Start Politik Schweiz: ETH warnt vor Milliarden-Debakel bei neuen AKW

Schweiz: ETH warnt vor Milliarden-Debakel bei neuen AKW

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Demo vor einem belgischen Atomkraftwerk "Tihange" zur Verhinderung eines Weiterbetriebs. Foto: Uwe Meier

Laut einer ETH-Studie rechnen sich neue Reaktoren in der Schweiz nur mit massiven Staatshilfen. Ohne Subventionen droht ein finanzielles Fiasko.

Die Schweiz hat kürzlich das Tor für neue Kernkraftwerke im Land geöffnet – und eine neue Studie der ETH Zürich sowie des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) liefert jetzt die Rechnung.

19 Energieexperten haben in vier verschiedenen Modellen durchgespielt, was das Atom-Comeback die Steuerzahler und Stromkunden tatsächlich kosten würde. Und das Ergebnis dürfte Energieminister Albert Rösti nicht schmecken: Ohne staatliche Förderung bleibt die Kernkraft schlicht zu teuer.

Der Hintergrund: Der Nationalrat der Schweiz strich am 18. Juni mit 108 zu 87 Stimmen das Rahmenbewilligungsverbot für neue Reaktoren aus dem Kernenergiegesetz.

Neue Atommeiler könnten also wieder gebaut werden und aus Sicht von Rösti ist das auch dringend geboten. Er warnte vor einer Stromlücke im Winter, die durch neue Rechenzentren, durch eine Million zusätzlicher Einwohner, mehr Elektroautos auf den Straßen und Wärmepumpen an Häusern entstehen könnte. Weiter

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