Bundesrechnungshof schießt Klöckners Tierwohllabel ab

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Diese Sau geht es gut in Watenbüttel Foto: Uwe Meier

Von Simon Michel-Berger

Der Bundesrechnungshof fordert das Bundeslandwirtschaftsministerium dazu auf, die Einführung eines staatlichen Tierwohlkennzeichens erst dann voranzutreiben, wenn es eine umfassende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchgeführt hat.

Der Bundesrechnungshof übt in einem neuen Bericht massive Kritik an den Plänen des Bundeslandwirtschaftsministeriums für dessen freiwilliges staatliches Tierwohllabel. agrarheute berichtet exklusiv vorab über die Inhalte.

Das Urteil der Rechnungsprüfer könnte kaum vernichtender sein: „Der Bundesrechnungshof hat empfohlen, die Einführung eines staatlichen freiwilligen Tierwohlkennzeichens vorerst nicht weiter voranzutreiben und insbesondere keine weiteren Kommunikationsmaßnahmen zu beauftragen.“ Zu diesem Ergebnis kommt die Behörde in einem noch unveröffentlichten Bericht zur Entwicklung und Markteinführung eines Tierwohlkennzeichens. Agrarheute hatte im Oktober 2019 berichtet, dass der Bundesrechnungshof die Ausgaben für das staatliche Tierwohllabel prüfen werde. Der Bericht ist das Ergebnis dieser Prüfung. Bei der Einführung der Kennzeichnung handelt es sich um eines der zentralen Vorhaben von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Weiter

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