Wollen Sie auch keine weiteren Privatisierungen? GiB-Aktivitäten in 2014

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Wollen Sie auch keine weiteren Privatisierungen?

GiB-Aktivitäten in 2014
GiB-Spendenaufruf, Dezember 2013

Liebe Freundinnen und Freunde der Gemeingüter,

WEM GEHÖREN DIE GRUNDLAGEN UNSERES LEBENS WIE WASSER, ENERGIE, GESUNDHEITSVERSORGUNG ODER BILDUNG? Für die meisten Menschen ist es klar: Daseinsvorsorge muss unverkäuflich sein! Trotzdem passiert das Gegenteil: Die Finanzwirtschaft hat nach der großen Krise von 2008 die Daseinsvorsorge für sich entdeckt - als risikoarme Kapitalanlage, abgesichert durch unsere unkündbaren Grundbedürfnisse und die daran geknüpften Steuergelder.

WIR MÜSSEN DEN AUSVERKAUF UNSERER GEMEINGÜTER STOPPEN UND DAS SCHAFFEN WIR NUR GEMEINSAM! Mit Ihrer Unterstützung setzt sich Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) seit drei Jahren konsequent gegen die Privatisierung der Daseinsvorsorge, für ihre Rückgewinnung und für ihre Demokratisierung ein. Wie keine andere Organisation in Deutschland klärt
GiB über das Privatisierungsmodell Public Private Partnership (PPP) auf und skandalisiert seine Folgen. Diesen Herbst war ein gemeinsamer Erfolg greifbar nah: Infolge unseres Offenen Briefes und unserer hartnäckigen öffentlichen Kritik hatte sogar die SPD bekundet, sie wolle keine weiteren PPP-Projekte. Im Zuge der Verhandlungen ist die SPD-Führung aber eingebrochen und PPP soll weiterhin Teil des Regierungsprogramms sein. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam dafür kämpfen, dass PPP endlich Geschichte wird!

PM: Morgen schließt der Weihnachtsmarkt

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Braunschweiger Weihnachtsmarkt endet am Sonntag - Marktleute und Stadtmarketing ziehen positive Bilanz

Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH / Sascha Gramann

Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt neigt sich dem Ende zu. Während die Besucher noch bis Sonntag die letzten Stunden des diesjährigen Weihnachtsmarktes genießen, zeigen sich die Marktleute zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft. Der durch Orkan Xaver verlorene Markttag konnte durch verlängerte Öffnungszeiten an den Wochenenden kompensiert werden. Großer Resonanz erfreuten sich die kulturellen Angebote sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Die Flöße im historischen Burggraben waren über die gesamte Zeit fast komplett ausgebucht.

Da stimmt was nicht – da wird gelogen

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Irgendwie verkehrte Welt: Der US-Whistleblower Edward Snowden deckte vergangenen Sommer einen gigantischen US-Spionageskandal auf und bewies, dass die US-Regierung weltweit abhören lässt und bei uns gegen Gesetze und Artikel 10 des Grundgesetzes verstößt. Statt diesen Mann für die Aufdeckung von Straftaten zu belobigen, war er bei kaum einer West-Regierung willkommen und sitzt beim Unsympath und Demokratiefeind Putin im "Asyl".

EURO-Krise: Das irische Erfolgsmärchen

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Dieser Text stammt aus der Eurokolumne bei der taz und ist auch auf den "Nachdenkseiten.de" erschienen.Von Jens Berger Die Eurokrise hat ihre erste Erfolgsmeldung:...

Zur Schließung der Stadtteilbäder

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"Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich trotzdem noch heute mein Apfelbäumchen pflanzen." (Martin Luther)

Braunschweig - Stadt der Nichtschwimmer?

- Spaß, Wellness und Kommerz statt Sport und Gesundheit -

Schließung der Stadtteilbäder ist nur ein Teil von unsinnigen Entscheidungen in Braunschweig

So ähnlich wie in dem Spruch von Luther mag es vielleicht auch manchen Personen in Braunschweig gehen, was die Schließung weiterer Stadtteilbäder hier in der Stadt betrifft. Im Jahr 2007 beschloss der Rat der Stadt Braunschweig den Bau eines "Spaß- und Erlebnisbades" an der Hamburger Straße. Wegen der damit verbundenen Kosten sollten entsprechend die Bäder in Gliesmarode und Wenden, das Nordbad und das Freibad in Waggum geschlossen werden. Eigentlich eine gruselige Vorstellung ....

