Die neue Umweltzeitung ist da

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Liebe Lesende,

FRIDAYS FOR FUTURE macht ganz viel Hoffnung!

Es ist nicht das erste Aufbegehren der Bevölkerung für den Erhalt und die Schaffung von menschenwürdigen Bedingungen auf unserer Welt, aber das aktuellste. Die Bewegung, die am 20. August 2018 durch Greta Thunberg mit einem Schild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ vor dem Schwedischen Reichstag in Stockholm begann, hat eine Eigendynamik entwickelt, ist groß geworden und es haben sich viele weitere Gruppen mit demselben Ziel neu gebildet oder wieder an Aufmerksamkeit gewonnen. Allein in Braunschweig sind mindestens bei Extinction Rebellion, bei Fridays for Future, bei reka, bei MoVe, bei Transition Town bei Parents for Future und als Universitätsstadt bei Students and Scientists for Future Menschen jeden Alters aktiv. Sie sind aktiv, um auf die Problematiken, aber auch auf Lösungsansätze aufmerksam zu machen, die es in Bezug auf das Klima unserer Stadt, unseres Landes, unseres Kontinents, unserer Erde gibt. Denn Klimaschutz hört ja nicht hinter dem eigenen Vorgarten auf.

Die klimapolitischen Missstände und die möglichen Maßnahmen zur Einleitung des Klimaschutzes sind die übergeordneten Ziele. Insbesondere soll die Einhaltung des Übereinkommens von Paris sichergestellt werden.

Regierungen sollen begreifen, dass sie nicht gegen den Wählerwillen handeln, wenn sie mehr für den Klimaschutz tun.

Es wäre schön, wenn wir viel konkreter an Lösungen arbeiten würden. Auch die Umweltzeitung hat dazu immer wieder Ansätze, Gedanken und Ideen, wie wir zumindest anfangen können, den Mist, den wir verursacht haben, wieder aufzuräumen, damit auch unsere Kinder und Kindeskinder noch ein gutes Leben führen können.

Menschenfreundliche Bedingungen zum Leben haben viele Facetten. Diese kann es natürlich nur geben, wenn die Natur der Erde nicht komplett zerstört wird.

Die Stadt Braunschweig tastet sich weiter vor. Zwei Pocket-Parks sollen entstehen. Endlich! Lange sind sie schon gefordert, wichtig sind sie sowieso und leicht umzusetzen. Der einmal versiegelte Boden wird allerdings lange brauchen, bis er wieder den Charakter eines unver-siegelten Bodens aufweist. Dennoch – weiter so!

Vielleicht lässt sich im größten kommenden Bauprojekt, den Brunswick Rail Quarters, von Anfang an etwas mehr Grün als auf dem Vorplatz der Schlossfassaden einplanen, der übrigens auch mit „etwas mehr“ Grün „nachgerüstet“ werden soll. Im Hintergrund ist hierzu nachzulesen, was im aktuellen Bauprojekt „Bahnstadt“ für ein besseres Klima getan wird (oder auch nicht?).

Braunschweig hat als sogenannte Masterplankommune allerdings noch weit ambitioniertere Pläne als zwei Pocket-Parks. Mit einem neuen Klimaschutzkonzept, bei dem auch die Klimaschutz-aktivisten ihre Ideen einbringen können, soll unter anderem der Kohleausstieg am Standort Mitte einen Beitrag zum Klimaschutz in Braunschweig leisten. Wie Braunschweigs Behörden sich in Sachen Klimaschutz sonst so schlagen,

Weiterhin erläutert diese Ausgabe, dass nicht allein das Freikaufen der individuellen Kohlenstoffdioxidbilanz die Lösung sein kann und wie die Bilanz des letzten Jahres mit Fridays for Future aussieht.

Eine anregende Ausgabe wünscht Ihnen

Nora Roesky

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