Franz Alt: „Solarstrom ist schon längst Sozialstrom“

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Foto: Pixabay

RWE macht sich nun daran das Dorf Lützerath im rheinischen Braunkohlerevier für den Tagebau Garzweiler II abzureißen. Klimaaktivisten haben Häuser des leeren Dorfes bereits besetzt. Dieses kleine Störmanöver der Aktivisten hat mehr als Symbolfunktion. Zwar ist das Ende des Braunkohletagebaus beschlossen, doch dauert das noch Jahre und kostet Milliarden. Das ist Zeit, die wir nicht haben und Geld, das in Forschung zu alternativen Energien und Energiewende zukunftsorientiert besser investiert ist.

Leider ist es Greenpeace Energy nicht gelungen die RWE-Braunkohlesparte zu übernehmen. Der Hamburger Ökostromanbieter wollte die Kraftwerke und Tagebaue im Rheinischen Revier bis 2025 stilllegen. Im Gegenzug sollten auf den Flächen neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen mit etwa 8,2 Gigawatt Leistung für rund sieben Milliarden Euro entstehen, die ohne EEG-Förderung auskommen sollen. Dafür fehlte es leider an Bürgerbeteiligung. Schade, denn die Zeit drängt, denn 2020 ist wieder ein neuer Hitzerekord aufgestellt worden.

Natürlich investieren RWE und EON auch in Photovoltaik und Windmühlen. Zur eher „hilflosen Doppelstrategie der alten Energiekonzerne“ schreibt Franz Alt in seinem Beitrag in Telepolis.

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