Standort für das „Zwischen“lager für den Müll aus Asse II
"Pressemitteilung"
Die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) weist darauf hin, dass der Kreistag im Oktober 2015 beschlossen hat, dass unverzüglichen nach einem Standort für ein Zwischenlager für den Müll aus Asse II gesucht werden soll und zwar "insbesondere Asse nah". Der neue Betreiber der Schachtanlage, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), kündigte im nun August an, dass Anfang nächsten Jahres eine Entscheidung vorgelegt wird. Auf die Frage der Bürgermeisterin der Samtgemeinde Elm/Asse, Frau Bollmeier, ob es drei Bauwerke (Konditionierunganlage, Pufferlager und Zwischenlager) geben wird, sagte ein Vertreter des Betreibers, dass das Pufferlager möglicherweise kein separates Bauwerk mehr sein wird, sondern das Pufferlager im Zwischenlager integriert wird. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass das Pufferlager und die Konditionierungsanlage vor Ort sein müssten. Das konnte jede/r deuten, meint die WAAG.
Workshop „Papier schöpfen und Upcycling
Lecker bis tödlich: Museum hilft Pilzsuchern
Filmtipp – „Wild Plants“ im Universum-Filmtheater
DOK AM MONTAG: WILD PLANTS
Montag 9.10. 19:00, Universum-Filmtheater
Neue Straße 8, 38100 Braunschweig
Regie: Hella Wenders, D 2017, 113 Min., o.A.
"Wild Plants" sind Gewächse, die sich auf brachem Land ansiedeln, scheinbar unbewohnbares Terrain in Besitz nehmen und neue Lebensräume schaffen. "Wild Plants" sind aber auch Menschen, die ihre eigenen Utopien entwerfen und zu Impulsgebern für andere werden. An vielen verstreuten Orten auf der Welt leben Menschen und wachsen Projekte, in denen sich botanischer und biographischer Wildwuchs miteinander verbinden.
In "Wild Plants" begibt sich Nicolas Humbert auf eine Spurensuche, die ihn zu einigen ausgewählten Projekten und Menschen führt: Zu den "Urban Gardeners" im zusammengebrochenen Detroit, zu dem indianischen Philosophen Milo Yellow Hair auf der Reservation von Pine Ridge, zu Maurice Maggi, der seit vielen Jahren die Stadt Zürich mit seinen wilden Pflanzungen verändert und zu der innovativen Landbau-Kooperative der "Jardins de Cocagne" in Genf.
Wiederholung am Sonntag, 15.10., um 11:15 Uhr.
In Kooperation mit Slow Food Braunschweiger Land.
http://www.universum-filmtheater.de/das-aktuelle-programm-vom-0510-11102017/
Junckers Vize – unser Plastik-Verbündeter
Dr. Gerald Neubauer war in Brüssel, um zur EU-Plastik-Konferenz 600000 Unterschriften von Campact zu übergeben im Kampf gegen den Plastik-Müll.

Es ist kalt und ungemütlich in Brüssel. Seit mehr als einer Stunde warte ich bereits mit 20 Aktivist/innen auf Frans Timmermans. Der erste Vizepräsident der EU-Kommission soll an diesem Dienstagmorgen eine EU-Plastik-Konferenz eröffnen. Ich halte 600.000 Unterschriften für ihn in den Händen, drei Kilogramm Papier. Ob unsere Unterschriften auch für ihn Gewicht haben? Mit schnellen Schritten kommt Timmermans mit seinen Mitarbeitern um die Ecke – und seine Reaktion verschlägt mir fast die Sprache.
Er warnt nämlich vor der Vermüllung unserer Meere: „Ich bin euer Verbündeter, und ich werde mein Bestes geben, damit die EU eine ehrgeizige Plastik-Strategie vorlegen wird.“ Der zweithöchste Politiker der EU-Kommission unterstützt unseren Appell gegen die Plastik-Flut – das ist ein echter Durchbruch!
Oder sind es doch nur leere Worte? Nicht bei Timmermans: Bei seiner Eröffnungsrede auf der Plastik-Konferenz spricht er unsere Petition gleich zu Beginn an – zum Erstaunen der Plastik-Lobby. Wenig später postet Timmermans ein Video von der Übergabe der Unterschriften auf Facebook und Twitter. Der EU-Vize-Präsident will imKampf gegen den Plastikmüll Ernst machen – unsere europaweite Kampagne ist für ihn eine große Hilfe.
Aufgeflogen – Das Kohle Spiel

Das Kohle-Spiel
Jamaika heißt auch: Kampf um den Kohleausstieg. Die Grünen könnten am schwarz-gelben Block scheitern. Doch wir haben die Chance, das Spiel zu drehen: Während sich die Koalition aufstellt, ist Weltklimagipfel in Bonn. Dort wollen wir eine spektakuläre Aktion starten – und so den Ausstieg aus dem Klimakiller Kohle in den Jamaika-Vertrag bringen!
aktueller Spielstand in Sachen Klima-Killer Kohle: 3 zu 1. Die Grünen haben einen schnellen Ausstieg versprochen – doch CDU, CSU und FDP wollen ihn nicht. Eine schwierige Lage für die Grünen auf dem Weg nach Jamaika. Zudem drängen Energiekonzerne und Kohle-Gewerkschaften darauf, dass alles bleibt, wie es ist – sie wollen ihre Kraftwerke retten. Es droht ein lahmer Kompromiss, der nichts bewegt. Obwohl die Hälfte der Kraftwerkskapazität locker abschaltbar wäre, könnten nur ein paar alte Kleinkraftwerke vom Netz gehen. Doch das reicht nicht.
Wir haben eine einmalige Chance, die Kräfteverhältnisse zu ändern: Während Jamaika verhandelt, läuft in Bonn der Weltklimagipfel. Dort droht Gastgeberin Angela Merkel eine Blamage: Deutschland wird seine Klimaziele für 2020 krachend verfehlen. Die Kanzlerin hofft, dass das keiner merkt: Im Wahlkampf konnte sie sich beim Klimaschutz durchmogeln. Doch wenn in Bonn Tausende auf die Straße gehen und unter den Augen der Weltöffentlichkeit das Ende der dreckigen Kohle fordern, fliegt Merkel auf. Wenn sie ihren Ruf als „Klimakanzlerin“ retten will, muss sie sich in den Koalitionsverhandlungen stark bewegen – und Kohlekraftwerke stilllegen. Nur so ist das Klimaziel noch zu schaffen.































