Vorschlag: Nobelpreis für Kubanische Henry-Reeve-Ärztebrigaden

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Kubanische Ärzte vor ihrer Ausreise nach Italien, um gegen Corona zu helfen. Foto: Screenshot aus einem Bericht des BR

Wenn man als Grundlage den Willen von Alfred Nobel nimmt, dass diejenigen den Friedensnobelpreis bekommen sollen, „die im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben“, dann gäbe es nicht so viele Organisation, die ihn verdient hätte. Auf jeden Fall könnten die Kubanischen Henry-Reeve-Ärztebrigaden (Bericht Weltspiegel) dazu gehören. Immerhin wurden die Brigaden 2017 von der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) mit dem Preis für öffentliche Gesundheit ausgezeichnet. Damit würdigt die Organisation die Solidarität der Mediziner, die bereits in vielen Ländern zur medizinischen Behandlung waren. So auch in der Lombardei als im März 2020 die Coronaempidemie ausbrach. Auch die Tagesschau berichtete.

Auch wenn die Chancen gering scheinen, sollen nun endlich die Henry-Reeve-Ärztebrigaden den Preis bekommen. Für Nachdruck sorgen zwei renommierte Wissenschaftler: Prof. Wolfram Elsner und Prof. Norman Paech. Sie werden interviewt von Volker Hermsdorf in der „junge Welt“.

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