Problematische Essen- und Trinkwasserversorgung im Ricarda-Huch-Gymnasiums

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Ricarda-Huch -Gymnasium, Wikipedia

Seit Beginn des Schuljahres 2018/19 hat die Ricarda Huch (Ganztagsschule ) in Braunschweig keine Cafeteria, in der sich die Schüler/-innen mit Speisen oder Getränken versorgen können.

Im November 2018 wurde bei einem Ortstermin gemeinsam mit Frau Bender (FB-40 der Stadt Braunschweig) und dem Schulleiter, Herrn Dr. Reimers, von Frau Bender zugesichert, dass zum Halbjahreswechsel die Cafeteria wieder den Betrieb aufnehmen könne. Leider ist heute – nach Ablauf einen ganzen Jahres – noch immer nicht absehbar, wie die Verantwortlichen der Stadt Braunschweig das Thema zum Ende bringen wollen.

Auf meinen Wunsch nach einem persönlichen Gesprächstermin wurde bisher nicht reagiert und unser anhängendes Schreiben blieb unbeantwortet.

Auswirkung ist, dass die Schüler/-innen sich, bis auf die Mittagspause in der TU-Mensa, nicht mehr zusätzlich versorgen können und allein auf die mitgebrachten Speisen und Getränke angewiesen sind.

Das Fehlen von Wasseranschlüssen in den Klassenräumen ist leider nicht hilfreich. Insbesondere bei den heißen Temperaturen ist das Fehlen von Flüssigkeit ein Gesundheitsrisiko. Aber auch bei „normalen“ Temperaturen ist die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit für die Aufmerksamkeit und das Lernen notwendig.

Übergangsweise wurde ein „Brötchen-Express“ gewonnen, der die Schülerversorgung abdecken konnte. Allerdings nur für eine kurze Zeit, da diese Tour wegen Mitarbeitermangels wieder eingestellt werden musste.

Dem Antrag der Schule auf einen Wasserspender – finanziert allein aus Mitteln des Fördervereins der Ricarda-Huch-Schule – wurde bis heute nicht entsprochen. Die Möglichkeit, Getränkeautomaten in der Schule aufzustellen, die zumindest die Versorgung mit Flüssigkeit sicherstellen können, ist ohne eine Genehmigung von Seiten der Stadt nicht möglich. Auch der Besuch der Mensa während des Vormittages in den großen Pausen ist ohne eine Genehmigung wegen der Verkehrssicherungspflicht und aus versicherungsrechtlichen Gründen nicht möglich.

Die Versorgung der Schüler an einer Ganztagsschule liegt definitiv im Verantwortungsbereich des Schulträgers, und wir Eltern können nicht noch ein Schuljahr diese Zumutung für unsere Kinder mit tragen.

Ich habe bereits das nachfolgende Schreiben an dem OBM gesandt und erhoffe mir auch von seiner Seite Unterstützung bei der Lösung zu Gunsten unserer Kinder.

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