Bargeldloses Bezahlen kann teuer werden

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Foto: Pixabay

Marktcheck der Verbraucherzentrale zeigt deutliche Unterschiede bei den Kontoführungsgebühren

  • Service zum kontaktlosen Zahlen wird in Coronazeiten stärker genutzt
  • Buchungsgebühr bei Lastschriften reicht bis 54 Cent
  • Auf Gebühren achten, wenn mobil gezahlt wird

Hannover, 11.08.2020 – Der Trend zum bargeldlosen Bezahlen hat sich durch die Corona-Krise verstärkt. Doch was manche nicht bedenken – bargeldloses Bezahlen kann – je nach Kontomodell – teuer werden. Dies zeigt eine von der Verbraucherzentrale bei niedersächsischen Geldinstituten durchgeführte Stichprobe zu Girokonten. Die Gebührenspanne reicht dabei bei bestimmten Kontomodellen von 10 bis 54 Cent pro Lastschriftbuchung. Spitzenreiter im Marktcheck ist die Volksbank Wilhelmshaven eG mit 54 Cent pro Bezahlvorgang. Fazit: Je preisgünstiger das Girokonto auf den ersten Blick erscheint, desto wahrscheinlicher ist es, dass für das bargeldlose Bezahlen zusätzliche Buchungsgebühren zum niedrigen monatlichen Grundpreis berechnet werden. Bei teureren Komfort- oder Premiumkonten sowie den Kontomodellen der Direktbanken und überregionalen Anbietern fallen diese Zusatzgebühren in der Regel nicht an.

Weitergehende Informationen zum Marktcheck unter folgendem Link (leider derzeit nicht erreichbar, 12.08.2020, Red.)

www.verbraucherzenrale-niedersachsen.de/marktcheck-girokonto-lastschriften-2020

Anmerkung der Redaktion:

Zum Thema bargeldloses Bezahlen siehe auch unseren Beitrag Aus hygienischen Gründen bargeldlos zahlen? Ist Quatsch.

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