärt Federico Palazzesi, General Manager, Leonardo Hotel City Center Wolfsburg: „Wir sind sehr glücklich und stolz, die Ziele des kulturquartiers mit unseren Möglichkeiten zu unterstützen. Die seit vielen Jahren bestehenden Kooperationen werden wir auf diese Weise weiter ausbauen und gemeinsam das südlichste Ende der Wolfsburger Fußgängerzone antreiben – ein positives Zeichen in Zeiten der Pandemie.“

„Ich bin überzeugt, dass das kulturquartier für eine deutliche Belebung des Südkopfes sorgen wird. Die Bündelung der Kräfte in dem Verein wird einen wichtigen Impuls in Sachen Innenstadtentwicklung in der südlichen Porschestraße leisten, der das ganze Areal aufwertet. Die Konzentration der verschiedenen kulturellen Angebote der Mitglieder in gemeinsamen Formaten wird die gesamte Wolfsburger Kulturlandschaft bereichern“, sagt Dennis Weilmann, Geschäftsführer des Planetariums, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur der Stadt Wolfsburg.

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