Das zynische Gesicht des Kapitalismus
Ernteten Applaus von den IHK-Mitgliedern (v.l.:) IHK-Präsident Helmut Streiff, Umweltminister Olaf Lies, „Industrieklub“-Vorsitzender Volker Heemsoth
Mitte 1917 wütete der erste Maschinenkrieg der Weltgeschichte schon 3 Jahre. Millionen deutscher und europäischer Männer verreckten in den Schützengräben an Marne und Somme elend im Dreck; in der Zivilgesellschaft des Kaiserreichs starben Kinder und Frauen an Seuchen und Unterernährung. Da beschlossen Braunschweiger Geschäftsleute, den „Industrieklub 1918“ zu gründen.
Die knapp über 50 Gründungsmitglieder brachten im vorletzten Kriegsjahr in Kürze 262.000 Reichsmark (heutiger Wert: rund 3,5 Millionen Euro) auf, um ein standesgemässes Vereinshaus in Braunschweig zu erwerben oder zu erbauen. Leider legten die kapitalistischen Wirtschaftsführer des „Industrieklub“ im Herzogtum ihren Kapitalstock in Kriegsanleihen an. 1918 war der Krieg verloren und das Geld der Braunschweiger Spekulanten futsch. Ende mit Vereinsheimsträumen. Eine klassische Fehlinvestition gieriger Nimmersatte, für die man später Andere verantwortlich machen konnte.
7 + 1 Fragen an: YMAY
1. Wer seid Ihr? Beschreibt Euch in einem Satz!
Das Wichtigste am Sein ist, einfach so zu sein, wie man sich am wohlsten fühlt. Das Motto: Mach das, was dir Spaß macht – und check dabei immer ab, ob sich das gut anfühlt. Wenn ja, ist es richtig für dich. YMAY ist eine Verschmelzung aus Musik und Kunst, Performance und Poesie, Philosophie und Seele.
2. Warum lohnt es sich, ein Konzert von Euch zu besuchen?
Weil es einen performativen Charakter hat und jedes Mal etwas neues Interessantes passiert. Es geht gleichermaßen um musikalischen wie um performativen künstlerischen Ausdruck auf der Bühne.
Mythos Fußball, Braunschweig und Eintracht
Eine Geschichte, die Mut macht in Zeiten des Hasses
Poetry Slam im Februar
"Pressemitteilung"
Genug diskutiert, ob beim Poetry Slam lustige Prosa oder ernste Lyrik erfolgreicher ist – Wir starten den Feldversuch: Verse gegen Sätze. Gefühl gegen Verstand. Pathos gegen Humor. Der Lyrik vs. Prosa-Slam ist ein verbaler Zweikampf zwischen Gedichten und Geschichten. Am 02.02.2018, um 20.00 Uhr treten in vier Duellen jeweils ein Geschichtenerzähler und ein Lyriker im Braunschweiger LOT-Theater gegeneinander an. Die vier Duellsieger messen sich sodann noch einmal im Finale. So wird ein Gewinner ermittelt, der dann stellvertretend für seine Literaturgattung den Sieg davonträgt.
Freitag, 2. Februar 2017, 20.00 Uhr, LOT-Theater Braunschweig
Eintritt: 12,00 EUR
Karten im Vorverkauf (plus 1 Euro VVK): In der Leseratte (Kastanienallee), im Cafe Riptide (Handelsweg), in der Petite Creperie (Ölschlägern) oder online beim Verlag Andreas Reiffer (http://www.verlag-reiffer.de/).
Aufgrund des großen Andrangs bitte den Vorverkauf nutzen
Erinnerungen an Schloss Wolfsburg
Noch freie Plätze: Braunschweiger Braunkohlbankett von Slow Food neu interpretiert
Lavendel in concert
7 + 1 Fragen an: How to Deform
1. Wer seid Ihr? Beschreibt Euch in einem Satz!
Ein alterndes, oder besser alternatives Progressiv-Rock-Trio, das nur mit Schlagzeug, Bass und Gesang komplexes Zeug zusammenbastelt.
2. Warum lohnt es sich, ein Konzert von Euch zu besuchen?
Wir wollen die Inhalte unserer Songs atmosphärisch so auf die Bühne bringen, dass es zu einer Verdichtung aus Emotionen, sowie Klangformen- und Farben kommt. Es ist weit ab vom Mainstream und bietet dem Publikum ein ungewöhnliches Gesamtsetting.
theater fanferlüsch präsentiert: „Kunst“ von Yasmina Reza
Paris. Ganz Frankreich träumt von der Liebe, nur drei Freunde nicht, die streiten sich lieber um ein Bild. Noch dazu um ein weißes, ein ganz weißes Bild, auf dem man mit viel Fantasie vielleicht ein paar feine weiße Querstreifen erkennen kann, also, wenn man die Augen ganz fest zusammenkneift… Bescheuert, wie? Und das zum stolzen Preis von 200.000 Francs (etwa 30.000 Euro). Sie haben keine Ahnung von moderner Kunst? Macht nichts. Serge, der das „Kunstwerk“ gekauft hat, auch nicht, nicht wirklich.
In "Kunst" geht es um den ganz normalen Wahnsinn des Alltags, um Freundschaften, Liebe, Glück und nicht zuletzt auch um die Suche nach dem (Un-)Sinn des Lebens. „Die weiße Leinwand, das kostspielige Nichts oder wie einer der Freunde sagt, die ‚Scheiße‘, ist nur Anlass, das tragikomische Auseinanderbrechen von Freundschaften, ja die Brüchigkeit aller menschlichen Verhältnisse darzustellen.“ (Dani Levy, 2005).





































