Manbidsch: Die USA ziehen ab, Russland übernimmt

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Syrien

In dem folgendem Bericht über die Lage in Syrien werden verständlich die gerade ablaufenden militärischen Prozesse beschrieben. Der Autor Thomas Penny geht ohne moralisches Getöse auf die Nachrichtenlage ein und gibt einen Ausblick auf die sich anbahnende Entwicklung.

Bemerkenswert ist die Nachricht, dass die Bevölkerung in Manbidsch die Syrische Armee freudig begrüßt hat, aber von Migliedern der SDF auseinander getrieben wurden. SDF ist das Militärbündnis des kurdischen Gebietes in Syrien, deren wichtigste Kraft die kurdische YPG ist. Ob die Nachricht stimmt, kann ich nicht sagen. Aber glaubwürdig ist, dass den Menschen Frieden statt Vertreibung und ein autonomes kurdisches Gebiet wichtiger sind, als ein, in näherer Zukunft, nicht zu erreichendes Ziel, nämlich ein eigenständiges Kurdistan. Gegen ein eigenständiges Kurdistan würde die Türkei Krieg führen und die Türkei verfügt über die zweitgrößte Armee der Nato. (b.k.)

Die syrischen Streitkräfte haben die Kontrolle über den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Manbidsch in Nordsyrien. Dahinter steht eine Vereinbarung zwischen den SDF und der Regierung in Damaskus

Die Wachablösung in Manbidsch (Manbij) vollzog sich schnell. Die letzten US-Truppen räumten das Feld, russisch beflaggte Militärfahrzeuge fuhren im Konvoi ins Zentrum von Manbidsch. Offiziell heißt es, dass syrische Regierungstruppen die „volle Kontrolle über die Stadt und Siedlungen in der Umgebung übernommen haben“, wie das russische Verteidigungsministerium zitiert wird.

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Foto: Koen One Stop Map auf Pixabay

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