Stephanie Senge: KONSUM-MANDALA
Verehrtes Publikum,
wieder einmal fragen wir durch und mit Kunst: wie und in was für einer Welt wollen wir leben?
Sehr herzlich möchten wir einladen zu:
Stephanie Senge: KONSUM-MANDALA
Ausstellungseröffnung: 25. September 2014, 20.00 Uhr
Allgemeiner Konsumverein, Hinter Liebfrauen 2, 38100 Braunschweig
Öffnungszeiten ab 27. September:
donnerstags 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr, samstags und sonntags 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
KONSUM-DANK-FEST am 4. Oktober 2014 auf dem Braunschweiger Kohlmarkt
Im Rahmen ihrer Ausstellung feiert die Künstlerin Stephanie Senge mit Braunschweiger Bürgern und Bürgerinnen ein Konsum-Dank-Fest: Alle Konsumbürger sind eingeladen Konsumgüter mitzubringen: Lebensmittel, Bekleidung, Geschirr, Bücher..., KEINE gebrauchten Dinge.
Wo sind sie geblieben, die Zivilisten von Roselies? – nachdem sich die Franzosen geschlagen...
Als wir dann auch auf das Südufer bei Termiés [sic! - gemeint ist aber Tergnée; K.E.] über die Sambre gingen, bot sich uns ein schrecklicher Anblick. Eine Unmenge Verwundeter von uns begegneten uns. An der Brücke saßen in einem kleinen Garten an die 200 gefangene Einwohner, die sich am Kampf beteiligt hatten,
wird vom 46. Feldartillerie-Regiment für den Nachmittag des 22. August berichtet. Das Regiment unterstützte das Braunschweiger 92er Regiment bei der Einnahme von Roselies (Die Braunschweiger im Weltkriege, S. 76). Mittags hatten die 46er noch das 77er Heideregiment bei der Einnahme von Tamines mit Artilleriefeuer unterstützt.
Anders als für die sogenannten "Märtyrerstädte", finden wir zu Roselies nicht leicht Informationen darüber, was mit den Einwohnern geschah, die den Straßen- und Häuserkampf überlebt hatten, nachdem die Franzosen zurückgeschlagen waren. Während für Tamines nahezu vollständig und auch namentlich dokumentiert ist, welche Zivilisten während der Kämpfe und vor allem auch danach umkamen, erschossen wurden, verbrannten, gibt es für Roselies kaum Informationen - bekannt ist vor allem Abbé Joseph Pollart.
Nach gängiger Praxis der deutschen Invasionstruppen wurden Zivilisten hingerichtet, die sich an Kampfhandlungen gegen die Deutschen beteiligt hatten. Dafür konnte auch schon der Besitz von Waffen oder Munition reichen, sonstige Behinderungen des deutschen Vormarsches oder auch nur belgien- oder frankreichfreundliche Bekundungen.
Waren 200 Einwohner, die sich am Kampf beteiligt hatten und also schuldig waren, an einem Ort zusammengetrieben, deutete das auf die Möglichkeit einer Massenhinrichtung. Gerade weil angesichts der Zivilisten auf deren Beteiligung am Kampfe ausdrücklich hingewiesen wird, wird damit von den 46-Infanteristen auch schon eine entsprechende Erwartung ausgedrückt.
Neues inklusives Sportangebot für Kinder
Parkour - hinter diesem Namen versteckt sich eine moderne Sportart, bei der Hindernisse spielerisch überwunden werden. Die Art und Weise, wie die Hindernisse überquert werden, ist dabei einzig und allein von den Fähigkeiten des einzelnen Sportlers abhängig. Außerdem können die Hindernisse individuell angepasst werden.
„Pfarrer u. dessen Schwester aufgehängt. Häuser abgebrannt.“ – Die Erschießung von Abbé Berlier –...
Hauptsächlich aus Regimentsgeschichten berichteten wir von fünf Priesterhinrichtungen im Umkreis des Braunschweiger 92er Regimentes während der Eroberung des neutralen Belgiens im ersten Weltkrieg.
Aus korrespondierenden belgischen Quellen kannten wir auch die Namen von vier der fünf hingerichteten Geistlichen: es waren die Patres Dossogne, Hottlet, Docq und Pollart. Die Identität des fünften hingerichteten Geistlichen konnten wir nicht leicht ausfindig zu machen. Er kam nicht aus Oret, dem Ort der Exekution, und war auch nicht Priester der dortigen Kirche. Sein Name ließ sich aber über das Todesdatum, den 24. August 1914, ermitteln (Dank an Norbert Fischer für den Hinweis). Es war Abbé Louis Berlier aus Biesme. Der mit ihm erschossene Zivilist war Camille Bodart aus Le Roux.
Schon Abbé Dossogne aus Hockai wurde beim Einmarsch in Belgien von den deutschen Eroberern in das ca. 8 km entfernte Tiège als Geisel und Schutzschild mitgenommen, wo er dann hingerichtet wurde. Nach gleichem Muster wurde Abbé Louis Berlier von Biesme als Geisel in das ca. 5 km entfernte Oret mitgenommen und dort dann erschossen. Major a. D. Fr. von Sobbe beschreibt die Geiselnahme im Fall des Abbé Dossogne (Geschichte des Infanterieregiments 92, S. 28) als eine paradigmatische Vorgehensweise für die deutschen Eroberer, die sich bewährte:
Sehr zweckmäßig erwies sich die Mitnahme von Geiseln von einem Dorf zum andern, wodurch Feindseligkeiten der Bewohner vorgebeugt wurde.
Abbé Berlier war 23 Jahre alt und besuchte das Priesterseminar in Tournai. Das Seminar hatte im ersten Weltkrieg 60 Geistliche zum Sanitätsdienst in der Armee abgestellt, darunter Berlier.
Schüleraustausch mit Brasilien, Chile und Peru
Im Aufbau von guten Beziehungen zwischen verschiedenen Kulturen leisten Schüleraustauschprogramme einen nicht unwesentlichen Beitrag. Wir würden uns freuen wenn Sie uns in diesem Bemühen erneut unterstützen würden. Die Erfahrung zeigt, dass die Veröffentlichung in Ihrer Publikation bzw auf Ihrer Internetseite bei Ihrer Leserschaft auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Ein Gutteil unserer Gastfamilien wird über die Presse zur Aufnahme eines Gastkindes angeregt.
Dresdener Nachspieltour Kurzfilmfestival am 13.9.2014
Eröffnung der Fotoausstellung “Besiegte Menschheit“ am 15.9.14, Alte Waage
All you can eat ? Oder: Sind unsere Wildtiere noch zu retten?
Nicht nur auf Gesellschaftsjagden lösen Fragen in diesen Tagen leidenschaftliche Diskussionen aus. Dabei geht es nicht allein um Kochkünste und kulinarische Leckerbissen. Vielmehr betrachten die einen mit wirtschaftlicher Brille die von Wildtieren verursachten Schäden in Wald und Feld. Den anderen liegt die Moral von der Geschicht´ am Herzen.
Um so mehr erstaunt es, dass sich neben Natur- und Tierschutzorganisationen auch wildbiologisch verantwortungsbewusste JägerInnen des Ökologischen Jagdvereins Niedersachsen-Bremen für eine Jagdreform aussprechen.
Kinder im Krieg – Polen 1939 bis 1945
Aus Anlass des Kriegsbeginns vor 75 Jahren zeigen wir in der Gedenkstätte Schillstraße folgende Ausstellung:
Kinder im Krieg






































