Stadt sponsort Credit Suisse im ehemaligen Kulturinstitut

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„Die Brücke“, erst merkwürdig an gute Freunde verramscht – und nun auch noch städtisch „gefördert“:

Auch nach Umbau und nach dem Einzug des inzwischen gar nicht mehr so strahlenden Geldinstituts Credit Suisse in das ehemalige Kulturinstitut „Die Brücke“ geht die Förderung für die Erwerber dieses geschichtsträchtigen Gebäudes und erlesenen Grundstücks weiter.

Wie nun ganz nebenbei herauskam, kümmerte sich die Stadt mit ihrer Abteilung Wirtschaftsförderung außerordentlich um das Wohlergehen der Erwerber. So ist im Geschäftsbericht 2008 der städtischen Wirtschaftsförderung nachzulesen, dass …

Zitat: …ein Braunschweiger Unternehmer das städtische Objekt `Die Brücke´ erworben und für die Bedürfnisse von Credit Suisse umgebaut hat.

Und dafür habe sich die Stadt mächtig ins Zeug gelegt:

Zitat: Die Wirtschaftsförderung hat das Verfahren mit erheblichem Regelungsbedarf im laufenden Bauantragsverfahren (denkmalgeschützte Auflagen usw.) intensiv begleitet. (Quelle: Geschäftsbericht 2008 Braunschweig Zukunft, Seite 16)

(solide Unterkunft für´s Bankhaus)

Der normale Bauherr zahlt für solche Leistungen gemeinhin selbst, nicht so die neuen Hausnutzer Credit Suisse bzw. das Erwerberpaar Rösch. Die bekommen öffentliche Leistungen noch obendrauf.

Wie konnte es angehen, dass die Bank der Schloss-Arkaden in den Bau einzog, der im 19. Jahrhundert von der Familie Vieweg erbaut wurde und später eine Heimstatt der Kultur war?

Warum übereignete die Stadt die Immobilie an das Unternehmerpaar Rösch, das sich bereits anlässlich der Oberbürgermeister-Wahl für Hoffmann engagierte?

Einige Details dazu im BIBS-Forum.

Siehe dazu auch die merkwürdigen Umstände, unter denen damals (März 2007) im Rat der Verkauf an einen ganz anderen Bewerber abgestimmt wurde…

Mehr Hintergrundinformationen dazu im BIBS-Forum: —-> OB falsch gestimmt ?

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