Wieder … nur eine Sonderregelung rettet Eckert & Ziegler
"Pressemitteilung"
Das Landesumweltministerium teilte am Mittwoch im Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Braunschweig mit, dass EZ nur aufgrund von freiwillig auferlegten Einschränkungen seine Strahlengenehmigung behalten darf.
Dies bedeutet, die gesetzlichen Vorgaben für die Evakuierung der Anwohner*innen können nicht eingehalten werden. Demnach wäre also die Rücknahme der enorm hohen Strahlengenehmigung von EZ zwingend.
Dennoch soll EZ 100% seiner Strahlengenehmigung behalten. Um das zu erreichen, bedient sich das NMU erneut einer Sonderregelung für den Atomstandort neben Wohnhäusern und Schulen. Wie schon bei dem künstlichen Herunterrechnen der Strahlengrenzwerte am Zaun der Atombetriebe (2000-Stunden-Regelung) will das Umweltministerium a) sich auf das Wort von EZ verlassen, b) gegen die Vorgaben der StrlSchV agieren und c) die Wünsche der Atomfirmen wieder einmal über den Schutz der Anwohner und Anwohnerinnen stellen, und damit das Gefährdungspotential am oberen Limit erhalten.
Grüne fordern herbizidfreie Grünflächenpflege
Die öffentlichen Grünflächen in Braunschweig sollen künftig wieder ohne Herbizide gepflegt werden. Das beantragen die Grünen zur nächsten Ratssitzung am 16. Mai 2017. Die Beweggründe dafür erläutert der Vorsitzende des Grünflächenausschusses Dr. Rainer Mühlnickel:
„Mit unserem Antrag gehen wir den logischen nächsten Schritt hin zu einem möglichst baldigen und vollständigen Herbizidverzicht bei der Stadtverwaltung. Nachdem diese mittlerweile die örtlichen Tennensportplätze nicht mehr mit glyphosathaltigen Pflanzengiften behandeln darf, ist es nun an der Zeit, auch die anderen öffentlichen Flächen – befestigte und unbefestigte - in den Blick zu nehmen.
Die neue Umweltzeitung ist da! Stadtlust, Landfrust?
Braunschweig zählt zu den derzeit wachsenden Städten. Für 2030 rechnen die hiesigen Stadtplaner mit 255.000 bis zu 270.000 Einwohnern, etwa wieder so viele, wie hier in den 1970ern wohnten. Das finden die lokalen Behörden durchaus gut. Denn mehr Menschen bedeuten auch mehr Steuereinnahmen, machen die Stadt attraktiv für Investoren und so hofft man, einige größere Projekte, wie den Stadtbahnausbau finanzieren zu können. Vor allem jüngere Menschen zieht es in die Stadt, teils zum Studieren, teils weil sie sich hier wohler fühlen als auf dem Land. Das bessere kulturelle Angebot, die größere Auswahl für den Konsum und eine bessere Schullandschaft für Kinder sind nur einige Argumente, die heute für die Stadt sprechen. Dagegen sprechen die Preise für Mieten und Wohnungen, denn mehr Menschen in der Stadt brauchen prinzipiell auch mehr Wohnungen. Und wo sollen die entstehen? Wie früher, in Vororten am Stadtrand, dort wo sich städtisches und dörfliches Ambiente mischen? Das bedeutete wiederum mehr Verkehr in der Stadt – möchte man eher nicht – und eine höhere Umweltbelastung durch Stickoxide und Feinstaub – möchte man ganz bestimmt nicht. Aber auch bauliche Verdichtung bringt Probleme – geht sie doch oft zu Lasten von Grünflächen, die eine Stadt dringend braucht.
Der Asse II-Koordinationskreises ruft auf zu Protestkundgebungen am Di., 2. Mai in Berlin
Workshop „Klimafreundlich Leben im Großraum Braunschweig – Suffizienz als Schlüsselfaktor für Klimaschutz“
am 3. Mai 2017 von 18:00 bis 20:30 Uhr im Haus der Kulturen, Am Nordbahnhof 1A, 38106 Braunschweig
Die Anmeldung erfolgt bis zum 24.04.2017 über den Link klima.regionalverband-braunschweig.de/anmeldung
Masterplan 100% Klimaschutz
Seit Juli 2016 ist der Großraum Braunschweig eine von deutschlandweit 22 Kommunen, die bis zum Sommer 2017 einen Masterplan 100% Klimaschutz erarbeiten. Ziel des Masterplans ist es, bis 2050 die Treibhausgasemissionen um 95% und den Endenergieverbrauch um 50% gegenüber 1990 zu senken. Der Regionalverband Großraum Braunschweig (ehemals ZGB) will mit Förderung des Bundesumweltministeriums exemplarisch aufzeigen, wie für unterschiedliche Siedlungsstrukturen der Weg zu 100% Klimaschutz aussehen kann und hat dazu ein Masterplanmanagement eingerichtet. In einem breit angelegten Beteiligungsprozess sind vielfältige Akteursgruppen eingebunden, die ihre Vorstellungen in den Masterplan einbringen.
