DER STEIN MUSS WEG – SOFORT

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Traditionspflege mit Verherrlichung von Kriegsverbrechen durch die ehemali "Schutztruppe Deutsch-Südwest (vorletzte Inschrift)

Deutschland entschuldigt sich bei Namibia für Völkermord – Braunschweig ehrt immer noch die Massenmörder als Vorbilder

Deutsche Kolonialvergangenheit – Aussöhnungsabkommen mit Namibia unterschriftsreif incl. Entschuldigung für die Kriegsverbrechen des Kaiserreiches mit der „Schutztruppe Deutsch-Südwest “ – aber……das ist krass – in Braunschweig ehrt man immer noch die „Schutztruppe Deutsch-Südwest“ als VORBILD auf einem Gedenkstein für Traditionsverbände.

Steinernes Gedenkrundel zu Ehren alter Kameraden mit Braunschweig-Bezug. Dabei auch die „Schutztruppe Deutsch-Südwest“ mit ihren Massenmördern.

Neben den Findlingen im Ehrenrund, die kollektiv den „gefallenen Kameraden der 13. Panzerdivision“, den namentlich aufgeführten Toten verschiedener Panzerdivisionen und früheren Regimentern ein Denkmal setzen sollen, gibt es einen Gedenkstein, der dem Andenken preußischer Traditionsverbände gewidmet ist. Hier geht es nicht nur um eine Ehrung von im Krieg getöteten Soldaten, sondern auch um die Verherrlichung von Divisionen mit höchst umstrittenen Kriegseinsätzen. Die Schutztruppe Deutsch-SüdWest hat in Afrika vor 100 Jahren den Kolonialismus militärisch gesichert, die Hereros in die Wüste getrieben und sie dort dem sicheren Tod ausgesetzt. Siehe Bericht in der ZEIT.

Ehren-Stein  oder Stein der Schande?

Anträge und  Anfragen der BIBS seit 2013 im Rat und vor Ort zur Aufarbeitung der Geschichte  (im sog. „Ehrenhain“ im Neubaugebiet Roselies) wurden von SPD, CDU/FDP übergangen  oder – im Fall der Grünen – zerredet. Gegen Versammlungsanmeldungen der BIBS zum Protest am „Ehrenhain“ wurde seitens der Behörden sogar der Staatsschutz in Gang gesetzt, wie Akteneinsichten von mir ergaben.

Traditionspflege „alter Kameraden“ mit dem  Ehrenbürger Richard Borek
 Wohlwollend zugeschaut wird dem Treiben des Traditionsverbandes „Panzerbataillon24“ mit jährlichen Kranzniederlegungen vor den „Traditions-Steinen“, im sog. “ Ehrenhain“. Bei diesen Ehemaligen-Treffen wird dann auch schon mal rumgeballert, woran im Jahr 2017 dann auch Richard Borek in den Herzogsbergen teilnahm.

Keine EHRE für Braunschweig, Herr Oberbürgermeister, diesen Herrn zum Ehrenbürger, also zum Vorbild für die Braunschweiger Gesellschaft gemacht zu haben !
Die Bundesregierung und Namibia haben sich nach mehrjährigen Verhandlungen über eine Wiedergutmachung für Kolonialverbrechen geeinigt. Deutschland will die Gräueltaten offenbar als Völkermord anerkennen, so berichtet der Spiegel gestern 21.05.2021, 13.47 Uhr – siehe https://www.spiegel.de/…/aussoehnungsabkommen-zwischen…
 Darüber – und über den Verleugnungskurs der braunschweiger Politik wird in der kommenden Ratssitzung im Juni erneut zu reden sein …

1 KOMMENTAR

  1. Eine SCHANDE !
    – und mitnichten vorbildlich für die Braunschweig, die Zivilgesellschaft, schon gar nicht für die Jugend …

    Und zu Richard Borek – Was hat den Oberbürgermeister bloß geritten, ihn zum Ehrenbürger vorzuschlagen ?

    Bei diesen Ehemaligen-Treffen wird dann auch schon mal rumgeballert, woran im Jahr 2017 dann auch Richard BOREK teilnahm – siehe BILD im hellbauen Hemd im Naturschutzgebiet Herzogsberge angrenzend östlich Rautheim/südlich Cremlingen
    siehe „Treffen BOREK“ http://www.panzerbataillon24.de/Aktuell/Treffen%20Borek.html

    – Keine EHRE für Braunschweig, Herr Oberbürgermeister, diesen Herrn zum Ehrenbürger, also zum Vorbild für die Braunschweiger Gesellschaft gemacht zu haben !

    Dem Rat der Stadt obliegt es, diese Fehlentscheidung spätestens nach den nächsten Wahlen im September rückgängig zu machen.

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