BRAWO sagt der Stadt wo es lang geht – Gremien nur noch Marionetten

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Bild von Südost auf den Bohlweg in den frühen 50er Jahren -Tankstelle exakt da auf dem Karrenführer Platz, der dann von Horten (später Galeria Kaufhof) in den frühen 70ern überbaut worden ist.

Wir müssen doch nicht den Oberbürgermeister oder gar den Rat der Stadt in unsere Pläne einweihen – wir sagen einfach, wo es langgeht ...

….so, oder so ähnlich könnte man das Agieren der BRAWO-Banker beschreiben. Während OB Markurth in der Ratssitzung am 14. 7. noch bedauernd einräumte, in das BRAWO/Wolters-Geschäft-Verwirrspiel nicht eingeweiht worden zu sein, unterschrieb er drei Tage später gleich zwei Schriftstücke zur Bohlweg- Zukunft mit dem Banker Brinkmann /BRAWO:

1. Verlagerung von rd.500 Rathaus-Büros in einen BRAWO-Neubau am Hauptbahnhof;
2. gemeinsamer OB-Bitt-Brief an Galerie-Kaufhof-Zentrale für den Weiterbetrieb des Kaufhauses vor dem Magniviertel – die Immobilie gehört ebenfalls der BRAWO-Volksbank.

Wenn dann auch noch gleich die Übernahme des Schloss-Carrees am Bohlweg durch die Volksbank BRAWO mit Änderungen an der Gestaltungs-Satzung des Bohlwegs und einer CDU-Umfrage lanciert wird, rundet sich das Szenario ab: Die BRAWO ist bereits Macher in dieser Stadt – warum dann nicht auch eine Übergabe der (schwierigen) Rathaus-Anbau-Immobilie an die Banker, die es eben besser können … besser als der Rat, besser als die Verwaltung und – auch viel besser als die eigentlich der Stadt näher stehende Braunschweigische Landessparkasse?

Hier die BIBS-PM zum respektlosen Umgang mit Rat und Oberbürgermeister anläßlich des BRAWO/Wolters-Deals.   

1 KOMMENTAR

  1. Ob der feine Herr Brinkmann auch rund 30 Euro Kontoführungsgebühren im Quartal bei seiner „Volks“bank zahlen muss?

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