Berlin nimmt aus Seenot gerettete Geflüchtete auf

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Innenstaatssekretär Torsten Akmann: „Berlin ist ein sicherer Hafen“

Pressemitteilung vom 27.06.2019

Das Land Berlin wird 8 Geflüchtete aus Nigeria und Ghana aufnehmen, die im April von der „Alan Kurdi“ aus Seenot gerettet wurden. Der Berliner Senat hatte schon im letzten Winter gegenüber dem Bundesinnenministerium wiederholt seine Aufnahmebereitschaft für aus Seenot gerettete Geflüchtete erklärt.
Dazu sagte Innenstaatssekretär, Torsten Akmann: „Das Land Berlin zeigt mit der Aufnahme seine Hilfsbereitschaft, sendet ein deutliches Signal für Mitmenschlichkeit. Menschen in Not zu helfen ist ein klares Gebot der Humanität.“


Die vier Frauen und vier Männer sind im Alter zwischen 18 und 34 Jahren und gehören zu einer Gruppe von 64 Geflüchteten, die Anfang April von dem deutschen Schiff „Alan Kurdi“ vor der libyschen Küste aus Seenot gerettet wurden. Nachdem Deutschland, Frankreich, Portugal und Luxemburg erklärt hatten sie aufzunehmen, durften sie in Malta an Land gehen. Insgesamt werden 25 Personen von Deutschland aufgenommen. Neben Berlin sind dies noch die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Sachsen.


Staatssekretär Torsten Akmann: „Berlin als weltoffene Metropole mit seinen vielfältigen Beratungs- und Unterstützungsangeboten ist sehr erfahren in der Betreuung von Menschen, die einen so lebensgefährlichen Weg hinter sich haben.Die Geflüchteten sind jetzt in einem sicheren Hafen und werden hier ganz regulär das Asylverfahren durchlaufen.“

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