Preisverleihung Schulbuch des Jahres 2018
"Pressemitteilung"
Schulbuchtrend: nah dran an der Lebenswelt der Schüler
Am 20. Februar 2018 verleiht das Georg-Eckert-Institut – Leibniz Institut für internationale Schulbuchforschung gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und erstmals mit dem Didacta Verband als neuen Partner den Preis Schulbuch des Jahres. Neun Lehrwerke wurden jetzt von der Experten-Jury aus Wissenschaft, Schulpraxis und Verlagen nominiert. Die Sieger werden bei der Preisverleihung am 20. Februar um 14.00 Uhr auf der didacta in Hannover, Halle 12, Stand D14 gewürdigt.
In diesem Jahr werden Schulbücher für die Sekundarstufe I in den Kategorien Sprachen, Gesellschaft und MINT ausgezeichnet. Schulbuchverlage, Lehrende und Lernende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben über 50 Lehrwerke eingereicht.
Eindeutiger Trend bei den eingereichten Werken ist, das Fachwissen in lebensweltliche und gesellschaftliche Kontexte einzubinden. Besonders in der Kategorie Sprachen vermitteln die Bücher realistische Gesellschaftsbilder, indem beispielsweise familiäre Konflikte, Kinder aus Patchwork-Familien oder auch Kinder mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, thematisiert werden. Die Schulbücher sensibilisieren interkulturell, beschäftigen sich mit Alltagsfragen oder greifen Jugendsprache auf.
NEU IM BBK 25.01.2018
Holocaust-Gedenktag – Ausstellungseröffnung am 27.1.2019
Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Holocaust eröffnet die Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße am kommenden Samstag, den 27.1.2018 um 14.00 Uhr eine Ausstellung. Unter dem Titel „Roter Winkel. Politische Häftlinge im Konzentrationslager Bergen-Belsen“ erinnert die Präsentation daran, dass mehr als die Hälfte der Gefangenen des Lagers nördlich von Celle politische Häftlinge waren, die den roten Winkel als Kennzeichnung trugen. Sie informiert über die Existenzbedingungen der Männer und Frauen, stellt Biografien vor und fragt nach der Geschichte der Überlebenden in der Nachkriegszeit.
Die politischen Häftlinge waren aus unterschiedlichen Gründen in das Konzentrationslager gekommen: Sie galten als Gegner der Nationalsozialisten, hatten an konkreten Widerstandsmaßnahmen teilgenommen oder sich in den besetzten europäischen Ländern gegen das Besatzungsregime zur Wehr gesetzt. Unter ihnen waren auch prominente Gefangene. So fand allein acht Reichstagsabgeordnete der Weimarer Republik in Bergen-Belsen den Tod. Auch der frühere Braunschweigische Ministerpräsident Dr. Heinrich Jasper starb in den letzten Kriegstagen in Bergen-Belsen.



































