Auch Bürger im Stadtzentrum bezahlten für ihre Kanalisation

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Es ging durch die Presse: Bei der Kalkulation des „Haushaltswunders“ hatte man vergessen, dass eingemeindete Ortschaften in den 70er Jahren teilweise schon in das Kanalsystem investiert hatten. Dass dieser Anteil nicht zum „Melken“ der Gebührenzahler verwendet werden darf, hat OB Hoffmann eingesehen. Es wurde übersehen… eine Marginalie.

Auf eine weitere „Marginalie“ mit ähnlicher Brisanz machen nun ältere Mitbürger aufmerksam:

Die langsam wieder polulär werdende dezentrale Abwasserbeseitigung gab es schon einmal. Abwasserreinigung durch Sedimentation in Mehrkammersystemen. Das Wasser fließt von Kammer zu Kammer und in jeder Kammer setzen sich Teilchen ab. Irgendwann musste man von Zweikammer-Systemen auf Dreikammersysteme umrüsten. Und dann beschloss der Stadtrat Anfang der 70er Jahre den Ausstieg aus diesem System. Alle Bürger, die dieses Kammersystem in Braunschweig hatten, mussten an die Kanalisation „zwangsangeschlossen“ werden. Wie aus glaubhafter Quelle zu erfahren ist, mussten die betroffenen Bürger die Kanalisation zu ihrem Haus selber bezahlen, was einige Tausend DM kostete.

 

Somit haben wir hier eine vergleichbare Situation wie in Hondelage und den anderen Ortschaften. Bürger, auf die das zutrifft und die noch über entsprechende Dokumente verfügen setzen sich am besten zur weiteren Beratung mit der Bürgerinitiative zum Erhalt öffentlichen Eigentums in Verbindung (Kontakt: M.Breuer 0531 3499 592)

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