Senioren, Behinderte, Vereine und Schulen als Verlierer

Es war eine Anklage gegen das Schweigen

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Vor 50 Jahren begann der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den großen Auschwitz-Prozess. Er wollte trotz KZ und Flucht keine Rache - er wollte Recht. Sein Name steht in den 60er Jahren stellvertretend für eine scharfe Abrechnung mit der NS-Vergangenheit, die vielen Deutschen zu weit geht. Bleierne Ruhe hatte sich während der Adenauerzeit über die junge BRD gelegt. Gnädig sagten viele Ältere, verlogen sagten dagegen viele Söhne und Töchter. Die Wirtschaft boomt, alte SS- und Parteimitglieder sind wieder in Amt und Würden, darunter alle Juristen. Doch Fritz Bauer zerreißt diese Ruhe mit der spektakulären Anklage.

DGB wählte neue Strukturen in der Region

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Am 12. Dezember schloss der DGB in der Region seine Organisationswahlen ab. In allen Landkreisen und kreisfreien Städten gibt es ehrenamtliche DGB-Strukturen. Deren Aufgabe ist vor allem die Vertretung der gemeinsamen Interessen der im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften. Dazu zählen die Unterbreitung von Vorschlägen, Stellungnahmen sowie Forderungen zu örtlichen und regionalen Fragen. Die DGB-Stadt- und Kreisverbände werden durch das Büro der DGB-Region SüdOstNiedersachsen in Braunschweig begleitet und unterstützt.

Neuer Anlauf für die Stadtbahn?

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Die Detailaufnahme zeigt in Rot die mit höchster bzw. hoher Priorität bewerteten Trassen, enthalten sind auch alternative Führungen (dünn gestrichelt). Foto: S. Vockrodt

Vor gut einem Jahr sorgte eine so genannte Standardisierte Bewertung" zur geplanten Stadtbahnerweiterung in Volkmarode für einen kleinen Eklat, in dessen Folge der Rat die Stadtverwaltung mit der Ausarbeitung eines „Stadtbahnkonzepts" beauftragte. Im September forderte man Bürgerinnen und Bürger der Stadt zur Mitarbeit auf, mehr als 50 Vorschläge gingen bei Stadtbaurat Leuer und seinen Mitarbeitern ein, zum Teil außerordentlich detailliert.

Neuer Umweltbeauftragter Pastor Rolf Adler im Interview

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Pastor Rolf Adler ist neuer Umweltbeauftragter für die Landeskirchen Braunschweig und Hannover

Foto: Privat

In der Umweltzeitung Heft 1 2014 steht ein Interview mit Herrn Adler. Jedoch ist es aus Platzgründen nicht vollständig. Lesen Sie hier das vollständige Interview. Uwe Meier (UWZ und B-S) stellte die Fragen an Pastor Adler.

Die Landeskirche Braunschweig hat einen neuen Umweltbeauftragten: Pastor Rolf Adler (56) aus Lüneburg. Neben seiner Tätigkeit für die Landeskirche Braunschweig nimmt Adler auch die Umweltbeauftragung für die hannoversche Landeskirche wahr. Sein Dienstbeginn in Braunschweig war der 1. Oktober. Es ist das erste Mal, dass die beiden Landeskirchen einen gemeinsamen Umweltbeauftragten beschäftigen.

Die hässliche Fratze des Weihnachtsmarkts

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Anfang Dezember wurde der schönste Stand des Weihnachtsmarkts gekürt und gewählt wurde – oh, Wunder der heiligen Nacht – ein Bratwurst- und Glühweinstand. Gewählt wurde unter anderem vom Domprediger Joachim Hempel und von Gerold Leppa, dem Geschäftsführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH. Eine Wahl, die höchstgradig peinlich ist. Wieso? Weil diese Wahl für das steht, was Braunschweig in den letzten zehn Jahren leider ausgemacht hat: eine Fassadenpolitik.

Es mag durchaus sein, dass die prämierten Stände „Hühnerstall“ und „Bratstube“ eine schön gestaltete Fassade haben. Doch wofür stehen sie? Im „Hühnerstall“ wird der Umsatz hauptsächlich mit Alkohol gemacht. Und in der „Bratstube“ mit toten Tieren. Beides hat absolut nichts mit Weihnachten zu tun. Oder vielleicht doch: Ohne Alkohol die ist fünfzigste Wiederholung von „Last Christmas“ im Radio und der jährliche Konsumrausch nur schwer erträglich. Doch Bratwürste? Bratwürste?

Hinter der Fassade der „Bratstube“ stecken die Höllen der industriellen Tierfabriken und Schlachthöfe. Wie kann ein Domprediger einen Stand würdigen, an dem fühlende Tiere gebraten werden, die intelligenter sind als Hunde und zu 99 Prozent die gleichen Gene haben wie Menschen? Wie ignorant und dumm muss man sein, um gleichzeitig Geld für hungernde Kinder in der Dritten Welt zu sammeln, während man diesen Hunger erst mit dem eigenen Bratwurstkonsum produziert?

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