Vernissage – Handelsweg 5-7

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Etwas abseits des fast-food-Konsums mit 1 A-Lagen und den immer gleichen Modeketten sowie dem angeblichen „shopping in elegance“, liegt der Handelsweg. Kunst auf 29 qm bieten dort vier engagierte Männer und eine Frau an. Sie eröffneten die Galerie am 1. Oktober 2010 im Herzen der Stadt. Am Freitag eröffnete die Ausstellung von Alexandra Funke und Sabine Kühn.

Nur für Scene- und Passagengänger ist der Handelsweg ein Begriff. Auch er macht unsere Stadt lebens- und liebenswerter.

Kaum jemand weiß, dass diese Gasse die älteste Geschäftspassage Braunschweigs ist. Der „Handelsweg“ verbindet Gördelinger- und Breite Straße. Die Passage geht zurück auf den „Neuenhof“, der 1671 von Herzog Rudolf August mit Messgewölben und Verkaufsständen eingerichtet wurde. 1872 baute der Hotelier Schraden den Neuenhof mit einer verglasten Kuppel zum „Sedan Basar“ um. 1956 entstand hier der „Handelsweg“ als kleine Passage in seiner jetzigen Form mit kleinen Geschäften, mit Kunst- und Antiquitätenhändlern, Bars und Kneipen wie dem Scenelokal Riptide. Das Riptide wurde von der Zeitschrift ROLLING STONE geadelt, es gehört zu den besten Plattenläden Deutschlands.

Das Gedränge im Handelsweg war wegweisend. Es war kaum ein Durchkommen. Am Freitag war eine Vernissage; es stellte Alexandra Funke aus. Sie zeigt Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung und Fotografie. Und es hatte Sabine Kühn eingeladen, die in ihrer »Juchheisassa-Kollektion«  Modeaccessoires, Taschen und Gürtel zur Schau stellte.

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Das Neue: Beide Frauen arbeiten zusammen an einem Produkt. Die bemalte Leinwand von Frau Funke verarbeitet Sabine Kühn zu den modischen Assessoires, jedes für sich ein Original – ein originales kleines Kunstwerk. Malerei wird auf diese Weise tragbar gemacht.

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