Pantazis warnt vor Instrumentalisierung des städtischen Klinikums zu Wahlkampfzwecken

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Dr. Christos Pantazis ist promovierter Neurochirurg und seit 2015 Vorsitzender der Braunschweiger SPD. Foto: SPD

Von Christos Pantazis

„Ich warne davor Wahlkampf auf dem Rücken von Beschäftigten betreiben zu wollen. Instrumentalisierung des Klinikums kann den Ruf des Hauses, das in der Corona-Krise Großartiges geleistet hat, nachhaltig beschädigen.“

Auf einer Pressekonferenz hatte der Kreisvorsitzende der CDU jüngst angekündigt das Städtische Klinikum Braunschweig bewusst „in den Wahlkampf einbringen“ zu wollen und die Betriebskostenzuschüsse an das Klinikum Managementfehlern zugeschrieben, für die die Geschäftsführung des Klinikums ebenso wie Oberbürgermeister Ulrich Markurth, bis Ende 2019 Aufsichtsratsvorsitzender, verantwortlich stünden.

Pantazis betont weiter die Zuständigkeit des Bundes und weist auf fehlendes Engagement auf Bundesebene hin.

1 KOMMENTAR

  1. Jetzt gehen die Schuldzuweisungen los … man selbst im Landtag sei nicht Schuld, aber der Bund und die jeweils andere Partei – obwohl man selbst doch im Landtag genau da sitzt, wo man für die Lösung der Klinik-Finanzierungen zuständig ist.

    Mal ne Frage an Herrn Pantazis:

    Warum wurde es so lange versäumt, das für die Gesundheit der ganzen Region zuständige Klinikum Braunschweig den beiden anderen Großkrankenhäusern, Göttingen und Hannover, gleichzustellen ? Sind die Braunschweiger weniger wert ?

    Schwaches Rausreden für einen Klinikums-Arzt, dem als Landtagsabgeordneter 10 Jahre lang nichts mehr zur Gleichstellung seines BS-Klinikums einfiel.

    Und noch ne Frage:

    Wäre Braunschweig und sein Klinikum nach der Wahl besser dran, wenn eben dieser Landtagsabgeordnete demnächst – noch weiter weg – in Berlin im Bundestag säße ?

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