SPD und Grüne starten Kooperation für die Ratsperiode 2021-2026

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Das Rathaus der Stadt Braunschweig. Wird hier Rassismus toleriert? Foto: Uwe Meier

Grüne rufen zur Wahl von Dr. Thorsten Kornblum in der Stichwahl am 26. September auf

Braunschweig, 16.9.2021, SPD und Grüne sehen viele inhaltliche Überschneidungen für die Weiterentwicklung unserer Stadt. Beide Parteien werden mit ihrer Ratsmehrheit in den kommenden 5 Jahren Braunschweig voranbringen und unterzeichnen zum Auftakt der Zusammenarbeit heute eine erste Vereinbarung.

„Wir freuen uns, dass SPD und Grüne ihre Kompetenzen und Inhalte zusammenbringen, um Braunschweig gemeinsam weiter zu gestalten“, sind sich Dr. Christos Pantazis, Vorsitzender der SPD Braunschweig, und Anton Hensky, Vorstandssprecher des Kreisverbands Bündnis 90/Die Grünen, einig und knüpfen dabei an eine bereits langjährige Zusammenarbeit zwischen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an.

„Als weiterhin stärkste Kraft im Rat der Stadt Braunschweig kann die SPD mit den Grünen eine stabile Mehrheit bilden. Diese Stabilität braucht unsere Stadt in Zeiten der Covid-19-Pandemie, die noch nicht überstanden ist! Diese hinterlässt deutliche sozial- und bildungspolitische Spuren bei unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen, insbesondere bei Kindern und Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf, bei Menschen mit Behinderungen und Älteren. Hier sind in den nächsten Jahren gezielte Maßnahmen notwendig und zu verstetigen, um in allen Altersgruppen ein selbstbestimmtes Leben zu sichern und zu fördern“, sagt Christos Pantazis.

„Die Grünen sind jetzt zweitstärkste Kraft im Rat der Stadt Braunschweig. Zusammen mit der SPD werden wir in den nächsten 5 Jahren auf die klimaneutrale Stadt hinarbeiten. Gemeinsam werden wir schnellstmöglich auf verschiedenen Ebenen wichtige Projekte auf den Weg bringen und umsetzen – für starken, effektiven Klimaschutz“, führt Anton Hensky weiter aus.

Lisa-Marie Jalyschko, Ratsfrau der amtierenden und neuen Grünen Ratsfraktion, stellt auch die inhaltlichen Überschneidungen zur nicht in die Stichwahl gelangten Oberbürgermeisterkandidatin Tatjana Schneider heraus. „Gerade ihr Blick auf Kinder und Jugendliche, einen hohen Anspruch an die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Gleichstellung und ein ambitioniertes Handeln, um Braunschweig klimaneutral zu machen, trifft in dieser politischen Konstellation auf fruchtbaren Boden. Es ist uns wichtig, diese Themen und damit Tatjana Schneiders großes Engagement im vergangenen Wahlkampf weiter zu verfolgen“, resümiert Lisa-Marie Jalyschko.

Der Grüne Kreisverband hat deshalb in einer Mitgliederversammlung beschlossen, den SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Thorsten Kornblum zu unterstützen und für seine Wahl am 26. September zu werben.

„Ich bedanke mich für das ausgesprochene Vertrauen, das mit der Wahlempfehlung der Grünen verbunden ist“, sagt SPD-Oberbürgermeisterkandidat Thorsten Kornblum. „Als Oberbürgermeister für alle Menschen in unserer Stadt stehe ich für eine professionell geführte und starke Verwaltung, die insbesondere zusammen mit dem Rat der Stadt die Aufgaben der Gegenwart entschlossen löst, die Herausforderungen der Zukunft kraftvoll anpackt und Chancen mutig ergreift.

Die Rot-Grüne Kooperation bietet unserer Stadt die notwendige Stabilität sowie Planungssicherheit und die erforderliche progressive Ratsmehrheit, um Braunschweig noch lebenswerter und zukunftsfester zu gestalten. Die Unterstützung durch Bündnis90/DIE GRÜNEN ist für mich noch mehr Motivation, alle Energie in den Wahlkampf zu stecken und die Stichwahl zu gewinnen. Wir wollen Braunschweig weiter bewegen! Wir packen das gemeinsam an!“

2 Kommentare

  1. tja, schade, Chance vertan, dann gehts mit der „s“PD weiter wie bisher…. Vernichtung Viewegs-Garten, Gewerbegebiet Scheppau, Neubaugebiete, schleichender ÖPNV-Ausbau, überall Radwege mit Schäden uvm.

    Warum sollte ich zur Wahl gehen, wenn sich eh nichts ändert? Bei der Bundestagswahl siehts auch eher dannach aus, als wenn mal wieder die „s“PD dran kommt, auch bekannt für die besonders sozialverträglichen HARTZ IV-Reformen 2005, als die Unsozialdemokraten das letzte Mal ran durften. Wenn ich jemals einem „s“PD-Kandidaten mein Kreuz geben müsste, verbrenn ich den Wahlzettel lieber und setz nen fluffigen Fladen drauf.

  2. Der nette Herr Kornblum schreibt ungebetene Briefe, antwortet dann aber noch nicht einmal auf persönliche emails. Das ist echte Wertschätzung für mich als Wähler. So jemand kann nicht mein Bürgemeister sein.

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