7 + 1 Fragen an: Astrid Brandt

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1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!

Diplom Designerin und Kunstmalerin Astrid Brandt aus Braunschweig. Ich betreibe die Kommunikationsagentur KUKKI-artfactory, das Atelier Brandt und die Community: my-comtreff.de

2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?

Da ich unter unserer heutigen Gesellschaftsstruktur innerlich leide, muss ich der Umwelt ein Zeichen setzen und innovative Schritte einleiten. Der Betrachter kann so meine guten oder schlechten Visionen der zukünftigen Gesellschaft erahnen.



3. Welche Bilder möchtest Du hier präsentieren und warum?

Die Serie „Crash over“, sie wurde 2010 angefertigt. Ich möchte sie so oft wie möglich präsentieren, weil sie noch immer aktuell zu unserer wirtschaftlichen Lage und unserem perversen System passen.

4. Was war Dein spannendstes Kunsterlebnis?

Bei einer Gruppenausstellung in einem Finanzamt kamen die Mitarbeiter (Beamten) aus allen Stockwerken zusammen gerannt, um eines meiner erotischen Bilder zu betrachten, welches völlig harmlos war. Zwei Tage später befürchtete die Finanzamtsleiterin einen Anschlag auf mein Bild!

5. Wo findet man Dich im Internet?

Erotische- und politische Kunst: www.astrid-brandt-design.de

Community: www.my-comtreff.de/

6. Welche Unterstützung wünschst Du Dir von der Stadt Braunschweig?

1. Mehr Möglichkeiten zensurfrei Kunst auszustellen, auch wenn man nicht an der HbK studiert hat! Die HbK bekommt sämtliche Vorteile und Sponsoren, dabei müsste die Kreativität aller Bürger ohne Dogmatismus und Standesdünkel gefördert werden. Zum Beispiel durch Ausstellungsmöglichkeiten für alle ‚Kreativen’.

2. Ich wünsche mir finanzielle Unterstützung des Projekts: NeunRaumKunst.

Dieses Projekt auf Zeit ist Sozial- und Kulturarbeit. Der Erhalt der drei Wohnungen über den 28. Februar 2012 hinaus ist das Anliegen aller acht ehrenamtlich arbeitenden Projektmitglieder. Auch wäre ein Honorar denkbar.

 

7. Welche Botschaft hast Du mit Deiner Kunst?

Je nach Thema fällt die Botschaft unterschiedlich aus, aber meist vermittle ich die schockierende, ungeschminkte Realität.

+ 1: In welcher Welt leben wir eigentlich?

Ich komme zum Schluss, dass wir uns durch die sogenannte ‚Freie Marktwirtschaft’ die Welt ruiniert haben. Leider hat niemand den Mut, sich hin zu stellen und zu sagen: „Sorry, aber wir haben uns geirrt.“ Der Menschheit darf man keinen ‚Freien Lauf’ lassen, denn sie ist skrupellos.

 

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