Kurz und Klar 11. Mai (Kurzmeldungen)

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Coronavirus Foto:Pixabay

Tod durch Covid-19 kostet selbst alten Menschen mit Vorerkrankungen viele Lebensjahre

Schottische Wissenschaftler der Universität von Glasgow haben einzuschätzen versucht, wieviele Lebensjahre Menschen, die durch Covid-19 verstarben, verloren gegangen sind. Sie taten dies anhand von 6801 Todesfällen in Italien. Ihre Ergebnisse: Menschen mit mehr als 80 Jahren, die keine chronischen Vorerkrankungen hatten, dürften etwa zehn Jahre verloren haben; selbst solche, die sechs (!) Vorerkrankungen hatten, verloren noch fast drei Jahre. Eine andere Studie über amerikanische und britische an Covid-19 Verstorbene kommt zu ähnlichen Ergebnissen.(a.m.) (Quelle: telepolis, 4. Mai 2020; dort wird auch die Methodik der Studien genauer dargestellt)

Südkorea: Mann steckt in einer Nacht 15 Menschen mit dem Coronavirus an

Am vergangenen Mittwoch hat die südkoreanische Regierung ihre Empfehlungen zur sozialen Distanz gelockert, weil die Zahl der täglichen Neuinfektionen auf weniger als zehn zurückgegangen war. Nun besuchte ein 29 Jahre alter Mann in einem Vergnügungsviertel in einer Nacht fünf Bars und Clubs und steckte dabei mindestens 15 Menschen an. Da sich in den von ihm besuchten Einrichtungen zusammen etwa 1500 Menschen aufhielten, wird damit gerechnet, dass die Zahl der nachgewiesenen Infektionen noch steigen wird. Die Behörden versuchen nun in mühevoller Kleinarbeit (Aufnahmen von Überwachungskameras, Kreditkartenabrechnungen) die Besucher herauszufinden. Das Unternehmen, in dem der Mann arbeitet, wurde fürs Erste geschlossen. (a.m.) (Quelle: FAZ.net, 8. Mai 2020)

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