Hilferuf einer Ärztin: „Gefahr von Corona ist real!“

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Der Kampf gegen Covid-19 Foto: Pixabay

Eine Chirurgin, an deren Krankenhaus bis vor Kurzem noch keine Maskenpflicht bestand, warnt deutlich vor der Gefahr der Krankheit Covid-19. Die Kollegin ist in der IPPNW-Regionalgruppe aktiv (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) und kritisiert insbesondere die Verharmlosung der Krankheit.

Aus dem Brief der Ärztin:

es ist für mich unerträglich, dass immer wieder mit angeblichen Zahlen über die Harmlosigkeit der covid-19-epidemie jongliert wird. Alle, die das wirklich glauben, sollten sich zur Verfügung stellen, aktuell bei der med. Versorgung mitzuhelfen, hier, in Spanien, in Italien oder wo immer. In meinem Krankenhaus ist soeben eine Krankenschwester ohne Vorerkrankungen nach 3 Tagen Beatmung gestorben, gestern musste eine ebenfalls nicht vorerkrankte Kollegin mit Covid-Pneumonie aufgenommen werden. Ich bemerke in meinem täglichen Klinikalltag, dass ich jetzt Sorgen habe, wenn normale, bzw. nicht erkältete und nicht getestete Patienten während einer Untersuchung den Kopf zu mir drehen und anfangen zu reden, und ich bin NICHT panisch! Aber ich fasse es einfach nicht, wie diese nur symptomatisch behandelbar und eben auch potentiell tödliche Krankheit immer noch herunter gespielt wird. Wir müssen alle doch erstmal heil da rauskommen!
Was ich wichtig fände, wäre, jetzt alle kriegerischen Handlungen zu beenden, alle Sanktionen zu stoppen. Und über unsere individuellen Freiheiten, so schlage ich vor, können wir uns dann wieder kümmern, wenn das Überleben gesichert ist.

Herzliche Grüße

B.

Der Redaktion ist es möglich die Verbindung zu der Ärztin herzustellen.

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