1914: Kriegsgesellschaft – Zivilisationsbruch?

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Hundert Jahre sind es her, dass die Völker im 1. Weltkrieg übereinander herfielen und sich gegenseitig massakrierten. Die großen Bluttränken und der Tod im Kampfgas an der Somme, Ypern und vor allem in Verdun habe sich tief in das kollektive Gedächtnis der Völker Europas eingraben . Millionen von Tote, Millionen Krüppel, Elend und Verzweiflung waren die Folgen. Eine Folge war auch, da ist sich die Geschichtsschreibung sicher, die Begeisterung für den Hitler-Faschismus der Deutschen und Österreicher und in dessen Folge der II. Weltkrieg mit etwa 50 Millionen Toten. Unter dem Fehlen unserer jüdischen und anderer ermordeten Mitbürger, den familiären, finanziellen und kulturellen Folgen leiden wir noch heute.

Ja, der 1. Weltkrieg war ein Zivilisationsbruch. Trotz aller Dichter, Denker und humanistisch Gebildeten waren die Deutschen maßgeblich an seiner Entstehung beteiligt.

In zunächst drei Veranstaltungen bietet die Ev. Akademie Abt Jerusalem dem Friedensthema ein Forum.  Werden doch die drei renommierten Braunschweiger Persönlichkeiten, die Herren Prof. Dr. Rohloff (Historiker), Dr. Ludewig (Historiker) und der Theologe Küssner die drei Veranstaltungen gemeinsam gestalten. Erwarten dürfen wir eine Fülle von Wissen und eine ungewöhnliche, auch dialogorientierte Darbietung des schwierigen Themas. Die drei knüpfen damit an die erfolgreichen Reihe zum umstrittenen Themenjahr 1913 an. Aufzeichnungen aus den Veranstaltungen von 2013 in der AJA: Küssner, Ludewig und Roloff (Quelle: Archiv)

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Vortrag: Heinrich Ebersberg – Mitorganisator des NS-Massenmordes lebte als Richter in Wolfenbüttel

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Vortrag von Dr. Helmut Kramer am 25. März 2014 um 19.00 Uhr in Wolfenbüttel im Ratssaal des Rathauses

Helmut Kramer bei einem Vortrag zu seinen Ehren an seinem 80. Geburtstag. Neben ihm Ingo Müller, Autor des Buches und Bestsellers "Furchtbare Juristen"

„Die Mörder sind unter uns". So hieß ein Film aus dem Jahre 1946, der in einer Großstadt spielt. Was in dem idyllischen Wolfenbüttel so gut wie unbekannt ist: Am Wolfenbütteler Amtsgericht residierte in den Nachkriegsjahren neben einigen Sondergerichtsjuristen und einem Wehrmachtsrichter ein Jurist, der an höchster Stelle in Berlin die Mitverantwortung für den Tod von mehr als 18.000 Menschen trug.

Piraten wollen Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl stellen

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Am vergangenen Samstag haben die Braunschweiger Piraten auf ihrer Hauptversammlung beschlossen, einen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl aufzustellen. Offiziell können Wahlvorschläge  bis April eingereicht werden. Die Aufstellungsversammlung zur Wahl des  Kandidaten wird in Kürze stattfinden.

Europäische Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“

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Flyer

28 Jahre nach Tschernobyl und drei Jahre nach Fukushima engagieren sich Initiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen aus neun Ländern im Rahmen der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima". Gemeinsam setzen sie sich für eine lebendige Erinnerungskultur ein, die Tschernobyl und Fukushima nicht ausklammert, sondern die Lehren aus den Katastrophe bei der Gestaltung von Zukunft berücksichtigt.

In Gronau produziert Deutschland Uran für alle Welt

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Informationen und Diskussion über Fukushima, die Konsequenzen für Deutschland und die unbefristete und gänzlich unfriedliche Anreicherung von Uran

mit

* Matthias Eickhoff (SOFA Münster)
* Ursula Schönberger (Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad)

Mittwoch, 05. März 2014 | 19.00 Uhr
Brunsviga, Karlstraße 35, 38106 Braunschweig

Flyer

Die Schloss-Arkaden in Braunschweig – Seit 10 Jahren in der Diskussion

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Die Schloss-Arkaden in Braunschweig - Seit 10 Jahren in der Diskussion 10./11. April 2014 in Braunschweig Vor 10 Jahren hat der DVAG-Arbeitskreis Stadtentwicklung die...

OB-Kandidat Wolfgang Büchs zur beantragten Sortimentsänderung im ECE-Einkaufszentrum

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Die Folgen der Hoffmann'schen Politik, mit immer mehr Großinvestoren immer mehr Einkaufsflächen zu schaffen, ohne die dazu notwendigen ganzheitlichen Analysen vorzuschalten, werden jetzt deutlich:...

SoLaWi Dahlum geht ins zweite Jahr

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Das erste Jahr der Solidarischen Landwirtschaftsgemeinschaft Dahlum war ein guter Erfolg. Es fanden sich im vergangenen Jahre 79 Personen, die bereit waren, den 2,5...

Flagge zeigen für Tibet – Braunschweig sollte dabei sein

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Am 10. März werden wieder mehr als 1.200 Städte und Gemeinden in Deutschland die Tibetischen Flagge hissen. Sie erinnern auf diese Art alljährlich...

Hilft nur noch Gewalt?

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Bericht aus der Veranstaltung: Die Chancen ziviler Konfliktbearbeitung

Wie arbeiten wir an einer friedlicheren Welt mit? Bundespräsident Gauck hat auf den Münchner Sicherheitskonferenz eine aktivere Rolle Deutschlands in der Weltpolitik gefordert. Bedeutet das mehr Einsätze der Bundeswehr weltweit? 

Professor Dr. Jörg Calließ, Historiker und Politologe (TU Braunschweig) und Dr. Wolfgang Heinrich (links im Bild) von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst (Berlin) stellten in Kurzvorträgen dar, dass die friedenschaffenden Chancen ziviler Konfliktbearbeitung stärker als bisher wahrgenommen werden müssen. Militär kann bei internationalen Krisen und internen Konflikten Gewaltauseinandersetzungen unterdrücken. Aber Frieden zwischen verfeindeten Bevölkerungsgruppen schaffen, das erfordert mehr und langfristigeres Engagement! Das erfordert eine zivile Konflikttransformation.

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