1.700 im Streik, 1.500 auf der Kundgebung!
Eine positive Bilanz des heutigen Warnstreiks zieht die Gewerkschaft ver.di in Süd-Ost-Niedersachsen: Mit 1.700 Streikenden in Braunschweig, Peine, Salzgitter und Wolfenbüttel sei die Beteiligung sogar über den eigenen Erwartungen gelegen:
- kein ÖPNV in Braunschweig, kein Kundenzentrum – Streik der Verkehrs GmbH
- keine Müllabfuhr in Salzgitter und Einschränkungen in Braunschweig
- geschlossene oder nur teilweise offene Kitas in Braunschweig und Wolfenbüttel, geschlossen Jugendzentren
- Ausstand bei BS Energy und der Stadtentwässerung
- Ausstand bei WEVG (Energie), Städt. Regierbetrieb und Eigenbetrieb Gebäudemanagement (EB 85)
- Einschränkungen in den Stadtverwaltungen Braunschweig, Wolfenbüttel, Peine und Salzgitter
- Einschränkungen bei den Jobcentern und der Agentur für Arbeit
- Ausstand Stadtbad Wolfenbüttel und Braunschweig
- dazu noch Streikende aus weitere Dienststellen und Betrieben, Rentenversicherung, PTB, Wasserwirtshaftsamt und weitere
Das „Schweinehochhaus“
Flächenfrass: Bauernaufstand gegen Gewerbegebiet
So langsam regen sich die Bauern - zumindest in Bayern. Der Flächenfraß fruchtbarer Böden durch Straßenbau, Siedlungs- und Gewerbegebiete von täglich etwa 100 Hektar ist schon lange nicht mehr zu verantworten.
In der Region Braunschweig liegt dieses Problem mit der Zerstörung fruchtbarer Ackerfflächen im geplanten Gewerbegebiet Stiddien-Beddingen längst auf dem Tisch: Zerstörung der fruchtbarsten Böden in Stiddien-Beddingen
SZ - 10. März 2018 - Christian Sebald
Flächenfraß in Bayern
Bauernaufstand gegen Gewerbegebiet
· 113 Bauern und Grundbesitzer aus Oberfranken weigern sich, ihr Ackerland für ein neues Industrie- und Gewerbegebiet zu verkaufen.
· Das Projekt, um das es geht, ist der "Gewerbepark Plärrer", den die Stadt Wunsiedel und der Markt Thiersheim westlich der Autobahn A 93 einrichten wollen.
· Der Fall ist bayernweit einmalig.
Der Flächenfraß treibt nicht nur die Natur- und Umweltschützer um. Sondern auch die Bauern. An den Stammtischen genauso wie im Bauernverband (BBV) wettern sie seit Jahren gegen ihn an, weil ihnen dadurch immer mehr fruchtbares Acker- und Weideland verloren geht.
Eine verkehrte Welt. So machen wir uns die Flüchtlinge.
Handelskrieg: So Unrecht hat Trump gar nicht
Zölle auf Alu und Stahl? Die EU kann auch anders, Herr Trump!
Ärger mit erhöhten Abschlägen für Strom und Gas
Obwohl es klare gesetzliche Vorgaben gibt, sorgen Abschläge für Strom und Gas immer wieder für Ärger. Sie werden zu hoch angesetzt oder unter falschen Voraussetzungen erhöht. Besonders kreativ ist der Energieversorger e:veen Energie eG vorgegangen: Mit Verweis auf den womöglich „kältesten Winter aller Zeiten“ hatte er seine Kunden darüber informiert, die Abschlagszahlungen anzuheben. Der Marktwächter Energie für Niedersachsen ist dagegen vorgegangen und hat eine Unterlassungserklärung erzielt. e:veen hat gegenüber Kunden seinen Fehler eingestanden und die Anschreiben für gegenstandslos erklärt.



