Workshop „Suffizienz“
Das ambitionierte Ziel des Projektes Masterplan 100% Klimaschutz kann nur gemeinsam erreicht werden. Es erfordert ein Umdenken in allen Bereichen des täglichen Lebens, z.B. Arbeit und Freizeit, Mobilität und Wohnen, Ernährung und Konsum. Für konsequenten Klimaschutz ist ein gesellschaftlicher Wandel im Sinne der Sufzienz notwendig. Es gilt also, das richtige Maß zu finden: Was brauche ich wirklich? Wie kann gutes Leben klimaverträglich gestaltet werden? Viele Initiativen in der Region zeigen bereits beispielhaft auf, wie dieser Wandel aussehen kann. Sie haben innovative Ideen und realisieren Projekte, die neuartige Lösungen erproben und bekannt machen.
Entdeckungen in der Nacht
‚Runder Tisch gegen Meeresmüll‘
"Pressemitteilung"
Manfred Dobberphul, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, ist in den ersten „Runden Tisch gegen Meeresmüll“ berufen worden. Das Gremium, in dem etwa 50 Experten aus dem gesamten Bundesgebiet vertreten sind, tagte auf Einladung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, des niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel und der Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, in Berlin.
„Der runde Tisch soll bewirken, dass das Meer, hier insbesondere die Nord- und Ostsee als vorgelagerte Ozeanbereiche, an denen die Bundesrepublik Anrainer ist, sauberer wird“, beschreibt Dobberphul die Hintergründe des Gremiums. „Die Müllverschmutzung in den Meeren hat sich derart stark erhöht, dass davon eine enorme Bedrohung der gesamten Menschheit ausgeht. Inzwischen treiben in den Ozeanen diverse Müllteppiche, hauptsächlich aus Plastikmüll bestehend, die zigmal so große Flächen einnehmen, wie die Bundesrepublik Deutschland groß ist.“
Der Grüne Kompass
"Pressemitteilung"
Nachhaltiger Konsum im Raum Braunschweig: Erstmals bildet eine Karte Läden und Initiativen ab, die für ein nachhaltiges Leben in der Stadt stehen. Wer sich bisher gefragt hat, wo in Braunschweig Öko-Mode oder Second-Hand-Kleidung gekauft werden kann, wo und wann das nächste Reparaturcafé stattfindet oder wo Umweltinitiativen in der Stadt zu finden sind, dem gibt „Der Grüne Kompass“ eine schnelle und übersichtliche Antwort.
„Der Grüne Kompass“ ist ein Projekt der Greenpeace Gruppe Braunschweig und markiert aktuell 53 Orte. Auf der Karte finden sich unter anderem Kleidungs- und Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien, Selbsthilfe-Werkstätten und Initiativen, die sich für bewussten und umweltfreundlichen Konsum in der Stadt einsetzen. „Braunschweig hat einiges zu bieten, wenn es um nachhaltigen Konsum geht“, sagt Stefan Begerad, Mitinitiator des Projekts. „Mit ‚Der Grüne Kompass‘ gibt es nun endlich eine Übersicht, welche Geschäfte und Initiativen sich in der Stadt engagieren.“ Menschen, die sich einen ökologisch-nachhaltigeren Lebensstil wünschen, werden so Möglichkeiten aufgezeigt.
Letzte Chance zur Abwendung gefährlicher Asse II-Verfüllung?
Pflanzentauschmarkt und Mittagskonzert
- Presseinfo -
Am Samstag, dem 8. April gibt es auf dem Frankfurter Platz von 11 bis 16 Uhr einen Pflanzentauschmarkt.
Garten und Balkonpflanzen können getauscht werden. Sicherlich können Sie auch die ein oder andere Zimmerpflanze loswerden bzw. erhaschen und Jungpflanzen kaufen.
Es gibt vegane und vegetarische Snacks und Informationen für ein ressourcenschonendes, glückliches Leben. Dazu können Sie Honig vom Imker erwerben für 5 € / Glas.
Um 13 Uhr bietet das Akustik-Duo „Jojai“ mit JieJieNg (Violine) und Jogi Schnaars (Gitarre) ein Mittagskonzert.




































